Dieser Policy Brief untersucht, inwieweit bestehende Klimaschutz-Anreizmechanismen die ökologische Landwirtschaft als systemischen und klimaresilienten Ansatz berücksichtigen – oder verfehlen. Analysiert werden monetäre, regulatorische und unterstützende Instrumente auf EU-Ebene, mit besonderem Fokus auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sowie die Verordnung zum Carbon Removal and Carbon Farming (CRCF).
Im Horizont-Europa-Projekt SEA4FUTURE leitet das Ecologic Institut die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung zur Integration von Wissen und Expertise der Fischer in neue Überwachungsprozesse für Fanggeräte sowie zur Definition neuer Meeresschutzgebiete im Mittelmeer. Offiziell gestartet am 1. Januar 2026, verfolgt SEA4FUTURE das Ziel, eine blaue Transformation des mediterranen Meeresfrüchtesektors anzustoßen. Das Projekt widmet sich zentralen Herausforderungen der Region, darunter Umweltzerstörung, überfischte Bestände und die sozioökonomische Verwundbarkeit von Küstengemeinschaften in sieben Regionen.
Das Projekt analysiert die Entwicklung der Umweltkriminalität in Deutschland im Zeitraum von 2013 bis 2024. Grundlage sind Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts. Die Auswertung ermöglicht sowohl einen Überblick über langfristige Trends als auch vertiefte Einblicke in einzelne Deliktsbereiche.
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Der Instrumentenkasten zur naturbasierten Klimaanpassung im Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) unterstützt Kommunen mit einer qualitätsgeprüften Auswahl an Tools, Leitfäden und Planungshilfen. Das Ecologic Institut hat den Instrumentenkasten im Auftrag des Umweltbundesamts konzipiert und in das Portal integriert.
Das Horizon Europe-Projekt SEA4FUTURE widmet sich der Förderung einer blauen Transformation des mediterranen Fischereisektors. Das Projekt greift zentrale Herausforderungen der Mittelmeerregionen auf, darunter Umweltzerstörung, überfischte Bestände und die sozioökonomische Verwundbarkeit der Küstengemeinden.
Koordiniert von der Universität Alicante (Spanien) bringt das Projekt 22 Partner aus acht Ländern zusammen – Spanien, Italien, Griechenland, Portugal, Frankreich, Deutschland, Türkiye und das Vereinigte Königreich.
Das Ecologic Institute leitet die sozialwissenschaftliche Forschung, die sich auf die Integration des Wissens und der Expertise von Fischern in neue nachhaltige Fischereimonitoring-Prozesse konzentriert, und eine Strategie zur Einbindung von Interessengruppen, um die gesellschaftliche Akzeptanz und Unterstützung für die vom Projekt geförderten nachhaltigen Meeresfrüchteprodukte und -praktiken zu fördern, implementiert. Ecologic koordiniert außerdem die Entwicklung umsetzbarer politischer Empfehlungen und den Aufbau von Kapazitäten für Entscheidungsträger, unterstützt die Einführung eines Ökosystem-basierten Fischereimanagements (EBFM) innerhalb der EU und darüber hinaus.
Ein Policy Brief vom Ecologic Institut, dem Clingendael Institute und dem Norwegian Institute of International Affairs analysiert die stark gestiegene Abhängigkeit Europas von US-amerikanischem Flüssigerdgas (LNG). Auf Grundlage einer neuartigen Auswertung der Gasimporte des gesamten Europäischen Wirtschaftsraums (EWR, einschließlich Norwegens) zeigt die Studie, dass US-Lieferungen im Jahr 2025 rund 40 % der gesamten Gasimporte und nahezu 60 % der LNG-Importe des EWR ausmachten.
Im Research Handbook on Climate Finance and Investment Law ist das Kapitel "International climate finance: institutions in the climate regime" von Dr. Ralph Bodle erschienen. Darin befasst sich Ralph Bodle mit der institutionellen Ausgestaltung der internationalen Klimafinanzierung innerhalb des Klimaregimes.
