Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Pharmazeutische Wirkstoffe aus Cremes und Gels können ins Abwasser gelangen, wenn sie nach der Anwendung abgewaschen werden. Dies lässt sich jedoch verringern, indem man die Hände zunächst mit einem Papiertuch abwischt, dieses im Hausmüll entsorgt und erst dann die Hände wäscht.
Die Online-Plattform "Humanarzneimittel und Umwelt" des Umweltbundesamtes informiert über die Umweltauswirkungen von Humanarzneimitteln und gibt Empfehlungen für einen umweltbewussten Umgang. Ziel ist es, die Freisetzung von Arzneimittelrückständen in die Umwelt zu minimieren und so Gewässer und Böden zu schützen.
Kemper, Melanie 2025: Verbreitung von Informations- und Lehrmaterialien für einen umweltbewussten Umgang mit Humanarzneimitteln - Konzept und Plan für eine Kampagne. Ecologic Institut, Berlin. Unveröffentlicht.
Arzneistoffe in der Umwelt sind ein wachsendes Problem. Das UBA-Internetportal "Humanarzneimittel und Umwelt" bietet frei verfügbare, wissenschaftlich geprüfte Lehrmaterialien für medizinische und pharmazeutische Lehrpersonen an. Mit dem Basisfoliensatz und den Begleittexten kann das Thema trotz enger Lehrpläne umfassend und praxisnah vermittelt werden.
Flüssige Arzneimittelreste werden häufiger falsch über das Abwasser entsorgt als feste. Deshalb wurde zu diesem Thema eine deutschsprachige Postkarte in DIN A6 (10 x 15 cm) entwickelt, die der Kundschaft bei Abgabe von flüssigen Medikamenten in der Apotheke mitgegeben werden kann.
Die Apotheke ist ein naheliegender Ort für Gespräche über Arzneimittel und deren Wirkung auf Mensch und Umwelt sowie über die Entsorgung von Altmedikamenten. Das Infopaket für Apotheken bietet dem Apothekenpersonal vertiefte Hintergrundinformationen für solche Gespräche.
Diese Infografik bietet einen Kurzüberblick über die in Labor- und Fallstudien beobachtete Toxizität von Humanarzneimittelwirkstoffen auf Nichtzielorganismen. Eine ausführliche Version der Tabelle, in der auch Effektkonzentrationen und Literaturquellen enthalten sind, kann als PDF heruntergeladen werden.
Diesen dekorativen Wandkalender können Apotheken kostenfrei bestellen und an ihre Kundschaft verschenken. Der Kalender ist als jahresunabhängiger Geburtstagskalender in DIN A4 konzipiert. Dekorative, große Fotomotive und kurze Texte greifen in jedem Monat einen anderen Aspekt von Arzneimitteln und Umwelt auf.
Viele Menschen denken, dass Altmedikamente grundsätzlich über die Apotheken zu entsorgen seien. Die Aufklärung über die geltenden, regional unterschiedlichen Entsorgungswege nimmt in der Apotheke Zeit in Anspruch. Das Poster "Richtige Entsorgung von Altmedikamenten in: …" soll das Personal entlasten, indem darauf die Entsorgungsinformationen im Verkaufsraum schriftlich zur Verfügung gestellt werden können.
Bei der Anwendung arzneimittelhaltiger Cremes und Gels kann die ins Abwasser gelangende Arzneistoffmenge dadurch reduziert werden, dass man sich nach dem Auftragen zunächst die Hände mit einem Papiertuch abwischt, das im Hausmüll entsorgt wird, und erst dann die Hände wäscht. Deshalb wurde zu diesem Thema eine deutschsprachige Postkarte in DIN A6 (10 x 15 cm) entwickelt, die der Kundschaft bei Abgabe von arzneimittelhaltigen Cremes und Gels in der Apotheke mitgegeben werden kann.
Der in der Zeitschrift Drug Discovery Today veröffentlichte Artikel "Design of greener drugs: aligning parameters in pharmaceutical R&D and drivers for environmental impact" untersucht die Herausforderungen und Potenziale in der Entwicklung von Arzneimitteln, die nicht nur sicher und wirksam für die Patient:innen, sondern auch ökologisch nachhaltig sind. In diesem frei zugänglichen Artikel, der von einem interdisziplinären Team mit Vertretern von Universitäten, Regulierungsbehörden, forschenden Pharmaunternehmen und KMU verfasst wurde, werden die vielversprechendsten Handlungsfelder in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung aufgezeigt. Er zielt insbesondere darauf ab, eine Brücke zu schlagen zwischen den wissenschaftlichen Konzepten der Umweltwissenschaft und denen der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung (F&E).
Die städtische Wasserwirtschaft steht aufgrund des Klimawandels vor neuen Herausforderungen. Starke Niederschläge belasten die Regenwassersysteme zusätzlich, was zu erhöhten Überschwemmungsrisiken, häufigeren Mischwasserüberläufen und daraus resultierenden Risiken für die öffentliche Gesundheit und die städtische Artenvielfalt führt. Diese Themen werden in einer neuen Publikation unter Beteiligung von Gregory Fuchs und McKenna Davis vom Ecologic Institut mit dem Titel 'Sitting in our own soup? Combined sewers, climate change and nature-based solutions for urban water management in Berlin' angesprochen.
Aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs), ihre Metaboliten und Transformationsprodukte, gelangen als Umweltverschmutzer in die Umwelt und beeinflussen Mensch und Umwelt. Um diesem Problem zu begegnen, könnte eine effiziente, langfristige Präventionsstrategie in der Gestaltung von umweltfreundlicheren APIs liegen. Dieser Artikel untersuchte die Machbarkeit einer umweltfreundlichen API-Gestaltung anhand von Erkenntnissen von Expert:innen für Arzneimittelentwicklung in großen forschungsbasierten Pharmaunternehmen. Die Machbarkeitsbewertung identifizierte auch Bedürfnisse und Anreize für Prozessänderungen.
Die Entscheidung für eine bestimmte Applikationsform eines Medikaments kann Auswirkungen auf den Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt haben. Diese Infografik zeigt eine umfassende Übersicht der gängigen Applikationsformen von Humanarzneimitteln und deren potenzielle Umweltbelastung.
Der schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneiwirkstoff Diclofenac kann in verschiedenen Applikationsformen verabreicht werden. Der mit der Anwendung verbundene Wirkstoffeintrag ins Abwasser variiert mit der Applikationsform. Der letztliche Eintrag in die Gewässer der Umwelt wird zusätzlich durch die Form der Abwasserreinigung bestimmt.
Die unsachgemäße Entsorgung von (Alt-)Arzneimitteln über Toilette und Spüle ist nach wie vor einer der größten vermeidbaren Eintragswege von Arzneistoffen in die Umwelt. Deshalb informiert diese Infografik über die korrekte Entsorgung von Medikamentenresten in Deutschland.
Durch eine umweltbewusste Anwendung von Arzneimitteln, können Patient:innen dazu beitragen, ihren Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt gering zu halten. Zur schnellen und effektiven Information über ein umweltfreundliches Patientenverhalten wurden die Kernelemente in einer Checkliste zusammengetragen.
Gesundheitsfachkräfte haben zunehmend den Wunsch, nicht nur die beste medizinische Versorgung zu gewährleisten, sondern auch die ökologischen Auswirkungen einzubeziehen. Zur schnellen und effektiven Information von Apotheker:innen und Mediziner:innen wurden Kernelemente für eine umweltfreundliche Verschreibungs- und Abgabepraxis in einer Checkliste zusammengetragen.
Für die Fortschreibung der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg konzipierte und gestaltete das Ecologic Institut mehrere Infografiken. Diese visualisieren einige der thematisierten Klimawirkungen auf die verschiedenen Handlungsfelder und unterstützen das inhaltliche Verständnis. Die Infografiken sind in Anlehnung an die Stilrichtlinien des Projekts gestaltet.
Die vom Ecologic Institut entwickelte Online-Plattform CLEVER Cities Guidance vereint Erkenntnisse, Instrumente, Indikatoren und Erfahrungen mit naturbasierten Lösungen (NBS), die im Rahmen des CLEVER Cities Projekts und seiner neun Partnerstädte gewonnen wurden. Der Leitfaden füllt eine Lücke in den verfügbaren Ressourcen und konzentriert sich auf (1) politische und planerische Strategien, (2) die Erzeugung und Messung sozialer Auswirkungen von NBS und (3) Ansätze zur Mitgestaltung und Einbindung von Interessengruppen.
Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Natur, Klimawandel und psychischer Gesundheit werden angesichts der zunehmenden ökologischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, immer intensiver erforscht. Diese Infografik zeigt die wichtigsten Ergebnisse der Studie "The Nature – Climate Change – Mental Health Nexus. A literature review". Sie visualisiert die Zusammenhänge und konzentriert sich auf (1) die Auswirkungen des Klimawandels in Europa auf die psychische Gesundheit und (2) die Rolle der Grünflächen und naturbasierter Lösungen bei der Verringerung und Bewältigung dieser negativen Auswirkungen spielen können.
Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Natur, Klimawandel und psychischer Gesundheit werden angesichts der zunehmenden ökologischen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, immer intensiver erforscht. Die vorliegende Studie untersucht die Zusammenhänge und konzentriert sich auf (1) die Auswirkungen des Klimawandels in Europa auf die psychische Gesundheit und (2) die Rolle der Grünflächen und naturbasierter Lösungen bei der Verringerung und Bewältigung dieser negativen Auswirkungen spielen können. Die Untersuchung zeigt die transformative Kraft der Förderung einer harmonischen Beziehung zur natürlichen Welt auf, um unsere kollektive ökologische und soziale Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Wegen der sich verändernden klimatischen Bedingungen verpflichtete sich die Landesregierung Baden-Württemberg ihre Anpassungsstrategie im Jahr 2023 zu aktualisieren. Diese Kompaktinformation hebt die Maßnahmen aus der Landesstrategie hervor, bei welchen Kommunen eine bedeutende Rolle zukommt. Sie sollen dabei unterstützt werden, die für ihre lokalen Gegebenheiten und Risiken notwendigen Maßnahmen zu definieren und umzusetzen bzw. auf deren Umsetzung hinzuwirken. Sie bietet eine kompakte Übersicht für Kommunen auf dem Weg zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.
