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Europäischer Austausch zur Sensibilisierung und zum Aufbau von Kapazitäten für langfristige Klimastrategien (Climate Recon 2050)

Europäischer Austausch zur Sensibilisierung und zum Aufbau von Kapazitäten für langfristige Klimastrategien (Climate Recon 2050)

Langfristige Klimastrategien sind ein wichtiges Instrument, um politischen Entscheidungsträgern und relevanten Stakeholdern zu helfen, eine Richtung für eine klimafreundliche Zukunft festzulegen. Das Pariser Abkommen fordert alle Länder auf, solche Strategien zu entwickeln – und die EU-Mitgliedstaaten werden nach EU-Recht bald dazu verpflichtet sein, diese bis spätestens 2020 zu entwerfen. Nicht alle EU-Länder haben bislang versucht derartige Pläne aufzustellen, die bis weit in die Zukunft reichen (bis 2050 und darüber hinaus). Bei den bestehenden Strategien gibt es zudem Unterschiede was deren Umfang und Spezifität betrifft. Daher ist es notwendig, sich über die bislang gesammelten Erfahrungen auszutauschen und Wissen zu Best-Practic-Beispielen zu teilen – auch um die zugrunde liegenden Modelle und Szenarien besser zu verstehen. Das Projekt Climate Recon 2050 bringt politische Entscheidungsträger aus den EU-Mitgliedsstaaten sowie technische Experten und Klimamodellierer in zwei parallelen Foren zusammen, um einen Raum für einen solchen Dialog zu schaffen.

Die beiden Foren ("Plattform für politische Entscheidungsträger" und "Technischer Dialog") sind eng miteinander verbunden: Die politischen Entscheidungsträger haben die Möglichkeit, ihren Informationsbedarf zu kommunizieren, während die Experten und Modellierer ihre Forschungsergebnisse austauschen und die Herausforderungen erläutern, denen sie gegenüberstehen. Zwischen den beiden Foren werden während der gesamten Projektlaufzeit Informationen und Erkenntnisse ausgetauscht. Das Projekt wird von einer Reihe von Outreach-Aktivitäten begleitet. Dazu zählen Webinare, Side-Events bei UNFCCC-Treffen und nationale Veranstaltungen in verschiedenen Mitgliedstaaten. Updates werden über die Projektwebsite verfügbar sein.

Zunächst haben sich Regierungsvertreter aus sechs Ländern (CZ, DE, FR, EE, IT, PL) zur Teilnahme verpflichtet – aber auch Vertreter anderer Länder haben bereits ihr Interesse signalisiert. Das Ecologic Institut hat acht Partner aus sechs Ländern mit langjähriger Erfahrung in der EU-Politikgestaltung im Bereich Klimawandel und der damit verbundenen Modellierung und Szenarioentwicklung zusammengeführt, um Beiträge zu diesem Prozess zu liefern.

Das Projekt wird im Rahmen der ersten Projektrunde aus dem "Call for Ideas" der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) finanziert, die 2017 vom Bundesumweltministerium ins Leben gerufen wurde, um den Austausch über Klimapolitik innerhalb der EU auf allen Ebenen der Gesellschaft und Politik zu fördern.


Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Projektdauer
November 2017 bis Juni 2019
Projektnummer
3201
Schlüsselwörter
langfristige Klimastrategien, NECPs, Nationale Energie- und Klimapläne, EU, Europäische Union, Klima, Strategie, 2050, langfristig, Dekarbonisierung, CO2, Modellierung, Szenarien, Pariser Abkommen, Artikel 4.19, Emissionsminderung, Treibhausgasemissionen, THG, Kohlenstoffhaushalt, Kohle, erneuerbare Energien, Solarenergie, Governance, Planung, Mainstreaming, Klima- und Energieziele, Mitgliedstaaten, politische Entscheidungsträger, Energieunion, Artikel 14, Transformation, Transition, Energiesicherheit, Klimaschutz, Dialog, Austausch, Plattform, Wissensaustausch, Webinare, Side-Events bei UNFCCC-Treffen, Europa, Mittel- und Osteuropa, Polen, Tschechische Republik, Italien, Deutschland, Estland, Frankreich