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Rodrigo Vidaurre

Rodrigo Vidaurre

Diplom-Geologe
MA (Englische Philologie & Publizistik)
Fellow

Rodrigo Vidaurre arbeitet als Fellow am Ecologic Institut und ist auf Wasserpolitik, Wassergovernance, Flussgebietsmanagement, Wasserverschmutzung (einschließlich neue Schadstoffe), Anpassung an den Klimawandel und Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) spezialisiert. Er verfügt über umfassende internationale Erfahrung und hat in verschiedenen EU-Ländern sowie in zahlreichen Ländern Südamerikas und Afrikas zu Flussgebietsmanagement gearbeitet. Bilingual (Englisch/Spanisch) aufgewachsen, arbeitet Rodrigo Vidaurre darüber hinaus in deutscher Sprache.

Rodrigo arbeitet unter anderem in europäischen und deutschen Forschungsprojekten zur Wassergovernance. Im STEER-Projekt trägt er dazu bei, innovative Wege zu finden, um die Steuerungskompetenz zur Lösung komplexer Wasserressourcen-Probleme zu erhöhen. In seinen früheren Projekten zur Wassergovernance konzentrierte er sich auf das Dürrenmanagement (DROP) und adaptive Ansätze im Wassermanagement (NeWater).

Darüber hinaus arbeitet Rodrigo in Forschungs- und angewandten Projekten zum Eintrag von Arzneimitteln in die Umwelt. Zu den Forschungsprojekten gehörten PHARMAS, in dem er Ansätze zur Minderung der Umweltverschmutzung durch Pharmaka und Pharmakarückstände untersuchte, sowie KNAPPE, in dem er politische Optionen zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch Arzneimittel evaluierte. Für das Umweltbundesamt ermittelte er Maßnahmen, die zu einer Minderung von Tierarzneimitteleinträgen in die Umwelt führen können, untersuchte wie Umweltrisiken bei der Zulassung von Tierarzneimitteln besser berücksichtigt werden können und entwickelte Kommunikationsstrategien für Verhaltensänderungen von Akteuren, die an der Umweltverschmutzung durch Tierarzneimittel beteiligt sind. Zudem moderierte er Workshops zu Aspekten der Tierarzneimittelzulassung, beispielsweise zum möglichen Monografiesystem und zu Antibiotikaresistenzen.

Für die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission unter der Koordination des Institute for European Environmental Policy (IEEP) arbeitet Rodrigo an der Verbesserung der Synergien zwischen den Naturschutzrichtlinien, der Wasserrahmenrichtlinie, der Nitratrichtlinie, der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und der Hochwasserrichtlinie. Für das Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen leitet er ein Projekt, das die Auswirkungen von Trinkwasserschutzvereinbarungen auf die Schadstoffbelastung des Grundwassers analysiert.

Für die Generaldirektion Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung arbeitete Rodrigo an Finanzierungsmechanismen für die Wasserwirtschaft in Südamerika (EcoCuencas) und an Leistungsindikatoren für grenzüberschreitende Flusseinzugsgebiete in Afrika (KPI). Weitere internationale Erfahrung umfasst seine Arbeit in Äthiopien über den Zusammenhang zwischen Wasser, Auswirkungen des Klimawandels und menschlicher Sicherheit (CLICO).

Vor dem Beginn seiner Tätigkeit für das Ecologic Institut im Jahr 2005 bearbeitete er Grundwasserentwicklungsprojekte in der Atacama Wüste für die hydrogeologische Beratungsfirma Aquaconsult Cía. Ltda. in Santiago de Chile.

Rodrigo Vidaurre studierte Geologie an der Universidad de Chile und spezialisierte sich auf Hydrogeologie. Für seine Diplomarbeit arbeitete er bei der Generaldirektion Wasser des chilenischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten (MOP) an der Erforschung der Nitratbelastung im Grundwasser des Aconcagua-Tals. Einen zweiten Abschluss (Magister Artium) in Englischer Philologie und Publizistik erwarb er an der Freien Universität Berlin.