Dieser Bericht trägt zur bestehenden Diskussion über die Messung von Klimazielen bei, indem er eine Bewertungsmatrix erarbeitet, welche die für die Klimaneutralität notwendigen strukturellen Veränderungen misst, und Möglichkeiten aufzeigt, dieses Framework in bestehende politische Prozesse zu integrieren.
Dieser Bericht trägt zur bestehenden Diskussion über die Messung von Klimazielen bei, indem er eine Bewertungsmatrix erarbeitet, welche die für die Klimaneutralität notwendigen strukturellen Veränderungen misst. Darüber hinaus zeigt er Möglichkeiten auf, dieses Framework in bestehende politische Prozesse zu integrieren.
Dieser Bericht trägt zur bestehenden Diskussion über die Messung von Klimazielen bei, indem er eine Bewertungsmatrix erarbeitet, welche die für die Klimaneutralität notwendigen strukturellen Veränderungen misst, und Möglichkeiten aufzeigt, dieses Framework in bestehende politische Prozesse zu integrieren.
Um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, muss sich die EU-Politik neu orientieren – vom inkrementellen zum strukturellen Wandel. Wie im Europäischen Green Deal beschrieben, besteht die Herausforderung darin, die notwendige Transformation zur Klimaneutralität in den kommenden Jahren einzuleiten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Beschäftigung zu steigern. Um die kreativen, finanziellen und politischen Ressourcen zu mobilisieren, braucht die EU auch einen Governance-Rahmen, der eine sektorübergreifende Politikintegration ermöglicht und es den Bürgern sowie öffentlichen und privaten Akteuren erlaubt, sich an dem Prozess zu beteiligen und die Ergebnisse anzueignen.
Die Niederlande haben sich in ihrem Kreislaufwirtschaftspaket 2016 das Ziel gesetzt, bis 2050 eine vollständige Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Wichtiges Etappenziel ist 2030: bis dahin soll die Nutzung von abiotischen Primärrohstoffen – Mineralien, fossile Rohstoffe und Metalle – um 50 % reduziert werden. In diesem Beitrag untersuchen Susanne Langsdorf und Laurens Duin die niederländischen Ziele und die Vision für eine Kreislaufwirtschaft.
Deutschlands Polarforschung trägt zu zahlreichen Initiativen bei, die sich auch mit Klima- und Biodiversitätsschutz befassen. Um künftigen Herausforderungen begegnen und die drängendsten Themen angehen zu können, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Prozess, um eine neue Polarforschungsagenda zu entwickeln. Am 19. Mai 2021 überreichte der Begleitkreis des Agendaprozesses dem Ministerium das Konzeptpapier "Polarregionen im Wandel", das von über 100 Expert/innen entwickelt wurde.
Das Vorsorgeprinzip ermöglicht es Behörden, bereits dann Maßnahmen zu ergreifen, wenn es noch unsicher ist, ob neue Technologien oder neue Produkte Schaden anrichten können. Im Projekt "Versöhnung von Wissenschaft, Innovation und Vorsorge durch das Engagement von Interessenvertretern" (RECIPES) wurden Ideen entwickelt, um das Vorsorgeprinzip mit den Zielen der Innovation in Einklang zu bringen. Das Ziel der neun Fallstudien war es, die möglichen Unterschiede in der Anwendung je nach Thema und Kontext zu verstehen und zu erklären. Für jede Fallstudie hat das Projektteam einen Bericht, ein Factsheet und ein kurzes Video erstellt. Darüber hinaus wurden die Fallstudien verglichen und Komplexitäten und Kontroversen rund um die Anwendung des Vorsorgeprinzips in den verschiedenen Fällen identifiziert. Die Projektergebnisse stehen online zur Verfügung.
Sowohl Deutschland als auch Chile haben den Ausstieg aus der Kohle beschlossen, um ihre Klimaziele zu erreichen, aber auch um ihren Stromsektor zu modernisieren. In einer neuen Publikation vergleicht Agora Energiewende die Erfahrungen der beiden Länder, um daraus Lehren für politische Entscheidungsträger zu ziehen, die den Kohleausstieg in ihren Ländern vorantreiben wollen. Ecologic Institut steuerte die Fallstudie zum deutschen Kohleausstieg bei. Diese behandelt die zunehmend ambivalente Position der Kohle in der Energiewende, die Rolle der Kohlekommission und den Prozess, der zur Entscheidung über den Kohleausstieg führte. Die Analyse wurde zur Unterstützung des Arbeitskreises der Chilenisch-Deutschen Energiepartnerschaft erstellt.
