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Johns Hopkins Summer School zur Europäischen Umweltpolitik 2010

Johns Hopkins Summer School zur Europäischen Umweltpolitik 2010

Timeloc
17. Mai 2010 bis 28. Mai 2010
Berlin
Deutschland

Das Ecologic Institut führte vom 17. bis 28. Mai 2010 für die Johns Hopkins University nach 2008 die zweite Summer School zur Europäischen Umweltpolitik durch. Experten vom Ecologic Institut sowie verschiedene Gastdozenten leiteten Seminare zu verschiedenen Themen, von Europäischer Integration bis hin zur Europäischen Wasserpolitik. Die Studenten der Johns Hopkins Universität trafen außerdem eine Vielzahl von Akteuren und Interessenvertretern in Berlin und Brüssel, um die behandelten Themen mit Experten aus der Praxis zu diskutieren.

Der zweiwöchige Lehrplan deckte folgende Themenschwerpunkte Europäischer Umweltpolitik aus unterschiedlichen Perspektiven ab:

  • EU Institutionen, deren Kompetenzen und das Verhältnis zwischen EU Mitgliedsstaaten und der EU in der Umweltpolitik; Rechtssetzung in der EU und Vertragsverletzungsverfahren (Nils Meyer-Ohlendorf).
  • EU-US Beziehungen in Umweltbelangen, inklusive der Kontroversen; Möglichkeiten für Kooperationen; EU Umweltpolitik im Rahmen von G8 und NATO, US-Einfluß bei der EU Umweltpolitik sowie Art und Ausmaß des EU-Einflusses bei Umweltgestaltungsprozessen in den USA (R. Andreas Kraemer); transatlantische Wirtschaftsintegration und Ordnungspolitik im Umweltbereich (David Vogel).
  • EU Luftverschmutzung und Luftqualität im Umweltaktionsplan; thematische Strategien zu Luftverschmutzung; Regulierungsansätze; Integration von Luftqualitätsstandards in die relevanten Sektoren; aktuelle Entwicklungen, z.B. die neue Richtlinie zur Luftqualität sowie Autoabgasemissionen, Europäisches Schadstofffreisetzungs- und Verbindungsregister(PRTR) (Dr. Ralph Bodle).
  • EU Abfallpolitik, einschließend die grundlegenden Prinzipien der Abfallwirtschaft und des Abfallmanagements (Planung, Abfallvermeidung, stoffliche und energetische Verwertung, Ablagerung); Verminderung der Umweltauswirkungen von Abfalldeponien und Abfallverbrennungsanlagen durch spezifische Deponie- und Verbrennungsgesetzgebung; spezifische rechtliche Regelungen für verschiedene Abfallströme (z.B. Verpackungen, E-Schrott, Altfahrzeuge) (Alexander Neubauer).
  • EU Klima- und Energiepolitik, inklusive der EU und UN Klimaverhandlungen; das EU Emissionshandelssystem; der Vorschlag der Kommission zu Klimwandel und Energiepolitik (Januar 2008) (Dr. Camilla Bausch);    
  • Europäischer Emissionshandel, einschließlich Prinzipien des Emissionshandels und Linking (Eike Dreblow),
  • EU Wasserpolitik, inklusive Europäische Wasserrahmenrichtlinie und ihre Implementierung von 2000-2008; Auswahl von kosteneffektiven Maßnahmen; öffentliche Beteiligung in den Planungen zum Flusseinzugsgebietsmanagement und erheblich veränderte Wasserkörper (Darla Nickel).

Teil des Summer School Programms war auch der Besuch des Nationalparks Unteres Odertal sowie eine geführte Tour durch verschiedene Niedrigenergiehäuser in Berlin. Studenten trafen sich mit Parlamentariern, Vertretern von Bundesregierung, Europäischen Parlament, Europäischer Kommission, Industrie, Gewerkschaften und Umweltverbänden.
Die Summer School wurde von Nils Meyer-Ohlendorf für das Ecologic Institut und Eileen McGurty für die Johns Hopkins Universität koordiniert.


Finanzierung
Veranstalter
Ecologic Institut, Deutschland
Datum
17. Mai 2010 bis 28. Mai 2010
Ort
Berlin, Deutschland
Sprache
Englisch
Teilnehmerzahl
16
Schlüsselwörter
Summer School, Johns Hopkins University, EU Umweltpolitik, USA, Europa