Die Anpassungsstrategie bildet den Rahmen der Anpassungsaktivitäten des Landes Baden-Württemberg und dient als Umsetzungsgrundlage, insbesondere für Verwaltung, Kommunen und Wirtschaft. Wegen der sich verändernden klimatischen Bedingungen verpflichtete sich die Landesregierung Baden-Württemberg ihre Anpassungsstrategie im Jahr 2023 zu aktualisieren. Diese Kurzfassung stellt die Inhalte der Anpassungsstrategie zusammenfassend dar.
Das Ecologic Institut betreute die redaktionelle Erstellung und grafische Aufbereitung der Fortschreibung der Anpassungsstrategie in Baden-Württemberg. Mithilfe von grafischen Elementen und einer gut konzeptionierten Leserführung wurde die Leseorientierung verbessert und die optische Qualität des Dokuments erhöht. Neben der grafischen Gestaltung unterstützt das Ecologic Institut die Erstellung einzelner Kapitel, u. a. zu Klimawandelfolgen, bzw. entwickelt eine Kurzfassung der Fortschreibung der Anpassungsstrategie.
Nicht mehr benötigte Medikamente gehören nicht in die Toilette oder das Waschbecken, denn so gelangen Arzneistoffe in die Gewässer, Böden und das Grundwasser. Dieses Faltblatt erklärt in verschiedenen Sprachen, wie man Altmedikamente richtig entsorgt und warum dies wichtig ist.
Dieser Bericht stellt einen Arbeitsplan für die Verankerung der Thematik Arzneimittelrückstände in der Umwelt in der Lehre medizinischer und pharmazeutischer Berufe in Deutschland vor. Er liefert zuerst eine Bestandsaufnahme der relevanten Strukturen in Lehre und Ausbildung medizinischer und pharmazeutischer Berufe. In einem zweiten Schritt listet er konkrete Empfehlungen zur Integration der Thematik in Lehre, Fort- und Weiterbildungen auf.
In der neunten Episode des Podcasts "Green Deal – Big Deal?" sprechen die Moderator:innen Ewa Iwaszuk und Aaron Best vom Ecologic Institut mit den Interviewgästen Margherita Tolotto (Leitende Referentin für Luft und Lärm beim Europäischen Umweltbüro) und Agnieszka Warso-Buchanan (leitende Anwältin bei ClientEarth). Sie erörtern das Problem der Luftverschmutzung, die wichtige Rolle, die Klagen bei der Erzwingung von Maßnahmen gespielt haben, die aktuellen Bemühungen, wie die Gesetze mit der Wissenschaft in Einklang gebracht werden können – und was Bürger tun können, um sich in dieser Debatte Gehör zu verschaffen.
Der vorliegende Policy Brief unterstreicht die große Bedeutung gut funktionierender Ökosysteme für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen – nicht zuletzt im Hinblick auf den Klimawandel. Zudem wird das Potenzial der Wiederherstellung und insbesondere des Naturschutzgesetzes zur Schaffung eines gesünderen Lebensumfelds und zur Milderung diverser physischer, psychischer und sozialer Gesundheitsrisiken aufgezeigt.
Die vorliegende Studie, die in Zusammenarbeit zwischen dem Ecologic Institut und dem IEEP für die European Public Health Alliance (EPHA) entstanden ist, untersucht 20 politische Dokumente der EU, die sich mit Anpassung, Biodiversität, Wasser, Abfall, Mobilität und Querschnittsthemen befassen, um zu analysieren, wie darin das Thema Gesundheit im breiteren Kontext der Klimaschutz- und Anpassungspolitik behandelt wird. Das Ziel war die Bewertung der Einbeziehung gesundheitsbezogener Konzepte, um so Schwachstellen bzw. Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und entsprechende Empfehlungen für Akteure im Gesundheitswesen auszusprechen.
Zum Abschluss des Projekts entwickelte das RECIPES-Team einen Leitfaden für die Anwendung des Vorsorgeprinzips in der EU. Der Leitfaden gibt Ratschläge für einen verantwortungsvollen Umgang mit ungewissen Risiken bei der Entwicklung und Anwendung von Technologien in der EU. Zielgruppen dieses Leitfadens sind in erster Linie politische Entscheidungsträger in der EU, EU-Agenturen und Organisationen zur Unterstützung der EU-Politik, die sich mit Risikoregulierung oder der Steuerung von Wissenschaft, Technologie und Innovation befassen. Das Ecologic Institut gestaltete das Layout des eBooks.
Für die monetäre Bewertung der Auswirkungen umweltbedingter Erkrankungen sowie der daraus resultierenden Todesfälle liegen verschiedene ökonomische Methoden vor. Die Kernmerkmale ausgewählter Methoden wurden identifiziert, die Hauptstärken und -schwächen zusammengefasst sowie ihre Eignung für die Verwendung innerhalb gesundheitsökonomischer Analysen bewertet. Dieser Bericht dient als Basis für die Erarbeitung konkreter monetärer Bewertungen von umweltbedingten Krankheitslasten, was anhand von drei Fallstudien veranschaulicht wird.
