Das Papier bewertet vier politische Optionen für die Integration von Gutschriften nach Artikel 6 in das EU ETS über eine zentrale Vermittlungsstelle, anstatt Unternehmen den direkten Erwerb solcher Gutschriften zu ermöglichen. Es kommt zu dem Schluss, dass dieser indirekte Ansatz eine stärkere Kontrolle der Qualität und des Angebots an Gutschriften ermöglichen würde. Dadurch könnte die Rolle des EU ETS als Treiber für Emissionsminderungen innerhalb der EU gewahrt und zugleich dort, wo es sinnvoll ist, ein begrenztes Maß an Flexibilität geschaffen werden.
Researchers at Ecologic Institute have developed a new tool to help governments to produce socially just climate adaptation strategies. The Just2Adapt tool allows the user to analyse the justice dimensions of Heat Action Plans at the strategic level as well as at the level of individual measures. It is important that heat adaptation strategies integrate social justice considerations because of the unequal way in which the heat-health effects of climate change are distributed across the population.
Im Zuge der Überlegungen der Europäischen Union, das Emissionshandelssystem (EU ETS) durch die Einbeziehung permanenter Kohlendioxid-Entnahmen (Carbon Dioxide Removals, CDR) weiterzuentwickeln, untersucht dieser Bericht geeignete Schutzmechanismen. Ziel ist es, den schrittweisen Ausbau permanenter CO₂-Entnahmen zu ermöglichen und gleichzeitig deren Umfang zu begrenzen, um Risiken zu minimieren und die Anreize zur Emissionsminderung zu erhalten.
Auf der Grundlage einer neuartigen Analyse des gesamten Europäischen Wirtschaftsraums (EWR, einschließlich Norwegens) zeigt dieses Policy Brief, dass die US-Gasimporte in den EWR im Jahr 2025 stark angestiegen sind. Sie machen inzwischen fast 40 % der gesamten Gasimporte des EWR und nahezu 60 % der LNG-Importe aus. Dieser Trend setzt Europa erhöhtem geopolitischen Druck, Preisvolatilität und dem Risiko gestrandeter Investitionen aus.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Der vorliegende Bericht stellt einen strategischen, evidenzbasierten Ansatz vor, um die Ausweitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in Europa zu unterstützen. Im Zentrum steht der MERLIN Upscaling Workflow, ein flexibles Instrument zur Entscheidungsunterstützung, das europaweite Datensätze nutzt, um Gebiete mit besonders hoher Wirkung für Renaturierungsmaßnahmen zu identifizieren.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.
Der vorliegende Bericht diskutiert Kriterien, die sinnvollerweise für die Priorisierung nachgelagerter Produkte für den CBAM-Einbezug angewendet werden könnten. Erörtert werden die Bedeutung und Eignung verschiedener Kriterien sowie die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Daten für die Anwendung der Kriterien.
Diese Studie untersucht Instrumente, die Einnahmen für die internationale Klimafinanzierung generieren könnten. Mit einem gemischten Methodenansatz, der Literaturrecherche und Interviews mit 23 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen umfasst, bewertet die Studie vier vorgeschlagene Abgaben: eine Abgabe auf die Förderung fossiler Brennstoffe, eine Übergewinnsteuer auf fossilen Brennstoffen, eine Abgabe auf Kunststoffpolymere und eine Abgabe auf Flugkraftstoff.
Während die Emissionsminderung weiterhin das vorrangige Ziel der EU-Klimapolitik bleibt, erfordert das Erreichen der Klimaneutralität – und letztlich negativer Nettoemissionen – auch den umfassenden Einsatz von Lösungen zur Entfernung von Kohlendioxid (CDR). Dieser Bericht bietet einen Überblick über den aktuellen Stand und das zukünftige Potenzial dauerhafter CDR-Lösungen in Europa.
Dieser Bericht untersucht die Optionen für ein EU-Programm zum Ankauf dauerhafter Kohlenstoffentfernung – und adressiert damit eine zentrale Lücke der Klimapolitik. Zwar bleibt die Emissionsminderung oberstes Ziel, doch Klimaneutralität und Netto-Negativität lassen sich nur mit dem großflächigen Einsatz von Negativemissionstechnologien erreichen. Dafür braucht es die schnelle Entwicklung und Einführung kosteneffizienter und gesellschaftlich nützlicher Technologien zur Kohlenstoffentfernung.
Dieser Bericht untersucht die Gestaltung und die Auswirkungen einer internationalen Ölförderabgabe als Mechanismus zur Mobilisierung neuer Quellen für die Klimafinanzierung. Die bewertete Abgabe legt einen Preis für das in gefördertem Rohöl enthaltene CO₂ fest, wodurch die Produktionskosten steigen und wahrscheinlich auch die Ölpreise für die Endverbraucher. Der Bericht quantifiziert das Einnahmepotenzial, die makroökonomischen Auswirkungen und die Verteilungseffekte der Abgabe auf Haushaltsebene unter verschiedenen Szenarien. Er bewertet auch die politische Durchführbarkeit, untersucht alternative Ansätze wie verbrauchsabhängige Abgaben und gibt Empfehlungen für die Gestaltung der Förderabgabe.
Dieser Bericht des EU-geförderten Projekts GoNaturePositive! bietet eine umfassende Übersicht zur Unterstützung des Übergangs zu einer naturpositiven Wirtschaft. Der Bericht analysiert EU-Politikinstrumente und Kooperationsinitiativen im Detail, bewertet deren Ausrichtung auf naturpositive Prinzipien und identifiziert Potenziale zur Verringerung von Umweltschäden, zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zur Förderung systemischer Veränderungen.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie der Übergang zu einer naturpositiven Wirtschaft den Tourismus von einem Treiber der Umweltzerstörung zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung von Ökosystemen umwandeln kann. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie politische Rahmenbedingungen und praktische Ansätze in der EU die Forstwirtschaft in Richtung einer naturpositiven Wirtschaftsweise lenken können. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.