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Sicherung der Konsistenz und Harmonisierung von Annahmen bei der kombinierten Modellierung von Ressourceninanspruchnahme und Treibhausgasemissionen

Sicherung der Konsistenz und Harmonisierung von Annahmen bei der kombinierten Modellierung von Ressourceninanspruchnahme und Treibhausgasemissionen

Reader zum Erfahrungsaustausch im Rahmen des SimRess-Modellierer-Workshops am 7./8. April 2016 in Berlin

Als Instrument der Politikberatung spielen Simulationsmodelle eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die potentielle Wirksamkeit von Maßnahmen und Instrumenten zu bewerten. Dieser Reader dokumentiert die Vorträge und Diskussionen des zweitägigen Expertenworkshops am 7. und 8. April 2016 im Ecologic Institut in Berlin – "Simulation Ressourceninanspruchnahme / Ressourceneffizienzpolitik". Der Reader steht zum Download zur Verfügung.

Der Workshop hatte zum Ziel zu diskutieren ob und unter welchen Bedingungen unterschiedliche Modelle ähnliche Ergebnisse hervor bringen bzw. zu ergründen wodurch sich abweichende Ergebnisse erklären lassen. Schwerpunkte der Diskussionen lagen bei Kriterien wie Konsistenz, Kohärenz und Stringenz der Annahmen und Vergleichbarkeit der Ergebnisse.


Zitiervorschlag

Biemann, Kirsten, Martin Distelkamp, Monika Dittrich, Frank Dünnebeil, Benjamin Greiner, Martin Hirschnitz-Garbers, Deniz Koca, Hannah Kosow, Ullrich Lorenz, Peter Mellwig, Kai Neumann, Mark Meyer, Karl Schoer, Harald Sverdrup, Amany von Oehsen, Wolfgang Weimer-Jehle (2017). Sicherung der Konsistenz und Harmonisierung von Annahmen bei der kombinierten Modellierung von Ressourceninanspruchnahme und Treibhausgasemissionen. Reader zum Erfahrungsaustausch im Rahmen des SimRess-Modellierer-Workshops am 7./8. April 2016 in Berlin – Simulation Ressourceninanspruchnahme und Ressourceneffizienzpolitik. Dokumentationen | 04/2017. UBA, Dessau-Roßlau.

