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Beschleunigter globaler Klimaschutz bis 2030

Beschleunigter globaler Klimaschutz bis 2030

Global geht der Klimaschutz nicht schnell genug voran – so das Ergebnis des ersten Überprüfungsprozesses zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Durch internationale Zusammenarbeit könnten sich Länder gegenseitig darin unterstützen, mehr und schneller Emissionen einzusparen. Was bisher an multilateralen Kooperationen für mehr Klimaschutz bereits existiert – und was darüber hinaus denkbar sein könnte – untersucht das Ecologic Institut für das Umweltbundesamt.

Ziele und Inhalt des Projekts

Das Vorhaben zielt darauf ab, mögliche Handlungsoptionen zu identifizieren, welche zu einem beschleunigten globalen Klimaschutz bis 2030 beitragen könnten. Die Ergebnisse sollen so aufbereitet werden, dass sie sinnvoll im Austausch mit anderen Staaten eingesetzt werden können und entsprechend einen Beitrag zur Klimadiplomatie liefern (etwa für den deutschen Vorsitz der G7 im Jahr 2022). Bereits jetzt veröffentlicht ist eine fachliche Aufarbeitung der Thematik in einem Hintergrundpapier.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Staatengruppe der G20 unter dem Aspekt ausgewählter Politikfelder:

  1. Kohleausstieg/Transformation der Energiewirtschaft, insbesondere verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz,
  2. Herstellung, Handel, Einsatz von Synthetischen Kraftstoffen (aus erneuerbaren Energien),
  3. Reduzierung von Nachernteverlusten, Lebensmittelabfällen, Tierprodukten, und
  4. Waldschutz & Wiederbewaldung.

Das Projektteam erarbeitet themenspezifische Diskussionspapiere und nutzt diese für den Austausch mit Experten aus Wissenschaft und Politik. Über die einzelnen Themenschwerpunkte hinweg wird das Projekt auch die Voraussetzungen und Barrieren analysieren und Verbindungen (Synergien wie Konflikte) zwischen möglichen Initiativen in den Politikfeldern untersuchen. Die Ergebnisse werden laufen veröffentlicht und gegen Ende 2021 in Veranstaltungen einem breiteren Fachpublikum präsentiert.

Projektpartner und Rolle des Ecologic Instituts

Das vom Umweltbundesamt finanzierte Projekt wird vom Ecologic Institut geleitet und gemeinsam mit dem Öko Institut und Climate Analytics bearbeitet. Im Rahmen des Projektes ist das Ecologic Institut federführend an der Erstellung von Politikpapieren zu den Themen Energietransformation und Nahrungsmitteln verantwortlich und organisiert Expertengespräch zu verschiedenen Themen – und wird den Abschlussbericht inklusive der Analyse zu Synergien und Konflikten übernehmen.


Finanzierung
Umweltbundesamt (UBA), Deutschland
Partner
Ecologic Institut, Deutschland
Partner
Öko-Institut, Deutschland
Projektdauer
November 2019 bis November 2021
Projektnummer
3590
Schlüsselwörter
Klimadiplomatie, Pariser Abkommen, G20, G7, Energiewende