Vom 5.-12. Juli 2009 fand der zweite transatlantische Farmer-Exchange statt, bei dem Landwirte, Förster, Journalisten und Politiker aus Deutschland und den USA über die Rolle der Landwirtschaft in der zukünftigen Klimapolitik diskutierten. Bei ihrer Reise durch Ohio und Pennsylvania bis Washington DC besuchten die rund 30 Teilnehmer neben landwirtschaftlichen Betrieben, die verschiedene klimafreundliche Verfahren anwenden, auch Biokraftstoffanlagen und andere Biomasse verarbeitende Industrieunternehmen. Dabei tauchte häufig die Frage auf, welche Möglichkeiten bestehen, industrielle Treibhausgasemissionen durch Emissionseinsparungen in Land- und Forstwirtschaft zu kompensieren. Außerdem tauschten die Teilnehmer bei mehreren Gelegenheiten Wissen und Erfahrung über unterschiedliche Bioenergie-Anwendungen aus.
Im Juni 2017 hat die EU-Kommission den neuen EU-"One Health" Aktionsplan zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) angenommen. Der dem Aktionsplan zugrundeliegende One-Health-Ansatz beruht auf einem integrativen Management von Gesundheitsrisiken; er verlässt eine rein humanmedizinische bzw. veterinärmedizinische Betrachtungsweise zugunsten einer ganzheitlicheren Betrachtung, die die Umwelt miteinschließt. Das UBA (Umweltbundesamt Deutschland) hat ein auf den EU Aktionsplan bezugnehmendes Hintergrundpapier erarbeitet, das verschiedene Handlungsoptionen in den Bereichen Einsatzvorbeugung, Eintrag und Entsorgung von Antibiotika präsentiert. Dabei unterstützt das UBA das übergeordnete Ziel des EU Aktionsplans, angesichts der wachsenden Probleme mit Resistenzen, die Möglichkeit einer wirksamen Behandlung von Infektionen bei Menschen und Tieren zu erhalten.
Rückstände von Tierarzneimitteln gelangen über Gülle und Dung in Wasser und Boden. Landwirtschaft und Tiermedizin können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Unter Federführung des Ecologic Instituts wurden zu diesem Thema vier UBA-Materialien für landwirtschaftliche Berufsschulen, tiermedizinische Fortbildungen und Lehrveranstaltungen zu Tierhaltung erstellt. Die Lehrmaterialien enthalten Vortragsfolien, Arbeitsblätter, Informationen zur Unterrichtsgestaltung und Hintergrundinformationen. Sie stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verfügung.
Die Infografik gibt einen kurzen Überblick über die Klimapolitik der EU. Es werden die wichtigsten Wirtschaftssektoren (Energie, Industrie, Verkehr, Wohn- und Gewerbebau, Land- und Forstwirtschaft, Abfallwirtschaft) dargestellt und die für jeden von ihnen im Rahmen der drei Hauptzielbereiche, nämlich Treibhausgase, erneuerbare Energien und Effizienz, durchgeführten Maßnahmen hervorgehoben. Die Infografik war Teil eines Artikels über den europäischen klimapolitischen Mix auf der Climate Policy Info Hub Website.
Die Wasserpolitik in Deutschland, die in diesem Artikel von Wolfgang Rüdig und R. Andreas Kraemer analysiert wird, ist nicht einfach zu klassifizieren. Die Politikprozesses sind höchst komplex, fragmentiert und von unterschiedlicher Natur. Mit Blick auf die Trinkwasserversorgung und den Gewässerschutz sticht die herausragende Rolle der Länder und der Kommunen in der Formulierung und Umsetzung der Politik hervor.
Die Bekämpfung von Plastikmüll an Land und in den Meeren ist eine der großen Herausforderungen des globalen Umweltschutzes. Im Rahmen ihrer Kunststoffstrategie hat die EU eine Richtlinie zur Einschränkung von Einwegplastikprodukten, die besonders häufig unsachgemäß entsorgt werden, und Fanggeräten auf den Weg gebracht. Für das Umweltbundesamt untersuchte das Ecologic Institut gemeinsam mit s.Pro Rechtsfragen und aus Umweltsicht geeignete Maßnahmen der Erweiterten Herstellerverantwortung zur Umsetzung der Richtlinie in den Mitgliedstaaten für ausgewählte Produktgruppen.
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Christiane Gerstetter, Fellow im Ecologic Legal Team, gab im Rahmen eines Workshops in Ramallah Ende März 2010 eine Einführung zu verschiedenen internationalen Umweltabkommen. Ziel des Workshops war es, in Palästina ein verbessertes Bewusstsein für internationale Umweltabkommen zu schaffen. Der Workshop ging auf eine Initiative der Environmental Quality Authority (EQA) der Palästinensischen Autonomiebehörde (PNA) zurück.</p>
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Bei der EFEX-Konferenz am 24. September 2019 tauschten relevante Akteure aus der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten in Brüssel Ideen und Erfahrungen aus, um den transatlantischen Energiewendeprozess im Hinblick auf eine saubere und klimafreundliche Energiezukunft voranzutreiben. Präsentationen, Fotos und Videos der Konferenz sind auf der Konferenz-Website verfügbar: https://www.energyfuturex.org/portfolio/bruconference/.
Auf der Konferenz "The Great Transformation – Greening the Economy", gemeinsam veranstaltet von der Heinrich Böll Stiftung, dem Center for American Progress und der Mercator Stiftung, moderierte R. Andreas Kraemer vom Ecologic Institut eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Quo vadis Emissionshandel?". Die Diskussion konzentrierte sich auf wirtschaftliche Instrumente der Klimapolitik, den EU-Emissionshandel und seine Verbindung zu Handelssystemen und Projekten des Clean Development Mechanism (CDM) in anderen Ländern.<p></p>
Forscherinnen des Ecologic Instituts präsentierten Zwischenergebnisse des Projekts COACCH (CO-designing the Assessment of Climate Change Costs) auf der European Climate Change Adaptation Conference (ECCA) 2019 in Lissabon (Portugal). Die Präsentationen beinhalteten erste Erfahrungen des COACCH Co-Design-Prozesses sowie eine kürzlich erarbeitete Zusammenfassung der Kosten des Klimawandels und von Klimawandelanpassung in Europa.
Aufgrund des Klimawandels ist für die Emscher-Region in den nächsten Jahrzehnten mit verstärkten Herausforderungen durch Niedrigwasser und Trockenheit zu rechnen. Für betroffene Gewässer ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure entscheidend. Der Workshop diskutierte Probleme und Lösungsansätze für deren Kooperation.