Sprache
Deutsch
Autor(en)
Kirsten Biemann, Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU)
Martin Distelkamp, Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS)
Monika Dittrich, Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU)
Frank Dünnebeil, Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU)
Benjamin Greiner, Öko-Institut e.V.
Deniz Koca, Lund Universität
Hannah Kosow, Dialogik
Ullrich Lorenz, Umweltbundesamt
Peter Mellwig, Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU)
Kai Neumann, Consideo
Mark Meyer, Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS)
Karl Schoer, unabhängiger wissenschaftlicher Gutachter
Harald Sverdrup, Iceland University
Amany von Oehsen, Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU)
Wolfgang Weimer-Jehle, ZIRIUS, Universität Stuttgart
Finanzierung
Verlag
Jahr
2017
Erschienen in
ISSN
2199- 6571
Umfang
115 S.
Projektnummer
2518
Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Bedingungen und Möglichkeiten der Vergleichbarkeit von Simulationsergebnissen unterschiedlicher Modellierungsansätze
2.1 Darf es alles ein bisschen einfacher sein?
2.2 Wer sagt denn, dass alles so bleiben muss wie es heute ist?
2.3 Die Struktur der Zukunft oder die Zukunft der Struktur?
2.4 Wollen wir sie rein lassen?
2.5 „Ein Modell sie zu treiben“ – das Mastermodell
2.6 “Die Welt erklären“ – Narrative zur Ermöglichung der Vergleichbarkeit
2.7 Einer für Alle – Alle für Einen?
2.8 Ist das auch politisch korrekt?
2.9 Literatur
3 Konsistenz von gesellschaftlichen Rahmenannahmen – Erfahrungen mit CIB
3.1 Ausgangspunkt und Diagnose
3.2 Konzeptuelle Schärfung: Szenario-Konsistenz
3.3 Empirische Erfahrungen mit CIB zur Konsistenzanalyse und -sicherung
3.4 Fazit: Was kann CIB, können CIB gestützte Narrative für Modellierung und Simulation leisten?
3.5 Literatur
4 Qualitative und quantitative Ursache-Wirkungs-Modelle: Stärken und Limitation der Ansätze
4.1 Kurzbeschreibung der für das Umweltbundesamt verwendeten Modell-Logiken
4.2 Darlegung ausgewählter qualitativer und quantitativer Ansätze, Parameter und ausgewählter verwendeter Rahmendaten
4.3 Stärken und Limitationen der Ansätze
4.4 Ausblick: Kohärenz und Konsistenz
4.5 Literatur
5 Kausalschleifendiagramme als narrative Visualisierungs-Tools für Kommunikation und Analyse komplexer dynamischer Systeme: Konzeptuelle Modellierung und Systemanalyse von komplexen Mensch-/Natur-Systeminteraktionen in einer Welt mit begrenzten Ressourcen als Beispiel
5.1 Einführung
5.2 Hintergrund komplexer Mensch-/Natur-Systeminteraktionen
5.3 Konzeptuelle Modellierung und Systemanalyse von Komplexen Mensch-/Natur-Systeminteraktionen in einer Welt mit begrenzten Ressourcen
5.3.1 End-of-Pipe-Lösungen
5.3.2 Umweltfreundliche Produktionsprozesse
5.3.3 Nachhaltiger Konsum
5.3.4 Nachhaltige Bevölkerungspolitik
5.4 Phase der konzeptuellen Modellierung und Systemanalyse des Gruppenmodellierungsprozesses
5.4.1 Phase 1: Konzeptuelle Modellierung und Systemanalyse
5.4.1.1 Stufe 1. Definition 43
5.4.1.2 Stufe 2 Klarstellung 43
5.4.1.3 Stufe 3 Bestätigung 43
5.5 Schlussfolgerungen
5.6 Literatur
6 Das SimRess-Projekt: Ansatz und nächste Schritte
6.1 Der SimRess-Ansatz
6.2 Nächste Schritte
7 Der Einsatz des WORLD-Modells im SimRess-Projekt: Systemgrenzen, Modell-Interaktion, Indikatoren und grundsätzliche Ergebnisse
7.1 Modelllogik und Systemgrenzen
7.2 Kausalitäten und Flüsse definieren Systeminteraktionen
7.3 Kalibrierung und Parametrisierung
7.3.1 Spezifikation ausgewählter exogener und endogener Parameter
7.3.2 Schätzung der tatsächlichen Größe der Ressourcen und Reserven
7.4 Simulation von Politikszenarien im WORLD-Modell
7.5 Interaktion des Modells mit GINFORS
7.6 Ausblick: Konsistenzbedarf
7.7 Literatur
8 Simulation von Ressourcenschonungspolitik mit GINFORS im SimRess-Projekt: Systemgrenzen, Modellinteraktion, Indikatoren und Baseline-Ergebnisse
8.1 Kurzbeschreibung des Modells
8.1.1 Datengrundlagen
8.1.2 Modellstruktur und Berichtsumfang
8.1.3 Parametrisierung
8.2 Darlegung ausgewählter exogener und endogener Parameter und ausgewählter verwendeter Rahmendaten
8.2.1 Exogene Modellvariable
8.2.2 Politikbestimmte Szenarioparameter
8.3 Bedarf an Konsistenzchecks
8.4 Abschließende Anmerkungen zu Modellauswahl, Interaktionen und Konsistenzen in der Politikberatung
8.5 Literatur
9 Konsistenz im Modellverbund im Projekt RTD
9.1 Vorstellung des Projekts RTD und Überblick über die Modelle und den Modellverbund
9.1.1 TREMOD
9.1.2 GEMOD
9.1.3 Energiesystemmodell SCOPE
9.1.4 URMOD
9.1.5 iMODELER
9.2 Ausgewählte exogene und endogene Parameter
9.3 Bedarf an Konsistenzchecks im Projektrahmen
9.4 Ausblick in Sachen Konsistenz: besondere inhaltliche Herausforderungen
9.5 Literatur
10 Konsistenz im Projekt DeteRess, Anforderungen durch das umweltökonomische Rohstoffmodell
10.1 Einleitung
10.2 Das umweltökonomische Input-Output Modell
10.3 Umweltökonomische Rohstoffszenarien
10.4 Konsistenz zwischen IOT Modell und externen Quellen
10.5 Ausgewählte exogene Informationen
10.6 Konsistenzchecks zwischen Sektorstudien
10.7 Ausblick
10.8 Literatur
11 Modellierungen im Kontext des Projektionsberichts Treibhausgasemissionen für die Bundesregierung: Systemgrenzen, Modellinteraktion und Konsistenz
11.1 Kurzbeschreibung des Modells
11.2 Parameter und Rahmendaten
11.3 Kontext der Modellierung
11.4 Sicherung und Grenzen der Konsistenz
12 Zur Stärkung von Konsistenz in Simulationsmodellen –Kernbotschaften und Empfehlungen aus den Diskussionen
12.1 Kernbotschaften aus den Diskussionen
12.1.1 Endogen und exogen – Ausprägungen und Implikationen der "Daten"herkunft
12.1.2 Rahmenannahmen – Erklärung von Unterschieden und Relevanz von Narrative
12.1.3 Methoden zur Förderung konsistenter Rahmenannahmen und Narrative
12.1.4 Politische Beratung und Kommunikation von Unsicherheiten
12.2 Empfehlungen zur Verbesserung der Konsistenz in der Modellentwicklung und Anwendung der Modellergebnisse

Schlüsselwörter
Ressourcenpolitik, Konsistenz, Szenario, Simulationsmodel, Konzeptmodel, , Szenarioentwicklung, integrierte Simulationsmodelle, Cross-Impact-Bilanzanalyse