Am 8. Oktober 2026 kamen Akteur:innen der Berliner Re-Use- und Zero-Waste-Community zu einem Netzwerktreffen im Rahmen der Re-Use-Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zusammen. Für Hannah Brunkhorst, die seit Kurzem als Wissenschaftlerin am Ecologic Institut tätig ist, bot die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, Projektpartner:innen und weitere Engagierte aus den Bereichen Abfallvermeidung, Recycling und Wiederverwendung persönlich kennenzulernen. Zugleich konnte sie auf den bevorstehenden Fachdialog zum Thema Wertschätzung von Lebensmitteln aufmerksam machen, den sie im Januar 2027 im Rahmen des Re-Use-Projekts auf der Internationalen Grünen Woche moderieren wird.
Wie müssen Stromversorgung, Infrastruktur, Industrie und soziale Lastenverteilung ineinandergreifen, damit die Energiewende gelingt? Der Abschlussbericht „Die Grand Challenges der Energiewende“ bündelt Erkenntnisse aus sechs Jahren Forschung des Kopernikus-Projekts Ariadne.
Dieser Leitfaden zeigt, wie Kommunen die Kosten und den Nutzen von NbS systematisch ermitteln, bewerten und vergleichen können. Er führt die Nutzer:innen schrittweise durch den Prozess der Kosten-Nutzen-Bewertung. Dokumentationstabellen und Leitfragen helfen dabei, die Schritte auf ein konkretes Projekt anzuwenden.
Die jährliche Ariadne-Konferenz zu Klima- und Energiepolitik kehrt noch einmal nach Brüssel zurück, um die aufschlussreichen Diskussionen der vergangenen Veranstaltungen fortzusetzen. Im Mittelpunkt der Tagesordnung stehen der Vorschlag zur Überarbeitung des Emissionshandelssystems (Tag 1) sowie die Entwicklung des Governance-Systems für die Klimaziele nach 2030 und die Rolle externer Gutschriften in diesem Zusammenhang.
Das Projekt unterstützt das Umweltbundesamt (UBA) bei der Entwicklung eines integrierten Prozessrahmens für die Klimaresilienz kritischer Infrastrukturen von kommunaler und regionaler Bedeutung. Dieser soll als praxisorientierter Leitfaden ausgestaltet und gemeinsam mit ausgewählten Modellkommunen entwickelt werden. Das Projekt identifiziert Schnittstellen und Lücken zwischen verschiedenen Politikfeldern, entwickelt Ansätze zur Definition von Schutzzielen und Schutzniveaus und erarbeitet Empfehlungen für Governance-Strukturen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene.
Im Ecologic Institut diskutierten die internationalen Klimaschutzstipendiat:innen der Alexander von Humboldt-Stiftung wie naturbasierte Lösungen und ökosystembasierte Governance dazu beitragen können, komplexe Umweltprobleme in umsetzbare und gemeinsam getragene Lösungsansätze zu übersetzen.
Mehr Grünflächen und mehr Bäume können die Natur in Städten stärken. Wie viel sie tatsächlich zur Biodiversität beitragen, hängt jedoch von ihrer ökologischen Qualität, ihrer Vernetzung und ihrem langfristigen Management ab. Dieses Diskussionspapier zeigt, welche Voraussetzungen Städte brauchen, um hochwertige Stadtnatur dauerhaft zu entwickeln und zu erhalten.
Das Projekt untersucht, wie klimaresiliente Landwirtschaft die Widerstandsfähigkeit europäischer Agrarsysteme gegenüber klimabedingten Extremwetterereignissen stärken kann, ohne Produktivität und langfristige Nachhaltigkeit aus dem Blick zu verlieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag unterschiedliche landwirtschaftliche Praktiken zur Resilienz in den verschiedenen Klimazonen Europas leisten können.
FOODWISE untersucht, wie Lebensmittelverschwendung durch Veränderungen in Konsumumgebungen reduziert werden kann. Gemeinsam mit Kommunen, Unternehmen und Bürger:innen werden Maßnahmen entwickelt, getestet und in Politik und Praxis überführt.
Die zweite Ausgabe 2026 des Quarterly Bulletin zum Clean Industrial Transition Monitor des European Climate Neutrality Observatory (ECNO) kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Industrie in der EU trotz hoher Kosten für fossile Energieträger, anhaltender Versorgungsunsicherheiten und klimabedingter Schocks weiterhin als widerstandsfähig erweist.
Beim Abschlusssymposium des Forschungsprojekts NormTransform am 25. November 2026 in Wien diskutieren Vertreter:innen aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, welches Potenzial Werbebeschränkungen für eine klimaverträglichere Ernährung haben und wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Handlungsmöglichkeiten übersetzen lassen.
Wie kann die Ökonomie Klimaanpassung bewerten, wenn nicht schrittweise Veränderungen, sondern grundlegende Umbauprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft erforderlich werden? Ein technischer Bericht von ACCREU untersucht dieses noch junge Forschungsfeld und formuliert acht Prioritäten für die Weiterentwicklung der Ökonomie transformativer Klimaanpassung.
Dieser ACCREU-Policy-Brief entwickelt eine Forschungsagenda für die Ökonomie transformativer Klimaanpassung und zeigt auf, wo bestehende ökonomische Ansätze weiterhelfen – und wo sie ergänzt oder weiterentwickelt werden müssen.