Die weltweite COVID-19-Pandemie hat tiefgreifende Ungleichheiten und Anfälligkeiten im Globalen Süden aufgezeigt, insbesondere in Bereichen wie Energiezugang, urbane Resilienz und Umweltmanagement. Die Autor:innen der IASS-Studie analysierten die Herausforderungen und potenziellen Wege zu einer nachhaltigen Erholung und betonten dabei die Rolle von erneuerbaren Energien, Stadtplanung und klimagerechten Wirtschaftsstrategien.
Dieses Hintergrundpapier gibt einen Überblick über die Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsziele des Landes Berlin. Zunächst werden einige der für dieses Projekt relevanten Nachhaltigkeitsziele des Landes Berlin in den Bereichen Daten-Governance, Klimaschutz, Verkehr und Mobilität, Energie und Gesundheit skizziert, bevor die Digitalisierungsziele des Landes Berlin untersucht werden.
Wie können Think-Tanks dazu beitragen, angesichts der COVID-19-Pandemie und einer sich rasant verändernden politischen Landschaft, den Weg in eine nachhaltige Zukunft zu ebnen? Dr. Camilla Bausch und R. Andreas Kraemer gehen dieser Frage im Kapitel "Think Tanks for Future" nach und sprechen Empfehlungen aus, wie Think-Tanks ihre Arbeit anpassen können, um den drängenden Anliegen der Zukunft gerecht zu werden.
ISPI, als führender außenpolitischer Think Tank in Italien, hat Dr. Camilla Bausch eingeladen, einen Beitrag für die Publikationsreihe "Die Welt im Jahr 2021" zu verfassen. Jährlich beleuchtet ISPI zum Jahresende Trends, Krisen und 10 Schlüsselfragen, die für das kommende Jahr relevant sind.
Im Juli 2020 veröffentlichte das Umweltbundesamt den Trendbericht "Fleisch der Zukunft", der die Umweltwirkungen von pflanzlichen Fleischersatzprodukten, essbaren Insekten und in-vitro-Fleisch analysiert. Das Ecologic Institut formuliert darin politische Handlungsoptionen, wie die Marktentwicklung von Fleischalternativen mit dem Ziel der Nachhaltigkeit besser in Einklang gebracht werden kann.
Vertreterinnen und Vertreter weltweiter Think-Tanks tauschten sich anläßlich der Corona-Virus-Pandemie aus, um einander zu helfen und voneinander zu lernen. R. Andreas Kraemer, Gründer des Ecologic Instituts, fasst die bisherigen Erfahrungen zusammen und konzentriert sich dabei auf die sich verändernde Arbeit von Think Tanks während der Corona-Pandemie. Der Blogeintrag ist Teil einer wachsenden Sammlung, die vom Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) der University of Pennsylvania herausgegeben wird.
In diesem kurzen Video, erklärt Joe Rini, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IASS Potsdam und zugleich Koordinator der Analyse der acht RECIPES-Fallstudien, wie das Vorsorgeprinzip in verschiedenen Kontexten und Themenbereichen angewendet wird.
Dieser Artikel von Linda Mederake und Doris Knoblauch vom Ecologic Institut untersucht in einer strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse die parlamentarischen Debatten zweier kürzlich verabschiedeter Kunststoffpolitiken in der EU – nämlich der EU-Kunststoffstrategie und der Einweg-Kunststoffrichtlinie – und bewertet die Relevanz von gesundheitlichen und umweltbezogenen Argumenten für die EU-Debatte.
Die Projektwebsite RECIPES (REconciling sCience, Innovation and Precaution through the Engagement of Stakeholders) bietet einen Überblick über die Ziele, Struktur und Partner des Projekts sowie über Veranstaltungen und Neuigkeiten zu relevanten Projektergebnissen. Auf der Website werden regelmäßig Berichte, Policy Briefs, Merkblätter, Empfehlungen und Informationen zu neu entwickelten Instrumenten für politische Entscheidungsträger veröffentlicht. Das Ecologic Institut ist für Konzept, Design, Programmierung und Aktualisierung der Website verantwortlich. Aktuell informiert werden Sie, wenn Sie sich in die RECIPES-Mailingliste eintragen.
Dieser Workshop-Bericht stellt die Kernpunkte der Plenarvorträge eines internationalen Workshops dar, an dem über 50 Vertreter und Vertreterinnen des EU-Parlaments, nationaler Regulierungsbehörden, der Pharmaindustrie, der Wasserwirtschaft und von NGOs teilnahmen. Er fasst die Schwerpunkte der ersten Podiumsdiskussion zusammen und gibt einen Überblick über die Diskussionen an den drei World Café-Tischen. Der Workshop-Bericht steht als Download zur Verfügung.
In diesem Factsheet werden die potenziellen Auswirkungen naturbasierter Lösungen auf vier wichtige soziale und wirtschaftliche Aspekte der Stadterneuerung untersucht, um ein gemeinsames Verständnis und einen gemeinsamen Ansatz im Rahmen des CLEVER Cities Projekts zu schaffen. Neben dem übergreifenden Konzept der Stadterneuerung werden die folgenden Unterthemen untersucht: Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, nachhaltiger wirtschaftlicher Wohlstand, sozialer Zusammenhalt und Umweltgerechtigkeit sowie Sicherheit der Bürger.
