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Umstellung auf nachhaltigen Pflanzenschutz: Ein globaler Gesundheitsansatz (SPRINT)

Umstellung auf nachhaltigen Pflanzenschutz: Ein globaler Gesundheitsansatz (SPRINT)

Die am 20. Mai 2020 veröffentlichte "Farm to Fork"-Strategie zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit der Nahrungsmittelsysteme der EU zu verbessern und damit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen wie Covid-19 zu stärken. Als besonders wichtiges Element legt die Strategie ein quantifiziertes EU-Reduktionsziel für Pestizide fest: bis 2030 sollen der Gesamteinsatz und das Risiko chemischer Pestizide um 50% und der Einsatz besonders gefährlicher Pestizide um weitere 50% reduziert werden. Darüber hinaus wird angestrebt, dass bis 2030 mindestens 25% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der EU ökologisch bewirtschaftet wird, dass in sensiblen Gebieten wie den städtischen Grünflächen keine chemischen Pestizide eingesetzt werden und dass der Rückgang der Bestäuber umgekehrt wird. 

Die nächsten Jahre werden entscheidend dafür sein, diese Ziele zu erreichen. SPRINT wird als "Horizon 2020-Projekt" ab September 2020 zur Erreichung dieser Ziele beitragen. Als Teil des SPRINT-Konsortiums wird das Ecologic Institut die Arbeiten zur Entwicklung von Transformationspfaden zu einem nachhaltigeren Pflanzenschutz leiten.

SPRINT wird multidisziplinär zu folgenden Themen forschen:

  • Entwicklung, Erprobung, Validierung und Bereitstellung einer "Global Health Risk Assessment Toolbox" für die integrierte Bewertung der Auswirkungen von Pestiziden auf terrestrische und aquatische Ökosysteme sowie auf die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen. Es werden drei Eigenschaften für den Gesundheitszustand untersucht: Belastbarkeit, Reproduktion/Produktivität und Auftreten von Krankheiten.
  • Harmonisierung der Ansätze zur Datenerhebung in ganz Europa und Erfassung der relevanten Daten, die für integrierte Ansätze zur vollständigen Bewertung der Gesamtrisiken und Auswirkungen von Pestizidauftreten, Rückständen und Metaboliten benötigt werden.
  • Bewertung der ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit alternativer Strategien zum Pestizideinsatz.
  • Entwicklung von Transformationspfaden zu einem nachhaltigeren Pflanzenschutz in einem Multiakteursprozess.

Wenn Sie daran interessiert sind, sich an der Arbeit zur Entwicklung von Transformationspfaden zu beteiligen, wenden Sie sich bitte an Dr. Ana Frelih-Larsen.

Für weitere Informationen über das Projekt können Sie unsere Social Media Feeds abonnieren oder auf der Projekt-Webseite vorbeischauen.

Folgen Sie uns auf Twitter: @SprintH2020
Besuchen Sie unsere Website: https://sprint-h2020.eu/
Presseanfragen: Matt Reed – +44 7813201807 – mreed@glos.ac.uk


Finanzierung
Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation (GD Forschung & Innovation)
Partner
Wageningen University (Wageningen UR), Holland
Partner
Land Quality Management (LQM), Großbritannien
Universität Bern (UniBE), Switzerland
Aarhus University (AU), Dänemark
Radboud Universiteit Nijmegen (Radboud Universiteit), Holland
University of Aveiro (UA), Portugal
Utrecht University (UU), Holland
Ecologic Institut, Deutschland
University of Gloucestershire (UoG), Großbritannien
Wageningen University & Research Centre, Food Safety Research, Holland
Ministerio de Agricultura, Ganadería y Pesca, Instituto Nacional de Tecnología Agropecuaria (INTA), Argentina
Ministry of Science and Innovation, Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas (CIEMAT), Spanien
Masaryk University (MU), Czech Republic
University College Cork (UCC), Ireland {Republic}
University of Antwerp, Laboratory of Pathophysiology, Belgien
Projektdauer
September 2020 bis August 2025
Projektnummer
33002