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Innovation bei der Bereitstellung von Klimadiensten (INNOVA)

Innovation bei der Bereitstellung von Klimadiensten (INNOVA)

Das Forschungsprojekt INNOVA stellt Prototypen und Geschäftsmodelle von erfolgreichen Anpassungsstrategien ehemaliger und gegenwärtiger Europäischer Initiativen zur Anpassung an den Klimawandel in Spanien (Valencia),  Deutschland (Kieler Bucht), den Niederlanden (Nijmegen) und den französischen Überseedepartments Guadeloupe und Martinique zusammen und bewertet sie hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Regionen.

Insbesondere wird INNOVA im Dialog mit Praxisakteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft

  1. Erprobte innovative Lösungen mit gesellschaftlichen und technologischem Innovationspotential zur Anpassung an den Klimawandel in ihrem Entstehungs- und Entwicklungsprozess dokumentieren und bewerten und zu deren weiteren Entwicklung beitragen.
  2. Handlungsempfehlungen zur Nachbildung, Verbreiterung und Evaluation von Klimadienstleistungen diskutieren und formulieren.

Die Rolle des Ecologic Institutes in INNOVA

Das Ecologic Institute koordiniert das Arbeitspaket 2, welches die spezifischen Herangehensweisen von Akteuren in unterschiedlichen räumlichen und gesellschaftlichen Kontexten unter Berücksichtigung ihrer sozio-politischen, kognitiven und emotionalen Prägungen und deren Wirkungszusammenhänge mit Risikowahrnehmung, Anpassungskapazität-, management einschließlich der Entwicklung von Klimadienstleistungen und deren Innovationspotential untersucht.

Die Datenerhebung erfolgt hauptsächlich durch Methoden der 'Oral History' über die Motivationen für Veränderungen bei der Umsetzung und Vermarktung von Klimadienstleistungen analysiert werden können. Dazu gehören Gespräch in Fokusgruppen, Interviews mit Schlüsselakteuren, beteiligungsorientierte Beobachtung und andere Beobachtungen sowie Gespräche mit Passanten.

Ergänzende Untersuchungen erfolgen durch die Analyse von politischen und wirtschaftlichen Strategiepapieren, poltischen Empfehlungen und Gesetzgebungen und Berichten zu Umweltproblemen und Gefahrenmanagement auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Desweiteren werden Materialien aus Archiven, Museen und Galerien, der Literatur und andere Sehenswürdigkeiten in die Analyse einbezogen.

Die Ergebnisse werden in einem 'Story Book' und einem Kurzfilm frei zugänglich gemacht.

Hintergrund

Die Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenrisikomanagement ist weiterhin eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler politischer Ebene in Europa. Um diesen Prozess zu vertiefen, wurde das ERA-NET Konsortium "Europäischer Forschungsraum für Klimadienstleistungen" (ERA4CS) gegründet, dessen Ziel es ist, bessere Werkzeuge, Methoden und Standards für Entwicklung, Transfer, Kommunikation und Nutzung von zuverlässigen Klimainformationen zur Anpassung an gegenwärtige und zukünftige Veränderungen des Klimas zu fördern und die angewandte Klimaforschung im Dialog mit Praxisakteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu unterstützen.


Finanzierung
Partner
Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung, Climate Service Center Germany (GERICS), Deutschland
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Wageningen University & Research Centre, Alterra (Alterra), Holland
Projektdauer
Oktober 2017 bis September 2020
Projektnummer
2294
Schlüsselwörter
Klimawandel, Anpassung, Risikomanagement, Klimaservice, Wahrnehmung, Emotion, Kultur, mündlich erfragte Geschichte, Ethnographie, Transdisziplinarität, Transformation, Innovation, Wandel, , Story Book, Kurzfilm , Europa, Europäische Überseegebiete, Spanien, Valencia, Deutschland, Kieler Bucht, Niederlande, Nijmegen, französische Überseedepartments, Guadeloupe, Martinique, Küsten