Rückstände von Tierarzneimitteln können über Gülle und Dung in Wasser und Boden gelangen. Tierärztinnen und Tierärzte können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Diese Lehrmaterialien wurden für tiermedizinische Fortbildungen konzipiert. Sie bestehen aus Vortragsfolien und begleitendem Hintergrundmaterial. Die Lehrmaterialien stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verwendung zur Verfügung.
Rückstände von Tierarzneimitteln können über Gülle und Dung in Wasser und Boden gelangen. Landwirte und Landwirtinnen können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Diese Lehrmaterialien wurden für fortgeschrittene Lernende im Bereich Landwirtschaft konzipiert. Sie bestehen aus Vortragsfolien und begleitendem Hintergrundmaterial. Die Folien sind für eine 90-minütige Vorlesung konzipiert.. Die Lehrmaterialien stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verwendung zur Verfügung.
Rückstände von Tierarzneimitteln können über Gülle und Dung in Wasser und Boden gelangen. Landwirte und Landwirtinnen können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Diese Unterrichtsmaterialien wurden für landwirtschaftliche Berufsschulen konzipiert. Sie enthalten Arbeitsblätter, Informationen zur Unterrichtsgestaltung und Hintergrundinformationen für Lehrende. Die Unterrichtsmaterialien stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verwendung zur Verfügung.
Rückstände von Tierarzneimitteln gelangen über Gülle und Dung in Wasser und Boden. Landwirtschaft und Tiermedizin können diese Umweltbelastung durch ihre Praxis reduzieren. Unter Federführung des Ecologic Instituts wurden zu diesem Thema vier UBA-Materialien für landwirtschaftliche Berufsschulen, tiermedizinische Fortbildungen und Lehrveranstaltungen zu Tierhaltung erstellt. Die Lehrmaterialien enthalten Vortragsfolien, Arbeitsblätter, Informationen zur Unterrichtsgestaltung und Hintergrundinformationen. Sie stehen Lehrenden und Lernenden zur freien Verfügung.
In diesem Bericht werden vier wesentliche soziale und wirtschaftliche Aspekte von NBS im Kontext der Stadterneuerung untersucht: Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, nachhaltiger wirtschaftlicher Wohlstand, sozialer Zusammenhalt und Umweltgerechtigkeit sowie Sicherheit der Bürger. Sie definiert jedes Konzept und schlägt Indikatoren zur Messung ihrer Auswirkungen vor, um ein gemeinsames Verständnis und einen gemeinsamen Ansatz innerhalb des CLEVER Cities Projekts zu schaffen. Reine Umweltaspekte und -indikatoren liegen außerhalb des Rahmens dieses Dokuments und werden an anderer Stelle im Projekt untersucht.
Dieses Portal informiert darüber, wie Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen, erläutert deren Umweltauswirkungen und zeigt Möglichkeiten auf, die Einträge zu verringern. Es richtet sich an Landwirte und Tierärzte aus dem Nutztierbereich, insbesondere für Rind, Schwein und Geflügel. Besonderes Augenmerk wird auf krankheitsvorbeugende Maßnahmen gelegt, denn Tierarzneimittel, die nicht verabreicht werden müssen, können auch nicht in die Umwelt gelangen. Das Ecologic Institut leitete die Konzeptionierung und Inhaltserstellung des Portals.
Diese interaktive Infografik visualisiert die Prozesse Abbau, Abschwemmung, Anlagerung, Aufnahme und Versickerung von Tierarzneimittelwirkstoffen in der Umwelt. Die Wirkstoffe aus Tierarzneimitteln verhalten sich je nach Substanz- und Standorteigenschaften sehr unterschiedlich. Während z.B. Sulfonamide in das oberflächennahe Grundwasser verlagert werden können, reichern sich Tetrazykline eher im Oberboden an.
Sorgfalt und Hygiene helfen, den direkten Eintrag von Tierarzneimitteln in die Umwelt zu minimieren. Verschleppungen von Tierarzneimitteln sind eine unnötige Verschwendung, können die Gesundheit von Anwendern gefährden und sind ohne therapeutischen Nutzen für die Tiere. Verschleppungen von Antibiotika können zur Bildung von Resistenzen bei Mensch, Tier und in der Umwelt beitragen. Diese illustrierende Zeichnung erläutert fünf Verschleppungsprozesse von Tierarzneimitteln im Stall sowie Möglichkeiten diese zu verringern.
Diese Broschüre wendet sich an Landwirtinnen und -wirte. Sie informiert darüber, wie Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen und erläutert deren Umweltauswirkungen. Zudem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Umweltaspekte bei der Anwendung von Tierarzneimitteln und der Verwendung von tierarzneimittelhaltigen Düngemitteln berücksichtigt werden können. Besondere Bedeutung haben vorsorgende Gesundheitsmaßnahmen. Denn Tierarzneimittel, die gar nicht erst verabreicht werden müssen, können auch nicht die Umwelt belasten.
Diese Broschüre wendet sich an Tierärztinnen und -ärzte. Sie informiert darüber, wie Tierarzneimittel in die Umwelt gelangen, erläutert deren Umweltauswirkungen und zeigt Möglichkeiten auf, wie Umweltaspekte in der täglichen tiermedizinischen Arbeit berücksichtigt werden können. Besondere Bedeutung hat die beratende Rolle der Tiermedizin in Bezug auf das präventive Gesundheitsmanagement.
