Nur wenige Wochen vor dem UN-Klimagipfel (COP26) wurde Dr. Camilla Bausch eingeladen, einen Beitrag für die vom ISPI veröffentlichte Publikationsreihe "Klimawandel: Ein globaler Kampf am Wendepunkt" zu verfassen. Ihr hochaktueller Beitrag erläutert die Komplexität der Themen und der internationalen politischen Landschaft im Vorfeld der COP26.
Im Forschungsverbund Ecornet Berlin gaben fünf Berliner Institute der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung gemeinsam Impulse für den Wandel Berlins. Ihre Jahrestagung "Wissen. Wandel. Berlin. 2021" brachte aktuelle Forschungsergebnisse in den Dialog mit Erfahrungen aus anderen Städten und den Stimmen der Berliner Praxis und Zivilgesellschaft – für eine soziale und ökologische Hauptstadt.
Das Projekt "Informations- und Lehrmaterialien für einen umweltbewussten Umgang mit Humanarzneimitteln" möchte einen umweltbewussten Umgang mit Humanarzneimitteln fördern und die Thematik Arzneimittel und Umwelt in der pharmazeutischen und medizinischen Lehre verankern. Übergeordnetes Ziel war es, den Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt und deren Wirkungen auf Tiere und Pflanzen zu reduzieren. Dazu wurden frei verfügbare Lehrmaterialien für die universitäre Lehre, für Fort- und Weiterbildungen und für berufsbildende Schulen entwickelt. Zudem wurden Informationsmaterialien zur umweltbewussten Anwendung und Entsorgung von Medikamenten erstellt und verbreitet. Alle Informationen und Materialien wurden schließlich auf einer online-Informationsplattform, welche vom Ecologic Institut konzeptioniert und erstellt wird, unter uba.de/ham verfügbar gemacht.
Dieser Bericht gibt einen europaweiten Überblick über die wichtigsten Treiber und Belastungen, die den Kern der wasserwirtschaftlichen Herausforderungen bilden. Er zeigt auf, wodurch die europäischen Wasserkörper am stärksten gefährdet sind und weshalb umweltpolitische Zielvorgaben nicht erreicht werden können. Der EUA-Bericht "Drivers of and pressures arising from selected key water management challenges – A European overview" wurde gemeinsam vom Ecologic Institut, dem deutschen Umweltbundesamt und der EUA verfasst.
Die italienische Regierung hat "People, Planet, Prosperity" zum Leitthema ihrer G20-Präsidentschaft erklärt. Die Abschlusskonferenz der Think 20 (T20), die Anfang Oktober in Mailand stattfand, stellte zur Diskussion, wie die G20 zu diesem Themenfeld beitragen könnte und sollte. Der T20-Gipfel brachte 51 Redner*innen, über 800 Teilnehmer*innen vor Ort und 16.000 Online-Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt zusammen und erreichte in den sozialen Medien mehr als 1 Million Menschen.
In diesem Bericht analysieren Irina Herb und Christiane Gerstetter, Ecologic Institut, sowie Alexandru Matei, ICLEI, wie naturbasierte Lösungen zur Erreichung der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs), beitragen können, und empfehlen verschiedene Ansätze dafür.
Dieser Bericht untersucht die Rolle, die die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 bei der Transformation hin zu nachhaltigeren und widerstandsfähigeren Agrar- und Ernährungssystemen in der EU spielen kann.
Wehrmann, Dorothea et. al. 2021: Wie können wir die Ozeane retten? Die Bedeutung der transdisziplinären und kollaborativen Meeresforschung. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE): Bonn.
Dieses Informationsblatt für das Projekt INNOVA illustriert eine Literaturübersicht über die Auswirkungen des Klimawandels auf Treibsel an der deutschen Ostseeküste. Treibsel besteht hauptsächlich aus Blasentang und Seegras, und es ist wahrscheinlich, dass der Klimawandel verschiedene Auswirkungen auf diese Pflanzen haben wird. Aspekte wie steigende Wassertemperaturen, Erosion, Veränderungen des Salzgehalts, Eutrophierung oder Sauerstoffmangel werden vom Klimawandel beeinflusst. Dies wird direkte Auswirkungen auf die Zusammensetzung und die Menge des Treibsel haben, das an den Ostseeküsten anlandet.
Ein Frühstücks-Briefing zur Vorstellung des Think2030-Papiers "European food and agriculture in a new paradigm: Can global challenges like climate change be addressed through a farm to fork approach?", das gemeinsam vom Institut für Europäische Umweltpolitik (IEEP) und dem Ecologic Institut verfasst wurde.
Meredith S., Allen B., Kollenda E., Maréchal A., Hart K., Hulot J.F., Frelih Larsen A. and Wunder S. (2021) European food and agriculture in a new paradigm: Can global challenges like climate change be addressed through a farm to fork approach? Think 2030 policy paper by the Institute for European Environmental Policy and the Ecologic Institute.
In der EU-Politik steht die textile Wertschöpfungskette derzeit im Fokus der Bestrebungen, eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Das Textilrecycling steckt in der EU noch in den Kinderschuhen, doch vielversprechende innovative Technologien stehen kurz vor dem Markteinstieg. Wie kann die Skalierung von Textil-Recycling durch die Politik unterstützt werden? Dies war Thema eines Webinars, das am 31. August 2021 stattfand. Das Circular Economy Team des Ecologic Instituts präsentierte Politikempfehlungen an die Europäische Kommission, um Systeme für die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Altkleidern zu verbessern – und einen Markt für recycelte Textilien zu schaffen.
Dieser Artikel gibt ein Beispiel dafür, wie Segrass auf nachhaltige Weise genutzt werden kann. "Verwendung von Seegras als Dämmmaterial" von Dr. Nico Stelljes wurde im "Baltic Stories Magazine" veröffentlicht, das sich der Förderung der Zusammenarbeit rund um die Ostsee, gemeinsamen Initiativen und Projekten der Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum (EUSBSR) widmet. Der Artikel steht online zur Verfügung.
Auf der Veranstaltung stellten wir dar, warum es notwendig ist, dass auch Milieuschutzgebiete ambitioniert energetisch saniert werden, dass dies mittelfristig auch für die Mietenden vorteilhaft sein kann und Milieuschutzgebiete daher sogar eine Chance für sozialverträgliche energetische Sanierungen darstellen.
Die digitalen, vielleicht "intelligenten" Technologien, die in Zukunft alle Bereiche der Gesellschaft und insbesondere unsere Städte prägen sollen, brauchen eine Regulierung. Denn solche Technologien informieren, entscheiden und steuern – nur in wessen Interesse und für welche Ziele? Seit Kurzem wird verstärkt über Möglichkeiten einer demokratischen Datengovernance "von unten" nachgedacht und debattiert. Bürger*innen sollen (auch) durch das bewusste Teilen ihrer Daten mitentscheiden können, wofür intelligente, datengetriebene Maschinen eingesetzt werden. Können solche Ansätze ein Modell für eine nachhaltige Digitalisierung der Städte und Kommunen darstellen und ein Gegengewicht zu den Datenmonopolen großer Konzerne bieten? Wie könnte eine demokratische Datengovernance in Berlin aussehen?