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Ruta Landgrebe-Trinkunaite

Ruta Landgrebe-Trinkunaite

MSc (Umweltwissenschaft)
MSc (Umweltwissenschaft & Politik)
Fellow

Ruta Landgrebe ist Fellow am Ecologic Institut Berlin, wo sie seit 2002 arbeitet. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Evaluierung und Weiterentwicklung von Boden- und Landwirtschaftspolitik auf europäischer und nationaler Ebene mit einem Fokus auf nachhaltiger Landnutzung und Ressourcenschutz. Die gebürtige Litauerin Ruta Landgrebe arbeitet auch in Deutsch und Englisch und verfügt über Grundkenntnisse des Russischen und Französischen.

Ruta Landgrebe untersucht in ihrer Projektarbeit Optionen für die Weiterentwicklung der nationalen, europäischen und internationalen Bodenpolitik. Im Forschungsprojekt LEDDRA, innerhalb des Siebten Rahmenprogramms (RP7), welches sich mit Maßnahmen zur Eindämmung der Degradierung von Ökosystemen und Wüstenbildung beschäftigt, leitet sie das Arbeitspakte zur Politikanalyse. Im Projekt Bewertung der Kosten und Nutzen der europäischen Bodenschutz-Rahmenrichtlinie für Deutschland, im Auftrag für das Umweltbundesamt (UBA) untersucht sie die nationalen Umsetzungsaspekte der Bodenpolitik.

Ihre vorherige Arbeit umfasst ein weites Spektrum an Themen. Im Projekt Ökonomischer und sozialer Nutzen des Natura 2000-Netzwerkes im Auftrag für die Generaldirektion Umwelt (GD Umwelt) der Europäischen Kommission verantwortete sie die Durchführung und Bewertung von sechs Fallstudien. Die Projektergebnisse wurden u. a. im 29. Newsletter Natur und Biodiversität der Europäischen Kommission veröffentlicht.  Ebenfalls für die GD Umwelt evaluierte sie im Projekt Umsetzung von landwirtschaftlichen Maßnahmen im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) die ökologische Effektivität der in den Bewirtschaftungsplänen enthaltenen landwirtschaftlichen Maßnahmen. Im Auftrag für das Europäische Parlament bewertete sie die Umweltauswirkungen von EU-Subventionen in der Landwirtschaft und publizierte dazu. Ruta Landgrebe ist Autorin des Leitfades Convergence with EU Air Protection Policies – Short Guide for ENP Partners and Russia, welcher den südlichen und östlichen Nachbarstaaten der EU die Vorteile einer Angleichung an die EU-Vorgaben im Bereich Luftreinhaltungspolitik erläutert. Der Leitfaden entstand im Projekt  Umweltkomponenten der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Für das Europäische Parlament bewertete sie die Umweltauswirkungen der europäischen Agrarsubventionen.

Vor ihrer Arbeit für das Ecologic Institut, arbeitete Ruta Landgrebe am Zentrum für Umweltpolitik (AAPC) in Vilnius (Litauen). Ihre Arbeit konzentrierte sich auf die Evaluierung und Entwicklung der Luft- und Klimapolitik in Litauen. Von 1997 bis 1998 arbeitete sie für das litauische Umweltministerium am Gemeinschaftshilfeprogramm für die Länder Mittel- und Osteuropas (PHARE), welches Litauens Beitritts- und Integrationsprozess in die Europäische Union (EU) im Bereich Luft förderte. Zwischen 1994 und 1997 war sie bei einer regionalen Umweltbehörde an der Durchführung der Überwachungsaktivitäten für Luft, Wasser und Lärm beteiligt.

Ruta Landgrebe absolvierte ihr erstes Masterstudium der Umweltwissenschaft an der Vytautas Magnus Universität in Kaunas (Litauen). Ihren zweiten Masterabschluss in Umweltwissenschaften und Politik erlangte sie an der Zentraleuropäischen Universität in Budapest (Ungarn).