Dieses Projekt schließt an das Vorhaben "Mehr Lebensqualität, weniger Umweltverbrauch – Nutzerorientierte Entwicklung von suffizienzpolitischen Projektskizzen im Umweltressort" an. Darin sollen drei Suffizienzprojekte umgesetzt werden, die die Auftragnehmenden gemeinsam mit UBA-Mitarbeiter*innen im Vorgängerprojekt entwickelten.
Die dezentrale Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien senkt Treibhausgasemissionen, beschleunigt die Energiewende und bringt verschiedene Vorteile für die Bürger*innen, die gleichzeitig Erzeuger und Verbraucher sind (=prosumer). Im Projekt "Energie-Prosumerismus in Europa" unterstützen Ecologic Institut, CE Delft und das Fraunhofer ISI die Europäische Energieagentur dabei, Prosumer-Modelle bekannter zu machen. Ziel ist es, Bürger*innen und Entscheidungsträger*innen zu inspirieren, solche Modelle verstärkt zu nutzen und zu fördern.
Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Erprobung einer Methodik zur Bewertung der Management-Effektivität von marinen Natura 2000-Gebieten und anderen EU-MPAs, basierend auf den Verpflichtungen der Vogelschutz- und der FFH-Richtlinie sowie den Verpflichtungen aus der EU-Biodiversitätsstrategie 2030. Diese Methodik wird auf den Erfahrungen und Methoden aufbauen, die bereits im Natura 2000-Netzwerk und anderen MPAs verwendet werden, sowie auf allen anderen verfügbaren Bemühungen zur Entwicklung neuer Evaluierungssysteme, die auf den europäischen Kontext angewendet werden können.
Zentrales Ziel des Hydromorphologie-IV-Workshops war es, Erfahrungen und Informationen auszutauschen und Herausforderungen der administrativen und praktischen Umsetzungsprozesse von Gewässerentwicklungsmaßnahmen zu benennen und zu reflektieren.
CIRCASA 2020. Deliverable D3.1: "Strategic Research Agenda on soil organic carbon in agricultural soils." European Union's Horizon 2020 research and innovation programme grant agreement No 774378 – Coordination of International Research Cooperation on soil CArbon Sequestration in Agriculture. https://doi.org/10.15454/LSWRDG
Um die Wende zu einer klimaneutralen Wirtschaftsweise einzuleiten, bedarf es in der Klimapolitik einer deutlichen Ambitionssteigerung in den 2020er Jahren. Eine zentrale Herausforderung ist die Energiewende – weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energieträgern, bei gleichzeitig deutlich gestiegener Energieeffizienz. Dieses Policy Paper erörtert, wie multilaterale Partnerschaften zu dieser Ambitionssteigerung beitragen können.
In Vorbereitung des G20-Gipfels erarbeiten die T20 (Think20) als eine Gruppe von Think-Tanks und Akademikern Strategiepapiere und Empfehlungen, um die Staats- und Regierungschefs der G20 mit wissenschaftlicher Expertise zu unterstützen.
Der vorliegende Artikel von Doris Knoblauch und Hannes Schritt (beide Ecologic Institut) beschäftigt sich als Teil des Sammelbandes "Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel" hauptsächlich mit dem Aufkommen von Plastikverpackungen in Deutschland und den bekannten Umweltauswirkungen. Die Autor*innen zeigen auf, dass eine enge Korrelation zwischen der Menge an produzierten Kunststoffverpackungen und dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) vorliegt – welche interessanterweise stärker ausfällt, als die Korrelation von BIP und Verpackungen insgesamt. Vor diesem Hintergrund werden Vermeidungsstrategien und Verbesserungsmöglichkeiten der Kreislaufwirtschaft diskutiert.
Der vorliegende Artikel von Linda Mederake (Ecologic Institut) und Dorothea Seeger (BUND) beschäftigt sich als Teil des Sammelbandes "Einfach weglassen? Ein wissenschaftliches Lesebuch zur Reduktion von Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel" mit den kommunalen Handlungsmöglichkeiten zur Plastikvermeidung. Diese reichen von Informations- und Sensibilisierungsangeboten über politische Beschlüsse bis hin zu ordnungsrechtlichen Vorgaben und der öffentlichen Beschaffung als Treiber von Verpackungsreduktionen. Die Autorinnen erläutern, dass in den Bereichen informelles Verwaltungshandeln und Beschaffung die größten ungenutzten Potenziale für die Reduzierung von Verpackungsmüll auf kommunaler Ebene liegen.
Ästuare stehen unter erheblichem menschlichen Druck durch Einträge aus Flusseinzugsgebieten und direkte Verschmutzungsquellen aus Häfen und Industrieanlagen. Hinzu kommen zahllose menschliche Aktivitäten, darunter Frachtschifffahrt, Tourismus, Handel und Fischerei. Der Klimawandel führt auch zu längeren Hitzeperioden und Sauerstoffmangel, die sich negativ auf das Ökosystem auswirken. Bei dieser Vielfalt an Belastungen ist ein klares, wissenschaftsgeleitetes und nachhaltiges Management eine Herausforderung.
Kunststoffe sind überall um uns herum und ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens. Doch wie viel wissen wir über dieses Material, seine Vielfalt, die damit verbundenen Umweltprobleme und Lösungsansätze? Das Quiz "Plastik in der Umwelt – Was wissen Sie?" lädt Sie dazu ein, Ihr Wissen rund um das Thema Plastik zu testen. In fünf Kategorien werden Sie auf die Probe gestellt. Für Kinder ist in der Kategorie "Fragen für Erwachsene & Kinder" Rätselstoff vorhanden.
ISPI, als führender außenpolitischer Think Tank in Italien, hat Dr. Camilla Bausch eingeladen, einen Beitrag für die Publikationsreihe "Die Welt im Jahr 2021" zu verfassen. Jährlich beleuchtet ISPI zum Jahresende Trends, Krisen und 10 Schlüsselfragen, die für das kommende Jahr relevant sind.
Im Rahmen eines Projekts zur Strukturierung des Energierechts wirkte das Ecologic Institut an dem "Diskussionspapier: Konzeptionelle Überlegungen zum Anlagenbegriff des EEG" mit. Ausgehend von den Funktionen des Anlagenbegriffs empfehlen die Autoren eine Neukonzeptionierung, wonach der bisherige abstrakte Anlagenbegriff durch energieträgerspezifische Anlagenbegriffe, die erst in einem Katalog zu einem einheitlichen Anlagenbegriff zusammengefasst werden, ersetzt wird. Das Diskussionspapier steht als Download zur Verfügung.
Das Ecologic Institut entwickelt zusammen mit Partnern in diesem Forschungsvorhaben Empfehlungen, wie in Deutschland Umweltrechtsverstöße besser durch abschreckende Sanktionen verhindert werden können. Das Projekt untersucht zunächst theoretisch, wann eine bestimmte Sanktion wie zum Beispiel eine Gefängnisstrafe abschreckend gegen Umweltrechtsverstöße wirkt. Die theoretischen Überlegungen werden anhand von Fallbeispielen zur illegalen Abfallentsorgung und zum Meeresschutz konkretisiert. Auf dieser Grundlage erarbeitet das Forschungsteam Empfehlungen für zukünftige Politik und für praktische Maßnahmen zur Verbesserung des Vollzugs.