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Plastikregulierung – Wer trägt die Verantwortung?

Plastikregulierung – Wer trägt die Verantwortung?

Timeloc
7. September 2019
Berlin
Deutschland
In bestehenden Regulierungsansätzen fehlen quantifizierte Ziele und Vorgaben, die Wirksamkeit der Vereinbarungen wird kaum überwacht und es sind derzeit nicht alle Aspekte der Problemlage ausreichend abgedeckt.

Zum Umgang mit Plastikprodukten und Plastikmüll gibt es eine Vielzahl von Regulierungsansätzen in unterschiedlichen Bereichen wie der Abfall- und Kreislaufwirtschaftspolitik, im Meeresschutz oder der Chemikalienpolitik. Im Rahmen eines Workshops gab Linda Mederake einen Einblick in bestehende Plastikregulierungen und Initiativen zur Reduzierung des Plastikentrags in die Umwelt auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene und beleuchtete dabei kritisch, an welcher Stelle des Problems die politischen Lösungen ansetzen. Außerdem machte sie Regulierungslücken deutlich.

Im Anschluss wurde in kleinen Gruppen zu einzelnen Fragestellungen diskutiert, darunter: Wäre eine internationale Plastikkonvention wünschenswert und welche Chancen würde diese konkret bieten? Welche Möglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene zur Plastikvermeidung? Wie groß ist der Handlungsspielraum von Konsument*innen? 

Der Workshop fand im Rahmen der Jahrestagung der Ehemaligen Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. am 7. September 2019 in Berlin statt.