Lernen durch Mitforschen bei den Plastic Pirates
Jugendliche untersuchen Plastikmüll an Gewässern
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Beim "18. Klett-Symposium Geographie: Plastik-Planet oder Blauer Planet – Wir haben es in der Hand“ stellte Mandy Hinzmann das Projekt „Plastic Pirates – Deutsche Küste“ vor. Die Plastic Pirates sind ein Citizen-Science-Projekt, bei dem Jugendliche in Gruppenarbeit nach einer einheitlichen, wissenschaftlichen Methode die (Plastik-)Müllbelastung an Gewässern untersuchen.
Der Praxisvortrag gab zunächst Einblicke in den Ablauf der Plastic-Pirates-Probennahmen, die Teilnahmemöglichkeiten und die angesprochene Zielgruppe. Anschließend wurden Daten zur Plastikmüllverschmutzung an der Donau vorgestellt, die von Schüler:innen im Rahmen des Projekts erhoben wurden. Zudem wurden erste Ergebnisse aus Fokusgruppendiskussionen mit Schülerinnen und Schülern vorgestellt, die zuvor eine Probennahme für die Plastic Pirates durchgeführt hatten.
Der Vortrag wurde gemeinsam mit einer Lehrkraft der Staatlichen Realschule Lindenberg vorbereitet. Sie stellte vor, wie die Probennahme der Plastic Pirates an ihrer Schule umgesetzt wurde und berichtete kurz von ihren Erfahrungen bei der Plastic-Pirates-Konferenz in Brüssel im Jahr 2024, an der 12 Schulen aus verschiedenen europäischen Ländern teilnahmen.
Die digitale Fortbildungsveranstaltung des Ernst Klett Verlags richtete sich vor allem an Lehrkräfte. Ziel dabei war es, über neue wissenschaftliche Erkenntnisse, Unterrichtsmethoden und Materialien zu informieren und einen Austausch zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis zu ermöglichen. 195 Personen nahmen teil.
Weitere Referent:innen bei dem Online-Symposium waren Prof. Dr. Stefan Krause von der University of Birmingham, Dr. Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut und Prof. Marko Beeken von der Universität Osnabrück.