Wie können zirkuläre Prinzipien wirksam in Unternehmensstrategien integriert werden – über das Recycling hinaus? Welche Ansätze funktionieren in der Praxis? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Online-Workshop "Vom Faden zum Kreislauf: Geschäftsmodelle für eine zirkuläre Zukunft", der am 25. September 2025 im Rahmen der BMFTR-Förderinitiative "Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – zirkuläre nachhaltige Textilien" stattfand.
Am 23. September 2025 kamen Expert:innen aus Politik, Finanzwesen, Forschung und Zivilgesellschaft in Berlin zum Fachworkshop "Chancen und Grenzen naturbasierter Lösungen" zusammen, organisiert vom Fair Finance Institute. Ziel der Veranstaltung war es, die Risiken und Potenziale naturbasierter Lösungen (NbS) zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Finanzierung von NbS effektiver und gerechter gestaltet werden kann, um das Potenzial für nachhaltige Entwicklung weltweit zu nutzen, Biodiversität zu schützen und Menschen im Globalen Süden zu stärken. McKenna Davis vom Ecologic Institut eröffnete die Veranstaltung mit einer Keynote unter dem Titel "Nature-based Solutions: Mehr als nur grün? Was zählt, was wirkt, was fehlt." Die Veranstaltung wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie mit Unterstützung der GLS Bank und Engagement Global im Rahmen eines laufenden Projekts organisiert.
Die Studie, entwickelt im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Natürlich Klimaanpassung! Resiliente naturbasierte Lösungen für Kommunen", bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von NbS zur Klimaanpassung in deutschen Kommunen. Sie identifiziert zentrale Hindernisse für lokales Handeln – von begrenzten Ressourcen bis zu Interessenkonflikten – und zeigt Strategien und Instrumente auf, um diese zu überwinden.
Der Agrarsektor birgt ein enormes Potenzial, Treibhausgasemissionen zu verringern, Kohlenstoffbindung zu fördern und die Klimaresilienz zu stärken. Um diese Umweltziele zu erreichen, sind ausreichende Finanzierung und Unterstützung erforderlich, um Chancen zu erschließen, die den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit vorantreiben – als Teil eines umfassenderen politischen Instrumentariums zur Förderung des Wandels.
Die EU muss ihre Energiesicherheit neu denken, angesichts zunehmend erneuerbarer, dezentraler und elektrifizierter Energiesysteme. Die Sicherheit der Energieversorgung profitiert bereits jetzt vom frühen Start der Energiewende. In der nun beginnenden Übergangsphase ist ein vorausschauender, anpassungsfähiger Ansatz erforderlich, um Synergien zu maximieren und Zielkonflikte zwischen Dekarbonisierung und Energiesicherheit in dieser Zeit zu bewältigen.
Das Ecologic Institut liefert wissenschaftliche und technische Analysen zu zentralen Handlungsfeldern der Wasserresilienzstrategie und begleitet die Europäische Kommission bei Bewertungen zur Umsetzung der EU-Wasserrechtsvorschriften – insbesondere der Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserrichtlinie.
Am 25. September 2025 untersuchte die Veranstaltung Sowing Solutions: Science & Policy for a Sustainable and Thriving EU Agriculture, organisiert vom Environmental Defense Fund Europe, diese Herausforderungen. Eine spezielle Session zu „Methanemissionen aus der Viehwirtschaft in den GAP-Strategieplänen“ brachte Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren, wie die GAP einen echten Wandel vorantreiben kann. Ziel war es, fundierte Debatten zu führen sowie neue Denkansätze und konkrete Handlungswege aufzuzeigen.
Am 15. September 2025 veranstalteten das Ecologic Institut und BC3 Basque Centre for Climate Change den ACCREU Workshop: "Heat Resilient European Regions". Auf dem Workshop wurde diskutiert, was die Umsetzung gesundheitsbezogener Anpassungsmaßnahmen an die Hitze auf regionaler und lokaler Ebene fördert oder behindert. In diesem interaktiven Workshop wurden Erkenntnisse und Erfahrungen zu fördernden Faktoren und Hindernissen gesammelt, um zu verstehen, warum Anpassungsbemühungen vor Ort erfolgreich sind – oder sich als schwierig erweisen.
