Doris Knoblauch presents research findings on the perception of environmental responsibility at the ECSA Conference 2026.
|© Ecologic Institute, 2026
Die Plastikpiraten auf der ECSA 2026
Skalierung von Citizen Science und Sichtweisen junger Menschen auf die Plastikverschmutzung verstehen
- Präsentation
- Datum
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- Ort
- Oulu, Finnland
- Podiumsdiskussion
Doris Knoblauch vom Ecologic Institut stellte auf der Konferenz der European Citizen Science Association (ECSA) 2026 in Oulu (Finnland) aktuelle Arbeiten aus dem Citizen-Science-Projekt „Plastic Pirates – Deutsche Küste“ vor. Die Konferenz brachte rund 650 Teilnehmende aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Citizen-Science-Forschung und -Praxis zu diskutieren.
Im Rahmen einer Paneldiskussion zu ko-kreativer Citizen Science für transformative Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung präsentierte Doris Knoblauch Einblicke aus der langjährigen Plastic-Pirates-Kampagne. Der Beitrag beleuchtete insbesondere die Herausforderungen, denen groß angelegte Citizen-Science-Programme begegnen, wenn sie über reine Datenerhebung hinausgehen und stärker auf Ko-Kreation mit Teilnehmenden setzen. Auf Grundlage der Erfahrungen aus der Kampagne wurde diskutiert, wie große Initiativen eine sinnvolle und kontinuierliche Beteiligung von Teilnehmenden auf nationaler und europäischer Ebene aufrechterhalten können. Der Beitrag wurde gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Kieler Forschungswerkstatt vorbereitet.
Darüber hinaus wurden erste Ergebnisse aus Fokusgruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern, die an der Plastic-Pirates-Kampagne teilnahmen, in einer Session zu Citizen-Science-Ansätzen im marinen und küstennahen Monitoring vorgestellt. Die Forschung verbindet natur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven, um zu untersuchen, wie junge Menschen die Plastikverschmutzung wahrnehmen und welche Lösungsansätze sie für wirksam halten. Die Ergebnisse zeigen, wie die Teilnahme an Citizen-Science-Aktivitäten das Verständnis junger Menschen für Umweltprobleme sowie ihre eigene Rolle bei deren Bewältigung prägen kann.
Die Forschung am Ecologic Institut wird von Mandy Hinzmann geleitet und von Hannah Brunkhorst und Charlotte Felthöfer unterstützt, die zur Datenerhebung und -auswertung beigetragen haben. Die Ergebnisse werden derzeit zur Veröffentlichung vorbereitet.