Vor dem Hintergrund der beschlossenen Ausweitungen des europäischen Emissionshandels (u. a. schrittweise Einbeziehung des Seeverkehrs und Einführung des EU-ETS 2) enthält die Studie eine Analyse des geltenden Sanktionsregimes im Emissionshandel. Die durch das TEHG-Europarechtsanpassungsgesetz 2024 erfolgte grundlegende Novelle des TEHG wird bereits berücksichtigt. Es werden Vorschläge für ein wirksameres Sanktionsregime unterbreitet, die sich sowohl auf den Vollzug der bestehenden Regelungen als auch auf Reformen dieser Regelungen beziehen. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf dem Ordnungswidrigkeitenrecht.
Dr. Stephan Sina, Senior Fellow des Ecologic Instituts, hielt einen Vortrag zur neuen Umweltstrafrechts-Richtlinie im Rahmen einer Konferenz zur Wasserkriminalität der Universität Neuchâtel (CH). Dabei gab er einen Überblick über die wichtigsten Inhalte der Richtlinie und eine erste Bewertung anhand der geplanten Umsetzung in Deutschland.
Die Publikation dokumentiert die im Projekt entstandenen Informations- und Lehrmaterialien für Medizin, Pharmazie und Gesundheitskommunikation. Ziel des Projekts war es, den Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt zu verringern und Umweltwissen stärker in Ausbildung, Lehre und Praxis zu verankern. Entstanden sind frei verfügbare Materialien für Hochschulen, Berufsschulen, Fortbildungen, Apotheken und die interessierte Öffentlichkeit. Ergänzend wurde ein Onlineportal aufgebaut, das wissenschaftliche Hintergründe, Infografiken und Unterrichtsmaterialien bündelt.
Der Klimawandel wirkt sich in Städten in vielfältiger Weise aus: Hitzewellen nehmen zu, Starkregen führt häufiger zu Überflutungen und längere Trockenperioden belasten den Wasserhaushalt. Diese Infografikserie gibt einen Überblick über zentrale klimabedingte Risiken und zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen dazu beitragen können, diese zu mindern.
Städte stehen zunehmend vor Herausforderungen durch Hitze, Starkregen und Trockenheit. Naturbasierte Maßnahmen bieten vielfältige Ansatzpunkte, um diesen Entwicklungen zu begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Diese Infografikserie des Ecologic Instituts veranschaulicht zehn zentrale Maßnahmen der naturbasierten Klimaanpassung und zeigt deren Wirkungen u. a. auf das Stadtklima, den Wasserhaushalt und die Biodiversität.
Das erste Marktinformationsgespräch 2026 widmete sich dem Thema Lagerung und Vorverarbeitung – zwei Bereichen, in denen regional und ökologisch wirtschaftende Betriebe häufig auf begrenzte Kapazitäten oder fehlende Infrastrukturen stoßen.
Beim Deutschen Naturschutztag (DNT) stellte Doris Knoblauch vom Ecologic Institut den Urban Governance Atlas vor, der im Rahmen des EU-Projekts INTERLACE entwickelt wurde. Die Sammlung zeigt, welche Governance- und Politikinstrumente Städte dabei unterstützen können, naturbasierte Lösungen erfolgreich umzusetzen.
Beim "18. Klett-Symposium Geographie: Plastik-Planet oder Blauer Planet – Wir haben es in der Hand“ stellte Mandy Hinzmann das Projekt „Plastic Pirates – Deutsche Küste“ vor. Die Plastic Pirates sind ein Citizen-Science-Projekt, bei dem Jugendliche in Gruppenarbeit nach einer einheitlichen, wissenschaftlichen Methode die (Plastik-)Müllbelastung an Gewässern untersuchen.
Im Wissenschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurde Arne Riedel, Jurist am Ecologic Institute und Experte für Arktis-Governance, zu aktuellen Debatten über den Schutz des arktischen Meereises befragt. Der Beitrag beleuchtet neue rechtliche Ideen zum Schutz der Arktis – darunter auch die Diskussion, ob Natur wie das arktische Meereis eigene Rechte erhalten könnte.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Für die Marktinformationsgespräche 2026 wurden zwei Informationspostkarten entwickelt. Die Postkarten unterstützen die Kommunikation der Gesprächsreihe und machen auf zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg aufmerksam.