Die Infografik illustriert mit Zeichnungen die Vor- und Nachteile vier verschiedener Reinigungsmethoden für Nippteltränken in Schweinställen. Schmutz, Wärme und Feuchtigkeit in Leitungen und an Tränken bieten ideale Bedingungen für die Vermehrung von Keimen im sogenannten Biofilm. Krankheitserreger, die mit Speichel oder Nasensekret von Tieren an die Tränke gelangt sind, können dort überdauern und auf neu eingestallte Tiergruppen übertragen werden.
Diese Infografik bietet einen Kurzüberblick über in Studien beobachtete Effekte von Arzneimittelwirkstoffen auf Nichtzielorganismen, die u.a. im Rahmen der Tierarzneimittelzulassung eingereicht und bewertet wurden (Stand 2017). Eine ausführliche Version der Tabelle, in der auch Effektkonzentrationen und Literaturquellen enthalten sind, kann als PDF heruntergeladen werden.
Die Küsten Europas als Lebensraum sind durch menschliche Kultivierung entstanden und geprägt durch Nutzung, Besiedlung und neue Formen des Freizeitverhaltens. Zur Zeit der römischen Verträge, war Europa noch von den Spuren des Zweiten Weltkrieges gekennzeichnet, jedoch schon durch eine Aufbruchsstimmung geprägt, die sich im Wunsch nach freiheitlicher Lebensweise, Freizeitaktivitäten und nach Reisen ausdrückte. Die vielseitigen und oftmals spektakulären Küstenabschnitte in Europa stellten ideale Reiseziele dar, die bald zu intensiver Bebauung vieler europäischer Küstenabschnitte führten und das Zeitalter des Massentourismus einläuteten. Angetrieben durch eine generelle Gläubigkeit in ingenieurwissenschaftliche Fähigkeiten führte dies bald zu massiven Eingriffen in die Küstendynamik und trug zur Forcierung von Erosionsprozessen bei. Heute leben mehr als 42% der Europäer in Küstenregionen mit einem infrastrukturellen Wert nahe 959 Billionen Euro. Gegenwärtige und vergangene Sturmflutereignisse belegen, dass Küstenregionen signifikanten Risiken ausgesetzt sind, die zur Lahmlegung von Städten und Regionen führen können.
Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und weitere Nützlinge können in Tüten gekauft werden, um Gartenschädlingen die Stirn zu bieten? Zu diesen und weiteren umweltschonenden Pflanzenschutzmaßnahmen im Haus- und Kleingarten informiert das UBA-Internetportal "Pflanzenschutz im Garten". Alternative und vorbeugende Maßnahmen stehen dabei im Fokus, aber auch umweltrelevante Nebenwirkungen chemischer Pflanzenschutzmittel sind ein wichtiger Aspekt. Das Ecologic Institut hat das Projekt zur Konzeptionierung und Inhaltserstellung des Portals und einer Ratgeber-Broschüre geleitet.
Diese Infografik zeigt beispielhaft, mit welchen Gemüsearten man in vier Beeten und vier Jahren eine Fruchtfolge einhalten kann, die Nährstoffbedarfe und Pflanzenfamilien beachtet.
Diese Infografik hilft bei der Planung der Fruchtfolge im Gemüsegarten. Die Tabelle zeigt den Nährstoffbedarf und die Pflanzenfamilie der wichtigsten Gemüsesorten an.
Diese Infografik illustriert, wie man beim Unkraut jäten zwischen Wurzel- und Samenunkräutern unterscheiden sollte. Die häufigsten Wurzel- und Samenunkräuter werden mit Fotos dargestellt.
Die Infografik zeigt Nützlinge, die im Hobbygarten zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden können. Sie gibt an, welcher Nützling gegen welche Schädlinge hilft, enthält Fotos von der Anwendung der Nützlinge und benennt die Kosten, die dafür in etwa anfallen.
Diese Infografik visualisiert und erläutert potenzielle nachteilige Auswirkungen chemischer Pflanzenschutzmittel auf die Umwelt. Wird die Gebrauchsanleitung des Pflanzenschutzmittels nicht genau befolgt, erhöht sich das Risiko für potenzielle Nebenwirkungen.
Zart duftende Rosenblüten. Tautropfen, die auf Blättern und Gräsern glitzern. Umhersummende Bienen, tänzelnde Schmetterlinge und ein Korb voll selbstgeernteter Früchte und aromatischer Kräuter. Gärtnern ist sinnliches Naturerleben, Genuss und Lebensfreude pur. Zumindest solange alles nach Plan verläuft. Wenn jedoch Blattläuse an den Rosen saugen, die Tomaten faulen und sich der anmutige Schmetterling als Kohlweißling erweist, wird aus dem entspannten Hobby mitunter Stress und es entbrennt ein erbitterter Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten. Die Broschüre steht als Download zur Verfügung.
DEMEAU, ein dreijähriges EU-finanziertes RP7-Projekt, stand im Oktober 2015 beim Erscheinen des Deutsch-Amerikanischen Wassertechnologie-Magazins (German American Water Technology (GAWT) Magazine) im Fokus des Interesses. Der Artikel von Ulf Stein, Evelyn Lukat und Anna Szendrenyi schaffte es mit dem Titel "New Approaches & Technologies for Tackling Emerging Pollutants in Drinking & Wastewater" auf die Titelseite des wasserwirtschaftlichen Magazins und präsentiert Hauptergebnisse des DEMEAU-Projekts, das im August 2015 endete. Der Artikel steht als Download zur Verfügung.
