Das Vademekum über die Bearbeitung von Beschwerden und Bürgerbeteiligung ist eine der neun Maßnahmen des Aktionsplans der Europäischen Kommission für einen besseren Vollzug des Umweltrechts aus 2018. Es wurde zwischen Mai 2018 und Mai 2019 von der Generaldirektion Umwelt zusammen mit dem Ecologic Institut und einzelnen Experten, die von Mitgliedern des "Forums für den Vollzug des Umweltrechts und Umweltordnungspolitik" ernannt wurden, erstellt.
Zur Bekämpfung der Corona-Krise gehen Staaten an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Soweit sollte es in der Klimapolitik nicht kommen, argumentiert Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel. Eine "Whatever-it-takes-Antwort" für die Bekämpfung der Klimakrise im fortgeschrittenen Stadium ist keine Option. Umso wichtiger sei es, jetzt konsequent zu handeln, schreibt er in seinem Beitrag. Die Bereitschaft dafür könnte in der Bevölkerung gestiegen sein.
Zirkuläre Prozesse konnten sich in Unternehmen noch nicht flächendeckend durchsetzen. Damit sie eine Chance haben, müssen sich Wissenschaft und Unternehmen besser vernetzen. Im Rahmen der Fördermaßnahme Nachhaltiges Wirtschaften konnten sich Akteure bei Fachworkshops über Nachhaltigkeitsinnovationen austauschen, die die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick nehmen. Diese Mitteilung gibt einen kurzen Erfahrungsbericht.
Die Europäische Kommission hat am 4. März 2020 ihren Vorschlag für ein europäisches Klimaschutzgesetz veröffentlicht. Aus dem vorliegenden Kommissionsvorschlag ergeben sich eine Vielzahl an Fragen, wie z. B. Welche Steuerungswirkung kann die langfristige Ausrichtung wirklich erzielen oder Werden mit dem Klimaschutzgesetz bestehende Lücken in den Prozessen zur EU Klimapolitik wirksam geschlossen? Diesen Fragen sind wir gemeinsam mit Expert*innen weiter auf den Grund gegangen.
Publikation:Knowledge for Future – Der Umwelt-Podcast
Die EU soll bis 2050 klimaneutral sein. Die Europäische Kommission hat im März 2020 ihren Gesetzentwurf vorgelegt, der das Ziel der Klimaneutralität erstmals rechtlich verankert. Das ist ein Meilenstein in der Klimaschutzpolitik. So sehr, dass Ursula von der Leyen dieses Ziel sogar mit der Mondlandung verglichen hat.
Am 11. März 2020 fand die Abschlussveranstaltung des Dialogforums "Wirtschaft macht Klimaschutz" in Berlin statt. Über zwei Jahre entwickelten VertreterInnen aus rund 100 Unternehmen in fünf Arbeitsgruppen Projekte und Massnahmen, um den Klimaschutz in ihren Unternehmen voranzubringen. Das Dialogforum brachten so die Klimaschutz-Vorreiter unter den deutschen Unternehmen zusammen und vernetzte sie über Branchen hinweg.
Der Vorschlag der Kommission für ein EU-Klimaschutzgesetz geht in die richtige Richtung. Er ist ein unmissverständliches Zeichen für Klimaneutralität der EU bis 2050, schreibt Nils Meyer-Ohlendorf im Tagesspiegel. Dennoch identifiziert er in seinem Beitrag fünf Lücken, die im Gesetzgebungsverfahren geschlossen werden müssten.
Um die Akzeptanz von Maßnahmen zur Aufwertung des Unterbodens in der Landwirtschaft zu ermitteln, veranstaltete das Ecologic Institut im März 2020 zwei Akteursworkshops in Nordrhein-Westfalen. Der erste Workshop fand am 2. März in Bad Sassendorf (nahe Soest) und der zweite am 3. März in Kleve statt. Beide waren Teil des vom BMBF geförderten BonaRes-Vorhabens "Soil³ – Sustainable Subsoil Management".
Diese Broschüre bietet einen Einblick in die Inhalte der online Informationsplattform "Renaturierung von Fließgewässern" des Umweltbundesamtes (uba.de/renaturierung). Ziel der Plattform und dieser Broschüre ist die Ermunterung und Unterstützung potenzieller Maßnahmenträger zur vermehrten Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen. Dazu wird Grundlagenwissen zur naturnahen Entwicklung von Flüssen und Bächen allgemeinverständlich vermittelt. Zudem informiert sie über praktische Fragen der Planung, Finanzierung und Flächenbereitstellung, aber auch über Hochwasserschutz, Naturschutz, Landwirtschaft und Erholung. Die Themen werden durch Praxisbeispiele von Renaturierungsprojekten illustriert. Die Broschüre steht als Download zur Verfügung.
Publikation:Knowledge for Future – Der Umwelt-Podcast
Wenn die Wissenschaft die richtigen Impulse setzt, können in der Praxis ganz neue Ideen entstehen. In der 7. Folge des Umwelt-Podcasts "Knowledge for Future" ging es um die Bedeutung von transdisziplinärer Forschung. Besonders um die Synergien und Herausforderungen, die bei der Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen entstehen können. Diese Folge zeigt zwei konkrete Beispiele solcher Zusammenarbeit, der Nachhaltigkeit bei Essen und Kleidung.
Vor unseren Augen und zugleich hinter unserem Rücken wirkt Digitalisierung als eine – wenn nicht sogar die – zentrale Veränderungsdynamik des 21. Jahrhunderts. Ihre Gestaltung wird damit zu einer Kernaufgabe der Nachhaltigkeitspolitik, denn Digitalisierung ist in der Lage, die sozial-ökologische Transformation ebenso zu ermöglichen wie radikal zu konterkarieren.
Vom 10. bis 14. Februar 2020 fand in Döllnsee, Brandenburg, die fünftägige PhD-WinterSchool "Plastik in der Umwelt" des BMBF-Forschungsschwerpunktes "Plastik in der Umwelt – Quellen ● Senken ● Lösungsansätze" statt.