Der vorliegende Bericht diskutiert Kriterien, die sinnvollerweise für die Priorisierung nachgelagerter Produkte für den CBAM-Einbezug angewendet werden könnten. Erörtert werden die Bedeutung und Eignung verschiedener Kriterien sowie die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Daten für die Anwendung der Kriterien.
In diesem Projekt unterstützte das Ecologic Institut die European Climate Foundation (ECF) dabei, die klimapolitischen Rahmenbedingungen der EU und ihrer Mitgliedstaaten zu stärken, um das Ziel der klimaneutralen EU zu erreichen. Aufbauend auf einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit kombinierte das Projekt wissenschaftliche Analysen und gezielte Zusammenkünfte, um vorrangige Optionen für die Angleichung nationaler Governance-Standards zu identifizieren und Informationen für die für 2025–2026 erwartete Überarbeitung der EU-Governance-Verordnung beizusteuern.
Der Bericht "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution" liefert eine systematische Analyse der planetaren Dreifachkrise. Er zeigt, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung nicht isoliert verstanden und angegangen werden können, sondern gemeinsame Treiber, Rückkopplungsmechanismen und kaskadierende Effekte aufweisen. Ziel des Berichts ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und politischen wie wissenschaftlichen Akteur:innen ein integriertes, ganzheitliches Verständnis zu vermitteln.
Vor dem Hintergrund der neuen deutschen Bioökonomiestrategie (BMEL & BMBF 2020) zeigt diese Studie, wie ein Monitoringsystem ausgestaltet sein muss, um zu beurteilen, ob die Transformation hin zu einer biobasierten Wirtschaft im Einklang mit Nachhaltigkeitszielen und dem Schutz natürlicher Systeme erfolgt. Der Bericht richtet sich an Politik, Verwaltung und Fachöffentlichkeit und bündelt die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen der mehrjährigen Projektarbeit.
Dieses Poster fasst zentrale Ergebnisse der sozio-ökonomischen Bewertung blau-grüner Infrastrukturmaßnahmen im AMAREX-Projekt zusammen. Der Analyse umfasst 21 dezentrale Lösungen wie Versickerungsmulden, optimierte Baumstandorte sowie Grün- und Retentionsdächer.
Dieses Fact Sheet zeigt, wie stark die weltweite Unterstützung für das Mission Soil Manifesto wächst und welche Rolle die EU-Mission A Soil Deal for Europe beim Schutz und der Wiederherstellung gesunder Böden spielt.
Auf dem "15. Fachsymposium Stadtgrün – Flächenkonkurrenz im urbanen Grün – Können wir uns graue Städte (noch) leisten?", stellten Flora Dicke und Jenny Tröltzsch Erkenntnisse aus dem AMAREX-Projekt in Form eines wissenschaftlichen Posters aus. Die Veranstaltung brachte Expert:innen aus Kommunen, Forschungseinrichtungen und der Planungspraxis zusammen, um innovative Ansätze für klimaresiliente städtische Grünflächen und Wassermanagement zu diskutieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Flächenkonkurrenz im städtischen Raum lag.
Eine wettbewerbsfähige, saubere und gerechte EU-Wirtschaft hängt von intelligenter Governance ab. Dieses Papier schlägt acht vorrangige Maßnahmen vor, um die Governance der Transformation in der EU einfacher und schlanker sowie stärker leistungs- und wirkungsorientiert zu gestalten.
Dauerhafte Kohlenstoffentfernungen erfordern erhebliche Investitionen: Die Erreichung des EU-Ziels für 2030 könnte 2.4-6,7 Milliarden Euro kosten. Die zentrale Frage lautet daher: Welche Rolle kann die EU dabei spielen? Um die Implikationen dieses Konzepts zu beleuchten, begrüßte CDR Policy Scoop im vergangenen September Hugh McDonald, Senior Fellow am Ecologic Institut und Hauptautor des Berichts.
Wie lassen sich Landschaften so gestalten, dass sie Wasser besser speichern, Extremereignisse abpuffern und gleichzeitig zur Biodiversität beitragen? Diese Frage stand im Mittelpunkt von Dr. Benjamin Kupilas' Vortrag bei der diesjährigen DWA-Fachtagung"Flussgebietsmanagement".
Diese Studie untersucht Instrumente, die Einnahmen für die internationale Klimafinanzierung generieren könnten. Mit einem gemischten Methodenansatz, der Literaturrecherche und Interviews mit 23 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Fachbereichen umfasst, bewertet die Studie vier vorgeschlagene Abgaben: eine Abgabe auf die Förderung fossiler Brennstoffe, eine Übergewinnsteuer auf fossilen Brennstoffen, eine Abgabe auf Kunststoffpolymere und eine Abgabe auf Flugkraftstoff.
Vom 12. bis 14. November 2025 nahm Hannah Brunkhorst an der Partizipativen Wissenschaftskonferenz (PartWiss) in Leipzig teil, wo unter dem Motto "Gemeinsam forschen – Impulse aus Citizen Science, partizipativer und transdisziplinärer Forschung" innovative Projekte und Ansätze vorgestellt wurden. Am Ende des ersten Tages der PartWiss 2025 versammelten sich die Teilnehmer:innen zu einer großen Postersession. Insgesamt wurden 30 Poster präsentiert, die interessante Einblicke in verschiedene Projekte aus den Bereichen Citizen Science, partizipative und transdisziplinäre Forschung gaben.
Am ersten Konferenztag der PartWiss 2025 stellte Doris Knoblauch das europaweite Citizen-Science-Projekt "Plastic Pirates – Go Europe" in der thematischen Session "Partizipative Ansätze zur Gestaltung des Science-Policy Interface" vor. In ihrem Vortrag gab sie Einblicke in die Verbindung von naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Methoden innerhalb des Projekts. Am Beispiel der Untersuchungen an der Nord- und Ostseeküste zeigte Doris Knoblauch, wie Schulklassen aus Kiel, St. Peter-Ording, Rostock und Flensburg Daten zur Plastikverschmutzung erhoben und anschließend in Fokusgruppen über Ursachen, Verantwortung und Lösungsansätze diskutierten.
Schmelzendes Meereis, neue Schifffahrtsrouten und wachsende geopolitische Spannungen verändern die Arktis – eine Region, in der sich die Folgen des Klimawandels besonders deutlich zeigen. Über die ökologischen, politischen und sicherheitspolitischen Entwicklungen in dieser sensiblen Weltregion sprach Arne Riedel, Senior Fellow am Ecologic Institut, im Interview mit Axel Dorloff (rbb Inforadio / Wissenswerte).
Der europäische Agrarsektor birgt enormes Potenzial, um Klima- und Umweltziele voranzubringen. Um dieses Potenzial zu nutzen, braucht es die richtige Kombination aus Finanzierung und gezielter Unterstützung. Der vorliegende Bericht, entstanden unter Leitung des Ecologic Instituts, gemeinsam mit Partnern im Projekt Climate Farm Demo (CFD), stellt ein Rahmenwerk vor, das hilft, die Vielfalt an Förder- und Anreizmechanismen besser zu verstehen und zu nutzen, die Landwirt:innen bei der Einführung klimaintelligenter Praktiken unterstützen.