Srebotnjak, Tanja; Lucas Porsch; Rainer Friedrich et al. 2015: Methodische Grundlagen des Environment Burden of Disease (EBD)-Ansatzes der WHO zur quantitativen Bewertung von umweltbedingten Krankheitslasten. Chancen, Risiken und Grenzen der Methodik aus naturwissenschaftlicher, rechtlicher und ethischer Perspektive (EBDreview), Dessau-Roßlau. ISSN 1862-4340.
Kaphengst,Timo und Christiane Gerstetter (2015). Addressing Multiple Values of Biodiversity in Development Cooperation – Policy Brief January 2015. Berlin: Ecologic Institute.
Die Biodiversität trägt auf sehr unterschiedliche Art und Weise zum menschlichen Wohlergehen bei. Gerade für Menschen in Entwicklungsländern sind Biodiversität und natürliche Ressourcen oft die elementare Basis für das Überleben und stehen gleichzeitig für eine Reihe von kulturellen, spirituellen oder religiösen Werten. Diese Studie untersucht im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit die vielfältigen Wahrnehmungen und Ansichten von Natur- und Biodiversitätsschutz. Darauf aufbauend wird der Frage nachgegangen, wie Biodiversitätsschutz in der internationalen Zusammenarbeit effektiver umgesetzt werden kann. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Lui, Charles; Tanja Srebotnjak und Renee Yuen-Jan Hsia 2014: "California Emergency Department Closures are Associated with Increased Inpatient Mortality at Nearby Hospitals." Health Affairs, Jg. 33, Nr. 8, 1323-1329.
Was können Verbraucher, Mediziner, Forscher, Wasserverbände und die Politik konkret tun, um den Eintrag von Arzneimitteln in den Wasserkreislauf bereits an der Quelle zu reduzieren? Dieser animierte Kurzfilm illustriert, wie alle gemeinsam zu Lösungen beitragen können.
Hsia, Renee Yuen-Jan; Tanja Srebotnjak; Judith Maselli et al. 2014: "The Association of Trauma Center Closures with Increased Inpatient Mortality for Injured Patients". The Journal of Trauma and Acute Care Surgery, Jg. 76, Nr. 4, 1048-1053.
Rauchen ist ein bedeutender Risikofaktor für Sterblichkeit und vorzeitige Todesfälle in den USA, jedoch werden Daten bezüglich des Tabakkonsums für gewöhnlich nur auf nationaler Ebene erhoben, so dass Aktionen auf lokaler Ebene erschwert werden. Tanja Srebotnjak vom Ecologic Institut und weitere Autoren veröffentlichen nun eine Untersuchung zum Tabakkonsum auf Bezirksebene: Jene legt dar, wo der Griff zur Zigarette weiterhin hoch ist und damit wenig Fortschritte gemacht wurden. Die Erhebungen helfen, bessere Strategien auf lokaler und nationaler Ebene zu entwickeln, um die Belastungen durch Rauchen weiterhin zu verringern.
Wang, Tiffany; Tanja Srebotnjak; Julia Brownell et al. 2014: "Emergency Department Charges for Asthma-Related Outpatient Visits by Insurance Status". Journal of Health Care for the Poor and Underserved, Jg. 25, Nr. 1, 396-407.
Dieser Policy Brief enthält Strategieempfehlungen für die Climate and Clean Air Coalition (CCAC). Dadurch können deren Bemühungen verstärkt werden eine schnellere Rußreduktion und Klimavorteile zu erreichen. Der Policy Brief steht als Download zur Verfügung.
Diese Studie des Ecologic Instituts untersucht Initiativen und Bemühungen sowie Marktwachstum und Entwicklung moderner, nachhaltiger, netzunabhängiger Beleuchtungsalternativen. Die Studie betrachtet die Vorteile und Kosten von Aufwertungen in Zielregionen, vor allem in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Strategieempfehlungen werden für Handlungen der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) gegeben, die die existierenden Bemühungen verstärken und eine schnellere Rußreduktion und Klimavorteile erreichen würden. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Hsia, Renee Yuen-Jan; Charles Lui; Tanja Srebotnjak et al. 2013: "Do Emergency Department Closures have Ripple Effects on Surrounding Communities?: An Analysis of Closures on Inpatient Mortality for All-Comers in California, 1999-2010". Annals of Emergency Medicine, Jg. 62, Nr. 4, 157.
Vielleicht haben Sie in der Presse gelesen, dass Medikamente - wie Antibiotika oder die Anti-Baby-Pille – in Flüssen, Seen und sogar im Trinkwasser nachzuweisen sind. Stimmt das wirklich? Wie gelangen die Arzneimittel dort hinein und welche Folgen hat das? Kann man etwas dagegen tun? Wie kann ich dabei helfen?
