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Die Europäische Union bereitet derzeit die nächste Phase ihres klimapolitischen Governance-Rahmens vor. Dabei stehen richtungsweisende Entscheidungen an, wie Maßnahmen zur Erreichung des neu vereinbarten Zwischenziels für 2040 sowie der Klimaneutralität bis 2050 gesteuert werden sollen. Das von der European Climate Foundation (ECF) geförderte Projekt ermöglicht es dem Ecologic Institut, seine Rolle als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der europäischen Governance-Architektur nach 2030 fortzusetzen. Zudem wird das Institut gezielte Analysen bereitstellen, politische Prozesse begleiten sowie praxisorientierte Instrumente zur Stärkung der Klimagovernance auf EU- und nationaler Ebene entwickeln.
Für eine klarere und wirksamere EU-Klimagovernance
Das Projekt baut auf einer aktuellen Studie des Ecologic Instituts auf, die konkrete Ansätze zur Vereinfachung und Verbesserung der europäischen Klimagovernance identifiziert. Ziel ist es, die darin entwickelten Ideen einem breiteren Kreis von politischen Entscheidungsträger:innen und Fachleuten zugänglich zu machen. Zudem soll sichergestellt werden, dass Vereinfachungen nicht zulasten, sondern zugunsten von Transparenz, Rechenschaftspflicht und langfristiger Planung gehen.
Beitrag zu laufenden politischen Diskursen
Das Ecologic Institut festigt weiterhin seine Rolle als verlässlicher Wissenspartner in der europäischen Klimapolitik. Das Projektteam beteiligt sich an Fachgesprächen und Austauschformaten, die politische Entscheidungsträger:innen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Ziel ist es, die Weiterentwicklung der Governance-Strukturen auf EU- und nationaler Ebene für die Zeit nach 2030 zu diskutieren. Dazu gehören die fachliche Einbringung, die Moderation von Dialogprozessen sowie die Verknüpfung unterschiedlicher Politikstränge.
Aktualisierung zentraler Informationsressourcen
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Pflege und Weiterentwicklung der „Climate Framework Laws Info-Matrix“ – einer vom Ecologic Institut betriebenen Online-Datenbank, die Klimarahmengesetze in Europa systematisch erfasst. Das Projekt ergänzt die Datenbank um aktuelle rechtliche Entwicklungen und verfeinert die zugrunde liegende Bewertungsmethodik.
Durch die Verknüpfung von Forschung, Dialog und praxisnahen Instrumenten zielt das Projekt darauf ab, eine zukünftige EU-Klimagovernance zu unterstützen. Diese soll klar strukturiert, kohärent ausgestaltet und wirksam auf die Erreichung der langfristigen Klimaziele Europas ausgerichtet sein.