Dieser Bericht stellt den evidenzbasierten Leitfaden vor, der im SCALE-UP-Projekt entwickelt wurde, um die Konzeption, Umsetzung und Monitoring kleinmaßstäblicher biobasierter Lösungen in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Der Rahmen stützt sich auf die Erfahrungen von sechs regionalen Plattformen, die im Zuge des Projekts in Masowien (Polen), Nordschweden, Strumica (Nordmazedonien), Oberösterreich, dem französischen Atlantikbogen und Andalusien (Spanien) eingerichtet wurden. Diese Plattformen spiegeln jeweils unterschiedliche geografische, sozioökonomische und institutionelle Kontexte wider.
Der Copernicus Climate Change Service (C3S) organisierte mit Unterstützung des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts und der Karlsuniversität einen Präsenz-Workshop zum Thema Nutzung von Klimadaten und -diensten für tschechische C3S Nutzende. Der halbtägige Workshop fand in Prag als Side-Event des tschechischen nationalen Copernicus-Anwenderforums statt. Der Workshop richtete sich an Wissenschaftler:innen, politische Entscheidungsträger:innen, Unternehmen und Studierende, die derzeit C3S-Daten für ihre Arbeit im Bereich des Klimawandels nutzen oder daran interessiert sind.
Angesichts der bis 2027 auslaufenden Umsetzungsfrist der Wasserrahmenrichtlinie und der neuen Verordnung zur Wiederherstellung der Natur, die großflächige Ökosystemsanierungen verlangt, gewinnt die Rolle der GAP beim Schutz von Flüssen, Feuchtgebieten und Einzugsgebieten an entscheidender Bedeutung. Dieses Policy Working Paper argumentiert, dass langfristige landwirtschaftliche Resilienz untrennbar mit intakten Süßwasserökosystemen verbunden ist, und zeigt, wie Gewässerrenaturierung in künftige Agrarpolitiken eingebettet werden kann, um die Wasserresilienz zu stärken.
The adoption of the EU Nature Restoration Regulation (NRR) marks a turning point in European biodiversity policy. To meet its binding targets, all Member States must prepare National Restoration Plans (NRPs) by 2026 – with a dedicated focus on cross-border cooperation. Against this backdrop, the German Federal Agency for Nature Conservation (BfN), the Alpine Convention, and Ecologic Institute convened the international online workshop "Synergies for Nature Restoration in the Alpine Region" on 4 September 2025.
Ecologic Institut analysiert die Governance-Rahmenbedingungen, die arktische Ökosysteme beeinflussen, und identifiziert Ansatzpunkte für adaptives Management, die deren Stabilität stärken können. Hierfür fasst das Ecologic Institut die für Governance relevanten Forschungsergebnisse von YESSS zusammen und untersucht lokale, regionale und internationale rechtliche und politische Rahmenbedingungen, darunter Vorgaben des Spitzbergenvertrags und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD).
Wasserinsekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für terrestrische Organismen wie Spinnen, Fledermäuse oder Vögel. Wenn Gewässer durch Landwirtschaft oder Urbanisierung beeinträchtigt werden, wirken sich diese Eingriffe über Ökosystemgrenzen hinweg aus; sie schwächen die Verbindung zwischen aquatischen und terrestrischen Nahrungsnetzen. Eine neue Studie, an der Dr. Benjamin Kupilas (Ecologic Institut) gemeinsam mit internationalen Partnern beteiligt war, zeigt, wie diese Verbindungen funktionieren und wie sie durch menschliche Störungen beeinflusst werden.
The EU is making promising progress on the road to climate neutrality but needs to keep up the pace to achieve the goal. This is the result of the third progress report by the European Climate Neutrality Observatory (ECNO), which has analysed developments in over 150 indicators across all areas of society. The weak points identified provide crucial information for the work of the EU institutions.