Neue Wege im Verkehr sind zentral, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht. Ein vom Auto geprägtes Flächenland wie Niedersachsen steht bei der Verkehrswende vor besonderen Herausforderung. Das Gutachten "Wege zur nachhaltigen Mobilität" (WenaMoNi) untersucht, wo Niedersachsen derzeit steht und gibt Empfehlungen für nächste Schritte. Ecologic Institut analysierte die rechtlichen Rahmenbedingungen und identifizierte zentrale Akteure. Im Zentrum standen dabei die bereits implementierten Politikinstrumente zur Förderung von Elektromobilität und Wasserstoff, die mit Erfarungen in anderen Ländern und Expertenempfehlungen abgeglichen wurden. Die Analyse zeigt, dass der bisher stark auf Förderung ausgerichtete Regulierungsansatz durch Bepreisungsinstrumente ergänzt werden muss, damit die Ziele erreichbar bleiben.
In ganz Europa gibt es nationale Klimabeiräte in verschiedensten Formen und Strukturen. Die meisten Länder haben eine oder sogar mehrere solcher Einrichtungen. Während viele der bestehenden Beratungsgremien eine Reihe von Interessenvertretern zusammenbringen und ein breites Spektrum von Nachhaltigkeitsthemen abdecken, gab es in den letzten fünf Jahren einen Anstieg bei der Gründung unabhängiger wissenschaftlicher Räte, die sich der Klimapolitik widmen.
Wie gut ist die EU in ihrem Streben nach Klimaneutralität bis 2050 aufgestellt? Sind die nationalen Langzeitstrategien und die nationalen Energie- und Klimapläne dem Ziel gewachsen? Stehen die aktuellen Unterstützungsprogramme im Rahmen der Pandemie im Einklang mit diesem Ziel? Im Fokus der EU-Klimapolitik sind derzeit eine Reihe von Prozessen im Gange, um Methoden zur Bewertung des Fortschritts auf dem Weg zur Klimaneutralität zu entwickeln – aber es gibt kein integriertes Set von "Net-Zero-Indikatoren", die das ganzheitliche Bild abbilden. Für eine aussagekräftige Beurteilung, ob innerhalb aller Wirtschaftssektoren ausreichend Fortschritt Richtung Emissionsreduktion stattfindet, reichen einfache Daten zu Treibhausgasemissionen nicht aus.
Um die Provinzbehörden in Vietnam bei der Erstellung von Luftqualitätsmanagementplänen zu unterstützen, haben das UfU und das Ecologic Institut ein Paket aus drei Publikationen mit Vorschlägen für konkrete Aktivitäten und Empfehlungen für Sofortmaßnahmen erarbeitet.
Um die Provinzbehörden in Vietnam bei der Erstellung von Luftqualitätsmanagementplänen zu unterstützen, haben das UfU und das Ecologic Institut ein Paket aus drei Publikationen mit Vorschlägen für konkrete Aktivitäten und Empfehlungen für Sofortmaßnahmen erarbeitet.
Dieses Kompendium soll relevante Begriffe präzisieren und damit einen Beitrag zur Heterogenität der wissenschaftlichen Gemeinschaft zum Thema "Kunststoffe in der Umwelt" leisten. Darüber hinaus soll die Broschüre dazu beitragen, die Kommunikation mit und von nicht-wissenschaftlichen Akteuren auf eine terminologisch korrekten Grundlage zu stellen, insbesondere in emotional aufgeladenen Debatten. Diese Debatten sind oft von hoher Relevanz für die Gestaltung unserer Zukunft, und es ist wichtig, dass die notwendigen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen auf der Basis von Wissen und Sachinformationen getroffen werden. Das Kompendium steht zum Download zur Verfügung.
Die Heinrich-Böll-Stiftung, die Buchgestalterin Gesine Grotrian und das Ecologic Institut als fachliche Unterstützung entwickelten in enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen ein Buch für Menschen ab 12 Jahren, das die Geschichte, die Produktion und die Risiken unseres Plastikkonsums anschaulich, bunt und verständlich beschreibt. Außerdem zeigt es Alternativen und Auswege im Umgang mit Plastik und seinen Gefahren auf. Das Buch steht als Download zur Verfügung.