Am 6. Mai nahmen Arne Riedel und Fenja Kroos vom Ecologic Institut an einer geschlossenen Paneldiskussion mit dem Titel "Building Alliances in a Contested Environment: Perspectives on International Security, Energy and Science Cooperation in the Arctic" teil. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Kanadischen Botschaft in Deutschland und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) organisiert und fand in der Kanadischen Botschaft in Berlin statt.
Die Diskussion fand am Rande des Arctic Circle Forum Berlin statt, das unter dem Leitthema "The Arctic at Crossroads" stand. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Perspektiven für eine erneuerte multilaterale Zusammenarbeit in der Arktis vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen, der fortschreitenden Auswirkungen des Klimawandels und einer steigenden globalen Nachfrage nach natürlichen Ressourcen.
Moderiert wurde die Diskussion von Robert Kadas, stellvertretender Senior Arctic Official bei Global Affairs Canada. Inhaltlich konzentrierte sich der Austausch auf drei zentrale Dimensionen der Arktiszusammenarbeit: Sicherheits- und Verteidigungskooperation, Energiesicherheit sowie wissenschaftliche Zusammenarbeit. Impulsbeiträge lieferten Dr. Volker Rachold (Leiter des Deutschen Arktisbüros), Dr. Franziska Hagedorn (Auswärtiges Amt) und Loyle Campbell (DGAP).
Die Diskussion wurde unter den Chatham House Rules geführt und ermöglichte einen offenen Austausch über die Zukunft multilateraler Zusammenarbeit in einer sich schnell wandelnden Arktis.