• English
  • Deutsch
Facebook icon
LinkedIn icon
Twitter icon
YouTube icon
Header image Ecologic

Zweiter ICAP-Masterkurs zum Emissionshandel in Portugal

Zweiter ICAP-Masterkurs zum Emissionshandel in Portugal

Timeloc
28. August 2017 bis 7. September 2017
Lissabon
Portugal
Der zweite ICAP-Masterkurs brachte 30 Experten aus der ganzen Welt zusammen, um fundierte Schulungen und Diskussionen über den Emissionshandel durchzuführen.

Im August und September 2017 veranstaltete das Ecologic Institut den zweiten ICAP-Masterkurs zum Thema Emissionshandel in Lissabon (Portugal). Der zweiwöchige Kurs brachte 30 Experten aus Schwellenländern und Entwicklungsländern zusammen, um über Emissionshandelssysteme (ETS) als Werkzeug für den Klimaschutz zu lernen und die Möglichkeiten der Umsetzung oder Optimierung solcher Systeme in ihren Heimatländern zu diskutieren. Dieser zweite Masterkurs für Fortgeschrittene, setzt eine ganze Reihe von vergangenen ICAP-Schulungen fort, die das Ecologic Institut seit 2009 an verschiedensten Orten weltweit organisiert hat.

Das Ecologic Institut hat das Curriculum entworfen und den Kurs organisiert, der unter der Schirmherrschaft der International Carbon Action Partnership (ICAP) durchgeführt wurde. Der Kurs wurde von der EU-Kommission finanziert und fand in den Räumlichkeiten des Portugiesischen Ministeriums für Umwelt in Lissabon statt.

Während des Kurses konnten die Teilnehmer ein tiefes Verständnis für die Gestaltung und Umsetzung von CO2-Handelssystemen als Instrumente zur Abschwächung der Treibhausgasemissionen gewinnen. Sie hatten die Gelegenheit, verschiedene Aspekte des Emissionshandels mit erfahrenen Praktikern der Regierungsstellen in verschiedenen Ländern sowie von Akademien, Think Tanks und Dienstleistern zu diskutieren. Zu den Referenten gehörten unter anderem Dr. Michael Grubb (UCL), Damien Meadows (EU-Kommission) und Michael Mehling (MIT). Der Kurs wurde von Benjamin Görlach und Matthias Duwe (beide vom Ecologic Institut) geleitet.

Zu den Themen, die in den zwei Wochen behandelt wurden, gehörten die Ökonomie des Klimawandels und die Rolle der Märkte und Preise, sowie die Auswahl und die Kombination von politischen Instrumenten für den Klimaschutz, die Gestaltung und den Umfang des Emissionshandels, die Zuteilungsmechanismen und das Auktionsdesign, die GHG-Bestände und Registrierungen, die Verknüpfung des inländischen ETS mit dem internationalen Kohlenstoffmarkt, die Marktdynamik des Kohlenstoffmarktes und andere fortgeschrittene Aspekte des ETS-Entwurfs und der Implementierung.

Bei der Erörterung dieser Fragen stützte sich der Kurs auf interaktive Formate und Gruppenarbeit und nutzte die Erfahrungen aus erster Hand aus den bereits bestehenden Handelssystemen in Europa, Nordamerika und in Asien bzw. dem Pazifik. Weitere Einblicke kamen von den Teilnehmern selbst, die über die laufenden Fortschritte und Herausforderungen im Zusammenhang mit der ETS-Entwicklung in ihren Heimatländern berichteten.

Entscheidungsträger und zukünftige Führungskräfte von Regierungen, NGOs und dem privaten Sektor nahmen an dem Kurs teil. Die Teilnehmer kamen aus 13 verschiedenen Ländern - darunter China, Indien, Kasachstan, Brasilien, Thailand, Türkei, Chile - und wurden aus einem Pool von weit über hundert Bewerbern ausgewählt.