Die Studie untersuchte die Kosten für Patienten mit den zehn häufigsten Diagosen in der Notaufnahme. Als Datenquelle diente den Wissenschaftlern der Universitäten San Francisco (UCSF), Stanford, Minnesota und Senior Fellow Tanja Srebotnjak vom Ecologic Institut der Medical Expenditure Panel Survey 2006-2008. Eine repräsentative Stichprobe reflektiert insgesamt 76,6 Millionen Besuche in Notaufnahmen zwischen 2006 und 2008. Das Ergebnis der Studie zeigt deutlich, dass Patienten nicht nur beträchtliche Kosten erwarten, sondern dass die Kosten auch für dieselbe Diagnose stark variieren können. Die Studie steht als Download zur Verfügung.
Die Studie untersucht den Stellenwert der Leistungen des vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes in den derzeitigen Benchmarkingansätzen der Wasserversorgung. Ein Kennzahlenvorschlag zur verbesserten Darstellung dieser Leistungen wird präsentiert. Darüber hinaus werden mögliche Risiken für den Gewässer- und Gesundheitsschutz durch eine zentrale ökonomische Regulierung wie in England und Wales erläutert. Die Studie fasst Möglichkeiten zur Verwendung der Benchmarkingdaten für die Entgeltaufsicht zusammen. Strategien welche die Transparenz des vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes erhöhen können werden dargestellt. Die Ergebnisse der Studie stehen kostenfrei als Download zur Verfügung.
Srebotnjak, Dr. Tanja et al. 2012: Is Emergency Department Closure Resulting in Increased Distance to the Nearest Emergency Department Associated with Increased Inpatient Mortality?
Der Bericht zielt darauf ab, Gesundheitsexperten in San Mateo County mit Informationen in bisher nicht erhältlicher Breite und Tiefe zu versorgen. Um dieses Ziel zu erreichen, vereinigt er Statistiken einer Vielzahl von Quellen einschließlich des San Mateo County Gesundheitssystems, der regionalen Agentur für das Altern, dem US Zensus Büro sowie akademischer Studien, geografischer Daten und Visualisationen.
Vidaurre, Rodrigo und Isabelle Turcotte 2012: Results of the Stakeholder Consultation on Requirements for a Possible Environmental Risk and Hazard Classification System for Pharmaceuticals. Ecologic Institute, Swedish Environmental Research Institute, Institute for Social-Ecological research.
Srebotnjak, Dr. Tanja; Dr. Renee Y. Hsia; Abbas H. Kothari and Judy Maselli 2012: "Health Care as a "Marekt Good"? Appendicitis as a Case Study". Archives of Internal Medicine, Vol. 172, 5.
Das Wissen um die Grenzen unserer Erde, natürliche Ressourcen zu liefern und unsere Abfallprodukte zu assimilieren ist eng an die Debatte über die Grenzen des Wachstums geknüpft. Gemeinsam mit SERI analysierte das Ecologic Institut ökologische Schwellenwerte und assoziierte Indikatoren zur Beobachtung unnachhaltiger Trends. Diese werden durch mangelnde Nachhaltigkeit in menschlichen Aktivitäten hervorgerufen und können zur Überschreitung ökologischer Schwellenwerte führen. Die Studie untersucht die Bereiche Süßwasserqualität und -vorräte, Bodenerosion sowie den Verbrauch nicht erneuerbarer Naturressourcen. Der Abschlussbericht steht als Download zu Verfügung.
Tanja Srebotnjak, Senior Fellow des Ecologic Instituts, veröffentlichte zusammen mit den Co-Autoren Professor Christopher Murray und Professor Ali Mokdad vom Institute for Health Metrics and Evaluation der University of Washington in Seattle, USA, eine neue Methode zur Validierung und Anwendung von Schätzmethoden für kleine geografische Einheiten oder Bevölkerungsgruppen im wissenschaftlichen Journal Population Health Metrics.
Martinez G., Shordt, K., Reducing corruption in the Water, Sanitation and Hygiene (WASH) sector. Contribution of Netherlands' development assistance to risk assessment and mitigation of corruption in the WASH sector. Final report, 08 February 2007 (unpublished). At request at the Directorate-General for International Cooperation of the Netherlands (DGIS).
Dieses Hintergrundpapier analysiert, inwieweit die neue europäische Umwelthaftungsrichtlinie Anreize für die potenziell haftenden Betreiber setzt, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus in Maßnahmen zur Risikoverringerung zu investieren und so einen Beitrag zur Risikovorsorge leistet. Das Hintergrundpapier steht als Download zur Verfügung.
Das Vorsorgeprinzip ist ein grundlegendes Prinzip europäischer Umweltpolitik. In dem Artikel werden die Umstände des Skandals um AIDS-infizierte Blutkonserven, die 1994 zur Auflösung des Bundesgesundheitsamtes führten, untersucht. Er veranschaulicht die Schwierigkeiten einer institutionellen Verankerung des Vorsorgeprinzips und identifiziert Voraussetzungen für eine möglicherweise erfolgreiche institutionelle Implementierung.
Das Buch "Risiko Mobilfunk" ist in der Reihe "Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag" erschienen. Darin werden wesentliche Teile eines Gutachtens von Ecologic verwendet. Die Publikation bietet eine Analyse des wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurses zu den gesundheitlichen Risiken von Handys und Sendeanlagen sowie einen Überblick über die regulatorischen Rahmenbedingungen des Mobilfunks.