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International Governance for Environmentally Sound Supply of Raw Materials – Policy Options and Recommendations

International Governance for Environmentally Sound Supply of Raw Materials – Policy Options and Recommendations

Final Report

Dieser Forschungsbericht des Ecologic Instituts zeigt Möglichkeiten auf, wie Deutschland auf internationaler Ebene zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Bergbauaktivitäten in den Herkunftsstaaten beitragen kann. Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme bestehender Governance-Ansätze auf internationaler Ebene oder mit grenzüberschreitender Wirkung. Darauf aufbauend werden konkrete Handlungsoptionen und Empfehlungen für die Bundesregierung zur Stärkung der internationalen Governance für eine umweltgerechte Rohstoffversorgung aufgezeigt.

Dabei steht die Gewinnung, Verarbeitung und Verhüttung abiotischer Rohstoffe im Vordergrund. Neben den Umweltauswirkungen wurden auch solche sozialen Auswirkungen berücksichtigt, die einen Umweltbezug haben.

In allen Phasen des Bergbaus, also von der Erkundung über Errichtung und Betrieb bis hin zur Stilllegung, ist die Rohstoffgewinnung mit erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Solche Auswirkungen treten auch entlang der Wertschöpfungskette auf, also etwa bei der Verarbeitung, der Behandlung und beim Transport. Da die Nachfrage nach Rohstoffen weltweit steigt und sich die Wertschöpfungsketten über verschiedene Länder erstrecken, können vorrangig internationale Ansätze zur Einhaltung von Umweltstandards bei den unterschiedlichen Rohstoffaktivitäten beitragen.


Zitiervorschlag

Bodle, Ralph et. al. (2020): International Governance for Environmentally Sound Supply of Raw Materials – Policy Options and Recommendations. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt.

Sprache
Englisch
Autor(en)
Andreas Hermann (Öko-Institut)
Andreas Manhart (Öko-Institut)
Dr. Doris Schüler (Öko-Institut)
Dr. Peter Gailhofer (Öko-Institut)
Moritz Lörcher (Project Consult)
Heidi Feldt (Project Consult)
Viviana Lozano Castro (Project Consult)
Isabelle Baudin (Project Consult)
Aarti Mona Soerensen (Project Consult)
Finanzierung
Verlag
Jahr
2020
ISSN
1862-4804
Umfang
411 S.
Projektnummer
2599
Inhaltsverzeichnis

Summary
Zusammenfassung
1 Introduction
1.1 Background
1.2 Objectives of the study
1.3 Approach and Methodology
2 Stocktake of existing approaches
2.1 International treaty law and customary law relevant to the extraction and trade of raw materials
2.2 Non-binding international standards addressing mining activities
2.3 National and European law with extraterritorial effects
2.4 Case studies on experience with implementation of instruments
3 Overall assessment of the governance framework
3.1 International law
3.2 Non-binding standards addressing mining activities
3.3 National and European law with extraterritorial effects
3.4 Case studies
4 Conceptual approaches to strengthen international governance
4.1 Normative view: binding rules and obligations
4.2 Non-binding standards
4.3 Cooperation
5 Policy options and recommendations
5.1 International legally binding instruments
5.2 Non-binding international standards
5.3 Strengthen bilateral and international cooperation
5.4 Further explore opportunities for extraterritorial impact and for combining legal instruments with non-binding standards
6 References

Schlüsselwörter
Internationales Vertragsrecht, Gewohnheitsrecht, Rohstoffe, dauerhafte Souveränität, natürliche Ressourcen, grenzüberschreitende Umweltschäden, gemeinsames Erbe der Menschheit, Vorsorgeprinzip, Verursacherprinzip, Umweltverträglichkeitsprüfung, Staatenverantwortung, Pariser Übereinkommen, Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, Übereinkommen zur Durchführung von Teil XI des Seerechtsübereinkommens von 1982, Minamata-Übereinkommen, Vertrag über die Zusammenarbeit im Amazonasgebiet, Übereinkommen zum Schutz und zur Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe und internationaler Seen, Welterbekonvention, Antarktis-Vertragssystem, Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), Übereinkommen über die Umweltverträglichkeitsprüfung, Übereinkommen zur Bekämpfung der Wüstenbildung, Verträge über Menschenrechte und soziale Rechte, Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR), Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR), Internationale Arbeitsorganisation, Amerikanische Menschenrechtskonvention, Internationales Handels- und Investitionsrecht, Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen (GATT), Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS), Abkommen über technische Handelshemmnisse, Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen, CETA, COMESA, EU-Kolumbien/Peru, verbindliches internationales Recht, nicht verbindliche internationale Normen, Bergbau, OECD-Leitfaden zur Sorgfaltspflicht, Umwelt- und Sozialrahmen der Weltbank, Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Bergbau (TSM), Fairer Handel, Fairtrade, Aluminium Stewardship Initiative (ASI), unedle Metalle, Konflikt-Mineralien, Kobalt, nationales und europäisches Recht, extraterritoriale Auswirkungen, EU-Holz-Verordnung, französisches Gesetz über die Wachsamkeit von Muttergesellschaften und Auftraggeberfirmen, US-Gesetz über unerlaubte Handlungen von Ausländern, EU-Richtlinie über das öffentliche Auftragswesen, EU-Richtlinie über die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR), EU-Verordnung über Konfliktmineralien, EU-Richtlinie über erneuerbare Energien, zertifizierte Handelskette (CTC), ASM, Minamata-Konvention, Bergbauverband Kanadas, internationale Regierungsführung, direkte Regulierung, Investitionsabkommen, indirekte Regulierung, Espoo-Konvention, UNECE-Gebiet, UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD), Konvention zum Schutz und zur Nutzung grenzüberschreitender Wasserläufe, UNCLOS, ILO-Konventionen, Umweltberichterstattung, EITI, ISO-Norm, innovative Lieferketteninitiativen, Europa, Demokratische Republik Kongo, Frankreich, Peru, Kanada, Instrumentenbewertung, Fallstudie, Analyse, Bestandsaufnahme