© European Scientific Advisory Board on Climate Change, 2026; Foto von Glenn Carstens-Peters via Unsplash
Klimaschutz und Klimaanpassung im Agrar- und Lebensmittelsektor
Technische Unterstützung für den Europäischen Wissenschaftlichen Beirat für Klimaschutz (ESABCC)
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Der Agrar- und Lebensmittelsektor der EU spielt eine zentrale Rolle bei der Erreichung der EU Klimaneutralität, doch die Emissionen in der Landwirtschaft sinken nicht schnell genug. Zudem ist der Sektor mit wachsenden Klimarisiken sowie ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund hat der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimschuftz (ESABCC) technische Unterstützung in Auftrag gegeben, um zu bewerten, wie die EU-Politik den Klimaschutz und Klimaschutznpassung sowie die Widerstandsfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors stärken kann.
Zu den wichtigsten Themen des Projekts gehörten:
- Reformoptionen für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027
- Gestaltungsoptionen für ein potenzielles Emissionshandelssystem für den Agrar- und Lebensmittelsektor (AgETS)
- Politische Ansätze zur Bekämpfung von Verlagerungseffekten (Carbon Leakage) und anderen internationalen Spillover-Effekten, die sich aus der Klimapolitik im Agrar- und Lebensmittelsektor ergeben
- Veränderungen im Lebensmittelsystem, wie z. B. eine Umstellung auf eine gesündere und nachhaltigere Ernährung
Das Ecologic Institut leitete die Arbeitspakete 4 und 5 des Projekts, in denen politische Optionen zur Stärkung des Klimaschutzes, der Klimaanpassung und der Widerstandsfähigkeit im Agrar- und Lebensmittelsektor der EU bewertet wurden. Zudem organisierte das Ecologic Institut drei Expertenworkshops, die in diese Arbeitspakete einflossen. Das Institut leistete auch einen Beitrag zu Arbeitspaket 1, darunter die Analyse von Maßnahmen entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette, wie z. B. Ernährungsumstellungen.