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Schulen in Berlin – Vorreiter oder Sorgenkind für klimaneutrale öffentliche Gebäude?

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Schulen in Berlin – Vorreiter oder Sorgenkind für klimaneutrale öffentliche Gebäude?

Veranstaltung
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online
Aktive Rolle
Daniel Buchholz
Marlies Bock (UfU)

Berlin hat mit deutlich verschärften Vorgaben im neuen Klimaschutzgesetz (EWG Bln) ambitionierte Maßstäbe für die Verhinderung von CO2-Emissionen gesetzt. Was sind die Ziele und Chancen und worin bestehen trotzdem weiterhin große Herausforderungen und Hemmnisse? Um klimaneutral werden zu können, muss der Gebäudesektor zwingend verstärkt mitgedacht werden. Das Klimaschutzgesetz und das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) 2030 heben die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand in diesem Bereich hervor. Damit sind öffentliche Gebäude wie Schulgebäude ein wesentlicher Faktor. In den Sanierungsfahrplänen der Bezirke sind teilweise über 80 Prozent der Gebäude, die in den nächsten Jahren energetisch saniert werden sollen, Schulen.

Für viele dieser Gebäude sind die Planungen, z. B. im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive schon in die Wege geleitet, teilweise haben die Arbeiten bereits begonnen. In diesem Wandelwecker gaben wir einen Überblick über den Status-quo und die Vorgaben im Bereich Bauen und Sanieren öffentlicher Gebäude in Berlin und stellten die Frage, ob der eingeschlagene Weg bei den Schulgebäuden ausreichen wird, um die Klimaschutzziele zu erreichen oder ob das derzeitige Vorgehen dazu führen wird, dass in wenigen Jahren viele Gebäude erneut einer energetischen Sanierung unterzogen werden müssen. Insbesondere mit Blick auf die zukünftige Landesregierung, in der sich viele neue Akteure mit dem Thema befassen werden, wollten wir mit diesem Impuls dazu beitragen, dass die Berliner Schulen ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und einen Beitrag für die Erreichung von Klimaneutralität im Gebäudesektor leisten können.

In der achten Ausgabe des Wandelweckers, unserem Morgenimpuls für eine soziale und ökologische Metropole, diskutierten wir mit zwei Expert*innen:

  • Daniel Buchholz ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und war von Oktober 2001 bis November 2021 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Als Sprecher für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz der SPD-Fraktion hat er diese Themenbereiche in der Landespolitik aktiv vertreten. Während seines Wirtschaftsingenieur-Studiums an der TU Berlin war er in Berliner Industriebetrieben und journalistisch tätig. Nach dem Abschluss arbeitete er mehr als zehn Jahre bei der Deutschen Telekom, zunächst als Konzern-Trainee und bis Ende 2009 als Senior-Projektmanager im Bereich IT-Lösungen für Großkunden.
  • Marlies Bock ist seit 2010 Mitarbeiterin am Unabhängigen Institut für Umweltfragen e.V. (UfU). Sie ist studierte Wirtschaftsingenieurin mit Fachrichtung Umwelttechnik und hat eine Weiterbildung zur Gebäudeenergieberaterin absolviert. Seit 2016 leitet sie das Fachgebiet "Energieeffizienz & Energiewende" im UfU. Im Forschungsverbund Ecornet Berlin leitet sie das Projekt "Wärmewende in Nichtwohngebäuden". Weiterhin ist sie leitend und durchführend in verschiedene Energiesparprojekte in Schulen und Kitas des UfU involviert. In einem bereits abgeschlossenen Projekt wurden Schulgebäude in Passivhausbauweise untersucht.

Moderation: Valentin Tappeser, Gesamtkoordination Ecornet Berlin, IÖW

Kann Berlin seine öffentlichen Gebäude klimaneutral bauen und sanieren?

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Finanzierung
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei, Deutschland
veranstaltet von
Partner
Aktive Rolle
Daniel Buchholz
Marlies Bock (UfU)
Datum
Ort
online
Sprache
Deutsch
Projekt
Projekt-ID
Schlüsselwörter
Berlin, Deutschland