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Assessment of Progress Along the Value Chain

Infografik zur Bewertung des Fortschritts entlang der industriellen Wertschöpfungskette in Europa, mit Fokus auf saubere Energie, Rohstoffe, industrielle Dekarbonisierung, Elektrifizierung, Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und Nachfrage nach klimafreundlichen Technologien sowie Querschnittsthemen wie Finanzierung, Fachkräfte und Handelsumfeld (ECNO 2026).

Bewertung der Fortschritte entlang der Wertschöpfungskette.

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© Ecologic Institut, 2026

Assessment of Progress Along the Value Chain

Publikation
Zitiervorschlag

ECNO (2026): Clean Industrial Transition Monitor – Progress, Gaps and Policy Implications of the Clean Industrial Deal. Infografik (CC BY 4.0).

Der Clean Industrial Transition Monitor veranschaulicht den Fortschritt Europas auf dem Weg zu einer klimaneutralen Industrie entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette – von vorgelagerten Inputs wie Energie und Rohstoffen über Produktionsprozesse bis hin zur Nachfrageseite.

Die Grafik zeigt ein differenziertes Bild: In mehreren Bereichen sind Fortschritte erkennbar, gleichzeitig bleibt die Transformation insgesamt ungleichmäßig. Verbesserungen bei sauberen Technologien und industriellen Prozessen stehen weiterhin bestehenden Engpässen gegenüber, insbesondere bei der Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe, beim Infrastrukturausbau sowie bei der Schaffung verlässlicher Nachfrage nach klimafreundlichen Produkten. Diese Faktoren begrenzen bislang Tempo und Skalierung der Transformation.

Industrielle Transformation als systemische Herausforderung

Die Visualisierung macht deutlich, dass kein einzelner Faktor über den Erfolg entscheidet. Vielmehr hängt Fortschritt vom Zusammenspiel verschiedener Rahmenbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ab. Bezahlbare saubere Energie, Kreislaufwirtschaft, Elektrifizierung und effiziente Produktionsprozesse müssen mit nachfrageseitigen Impulsen, etwa durch Leitmärkte für klimafreundliche Lösungen, zusammenwirken.

Darüber hinaus spielen übergreifende Faktoren wie Finanzierung, Qualifizierung und eine gerechte Transformation sowie das internationale Handelsumfeld eine entscheidende Rolle. Schwächen in diesen Bereichen können die Entwicklung des gesamten Systems verlangsamen.

Die Grafik unterstreicht damit eine zentrale Erkenntnis des Clean Industrial Transition Monitor: Europa verfügt bereits über viele der notwendigen Bausteine für eine klimaneutrale Industrie. Entscheidend wird nun sein, verbleibende Engpässe zu adressieren und eine kohärente Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen.

Über diese Grafik

Diese Grafik ist Teil des Clean Industrial Transition Monitor, der von ECNO entwickelt wurde. Sie ist unter der Lizenz CC BY 4.0 veröffentlicht und kann unter Angabe der Quelle frei geteilt und weiterverwendet werden. Wir begrüßen ausdrücklich ihre Nutzung und Verbreitung, um ein besseres Verständnis der systemischen Zusammenhänge, Herausforderungen und politischen Handlungsoptionen der industriellen Transformation in Europa in Politik, Wissenschaft und Praxis zu fördern.

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Sprache
Englisch
Credits

Design: Jennifer Rahn (Ecologic Institut)

Finanzierung
Veröffentlicht in
Moving to a Clean Industrial Future in Europe– Clean Industrial Transition Monitor
Verlag
Jahr
Projekt
Projekt-ID
Schlüsselwörter
Dekarbonisierung der Industrie, kohlenstoffarme Industrie in Europa, Übergang zu einer sauberen Fertigung, grüne industrielle Transformation, Netto-Null-Industrie, industrielle Wettbewerbsfähigkeit in Europa, Dekarbonisierungswege für die Industrie, grüne Lieferketten, nachhaltige industrielle Produktion, Energiewende in der Industrie, industrielle Innovation in Europa, klimaneutrale Fertigung, Industriepolitik im Rahmen des EU-Green Deal, Märkte für saubere Technologien
Europa
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