Das Ecologic Institut bringt seine Expertise in das Projekt CDRSynTra2 ein, ein Synthese- und Transferprojekt zu Carbon Dioxide Removal (CDR). CDRSynTra2 führt die wissenschaftliche Synthese der CDRterra-Projekte in Zusammenarbeit mit CDRmare durch, um eine integrierte Bewertung mit Fokus auf landbasierte CDR-Methoden zu ermöglichen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung risikoarmer CDR-Pfade für die EU, die Bewertung der Minderungseffizienz von CDR-Portfolios sowie die Weiterentwicklung, Aktualisierung und Anwendung des gemeinsamen CDRterra-Bewertungsrahmens (Assessment Framework, AF) aus der ersten Projektphase von CDRterra.
Der Klimawandel verschärft Trockenheit, Niedrigwasser und Starkregen in deutschen Flusseinzugsgebieten und stellt Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Ökosysteme sowie kommunale Planungen vor neue Herausforderungen. Das Verbundprojekt KliMaWerk untersuchte, wie der Landschaftswasserhaushalt durch integrierte, praxisnahe Strategien und Maßnahmen klimaresilient gestaltet werden kann. Der KliMaWerk-Abschlussbericht fasst die zentralen Ergebnisse und strategischen Schlussfolgerungen zusammen.
Das Ziel dieses Projekts ist es, zum Ende der ersten Amtszeit des Beirats eine interne qualitative Reputationsanalyse durchzuführen. Untersucht wird, wie relevante Interessengruppen die allgemeine Reputation des Beirats und seine Bemühungen um die Einbindung von Interessengruppen anhand von fünf Benchmarks bewerten: Relevanz, Glaubwürdigkeit, Einigkeit, Ausgewogenheit und zeitliche Aktualität.
Wie kann ein wirkungsvolles Community- und Stakeholder-Engagement die Ecosystem-based Adaptation (EbA) in Küstenräumen stärken und Maßnahmen zur Küstenresilienz langfristig wirksamer, gerechter und nachhaltiger machen? Dieser virtuelle Workshop bringt Expert:innen, Praktiker:innen und politische Entscheidungsträger:innen zusammen, um zu diskutieren, wie partizipative Ansätze, lokales Wissen und starke Partnerschaften die Gestaltung, Umsetzung und Governance von EbA-Initiativen in Küstenkontexten verbessern können.
Das Ecologic Institut entwickelte und designte gemeinsam mit AquaEcology ein Informationsposter zu den Umweltauswirkungen von Sonnenschutzmitteln. Der Beitrag entstand im Kontext des Projekts zur Umsetzung der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) und thematisiert den Eintrag von Sonnencreme in marine Ökosysteme beim Baden und Schwimmen. Schätzungen zufolge gelangen jährlich rund 14.000 Tonnen Sonnenschutzmittel in die Meere, wo bestimmte Inhaltsstoffe negative Effekte auf marine Organismen haben können.
Das Ecologic Institut und AquaEcology entwickelten einen Informationsflyer, der wissenschaftliche Erkenntnisse zu umweltrelevanten Einträgen von Sonnenschutzmitteln in konkrete, alltagsnahe Handlungsempfehlungen übersetzt. Im Fokus steht ein spezifischer Eintragspfad: das Abwaschen von Sonnencreme beim Baden und Schwimmen, das insbesondere in Küsten- und Freizeitgewässern zur Belastung der Meeresumwelt beitragen kann.
Diese Ausgabe des Carbon & Climate Law Review (CCLR) vermittelt einen aktuellen Überblick über die vielfältigen klimapolitischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und Kanada. Außerdem werden die hieraus erwachsenden Möglichkeiten transatlantischer Zusammenarbeit aufgezeigt. Michael Mehling, Leiter des Ecologic Büros in Washington, D.C., ist Herausgeber des CCLR.