Anthropogener Müll stellt weltweit eine wachsende Bedrohung für aquatische Ökosysteme dar. Während die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) der EU diese Verschmutzung als Indikator für den Umweltzustand behandelt, fehlt eine solche Maßnahme in der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Die gemeinsam von Wissenschaftler:innen der Plastic-Pirates-Initiative verfasste Publikation zeigt auf, wie Citizen Science dieses Problem angehen kann, indem sie vorhandene Müll-Daten aus verwandten Initiativen nutzt. Teil des Autorenteams waren Doris Knoblauch und Mandy Hinzmann vom Ecologic Institute.
Am 25. September 2025 begrüßte das Ecologic Institut die International Climate Protection Fellows der Alexander von Humboldt-Stiftung in seinem Berliner Büro im Rahmen ihrer Studienreise zu führenden deutschen Institutionen im Bereich Klimaschutz. Während des Besuchs erkundeten die Fellows, wie naturbasierte Lösungen (NbS) zu widerstandsfähigen und gerechten Städten beitragen können – und welche Rolle der Meeresschutz im Klimaschutz spielt.
Der Bericht fasst die Ergebnisse eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Alpenbiodiversitätsrats (ABB) organisierten Workshops zusammen und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung im Alpenraum stärken und zu einer widerstandsfähigen, vernetzten Alpenlandschaft beitragen kann.
Unser Biodiversitätskoordinator Dr. Benjamin Kupilas präsentierte, wie naturbasierte Lösungen (NbS) den systemischen Wandel hin zu einer naturpositiven Wirtschaft vorantreiben können. Die Konferenz brachte politische Entscheidungsträger:innen, Forschende und Praktiker:innen aus der gesamten nordischen Region zusammen.
Dr. Stephan Sina, Senior Fellow des Ecologic Instituts, hielt am 10. September 2025 einen Vortrag zur Umsetzung der "Ökozid"-Regelung der Umweltstrafrechts-Richtlinie in Deutschland. Dies fand im Rahmen eines Webinars von Europe Calling und Stop Ecocide Deutschland zu Umweltstrafrecht und "Ökozid" statt. Dabei gab er einen Überblick über die Regelung der neuen Umweltstrafrechts-Richtlinie zu Ökozid-artigen Folgen von Umweltstraftaten, zeigte den Umsetzungsbedarf in Deutschland auf und präsentierte Vorschläge für eine richtliniennahe Umsetzung und eine alternative Umsetzung, die bereits an die Gefahr der Verwirklichung der schweren Folge anknüpft. Der Vortrag beruhte auf einem Rechtsgutachten, das er für Stop Ecocide Deutschland verfasst hatte.
Wie können zirkuläre Prinzipien wirksam in Unternehmensstrategien integriert werden – über das Recycling hinaus? Welche Ansätze funktionieren in der Praxis? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Online-Workshop "Vom Faden zum Kreislauf: Geschäftsmodelle für eine zirkuläre Zukunft", der am 25. September 2025 im Rahmen der BMFTR-Förderinitiative "Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – zirkuläre nachhaltige Textilien" stattfand.
Am 23. September 2025 kamen Expert:innen aus Politik, Finanzwesen, Forschung und Zivilgesellschaft in Berlin zum Fachworkshop "Chancen und Grenzen naturbasierter Lösungen" zusammen, organisiert vom Fair Finance Institute. Ziel der Veranstaltung war es, die Risiken und Potenziale naturbasierter Lösungen (NbS) zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Finanzierung von NbS effektiver und gerechter gestaltet werden kann, um das Potenzial für nachhaltige Entwicklung weltweit zu nutzen, Biodiversität zu schützen und Menschen im Globalen Süden zu stärken. McKenna Davis vom Ecologic Institut eröffnete die Veranstaltung mit einer Keynote unter dem Titel "Nature-based Solutions: Mehr als nur grün? Was zählt, was wirkt, was fehlt." Die Veranstaltung wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie mit Unterstützung der GLS Bank und Engagement Global im Rahmen eines laufenden Projekts organisiert.
Die Studie, entwickelt im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Natürlich Klimaanpassung! Resiliente naturbasierte Lösungen für Kommunen", bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von NbS zur Klimaanpassung in deutschen Kommunen. Sie identifiziert zentrale Hindernisse für lokales Handeln – von begrenzten Ressourcen bis zu Interessenkonflikten – und zeigt Strategien und Instrumente auf, um diese zu überwinden.
Der Agrarsektor birgt ein enormes Potenzial, Treibhausgasemissionen zu verringern, Kohlenstoffbindung zu fördern und die Klimaresilienz zu stärken. Um diese Umweltziele zu erreichen, sind ausreichende Finanzierung und Unterstützung erforderlich, um Chancen zu erschließen, die den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit vorantreiben – als Teil eines umfassenderen politischen Instrumentariums zur Förderung des Wandels.
Die EU muss ihre Energiesicherheit neu denken, angesichts zunehmend erneuerbarer, dezentraler und elektrifizierter Energiesysteme. Die Sicherheit der Energieversorgung profitiert bereits jetzt vom frühen Start der Energiewende. In der nun beginnenden Übergangsphase ist ein vorausschauender, anpassungsfähiger Ansatz erforderlich, um Synergien zu maximieren und Zielkonflikte zwischen Dekarbonisierung und Energiesicherheit in dieser Zeit zu bewältigen.
Das Ecologic Institut liefert wissenschaftliche und technische Analysen zu zentralen Handlungsfeldern der Wasserresilienzstrategie und begleitet die Europäische Kommission bei Bewertungen zur Umsetzung der EU-Wasserrechtsvorschriften – insbesondere der Wasserrahmenrichtlinie und der Hochwasserrichtlinie.
Am 25. September 2025 untersuchte die Veranstaltung Sowing Solutions: Science & Policy for a Sustainable and Thriving EU Agriculture, organisiert vom Environmental Defense Fund Europe, diese Herausforderungen. Eine spezielle Session zu „Methanemissionen aus der Viehwirtschaft in den GAP-Strategieplänen“ brachte Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren, wie die GAP einen echten Wandel vorantreiben kann. Ziel war es, fundierte Debatten zu führen sowie neue Denkansätze und konkrete Handlungswege aufzuzeigen.
Am 15. September 2025 veranstalteten das Ecologic Institut und BC3 Basque Centre for Climate Change den ACCREU Workshop: "Heat Resilient European Regions". Auf dem Workshop wurde diskutiert, was die Umsetzung gesundheitsbezogener Anpassungsmaßnahmen an die Hitze auf regionaler und lokaler Ebene fördert oder behindert. In diesem interaktiven Workshop wurden Erkenntnisse und Erfahrungen zu fördernden Faktoren und Hindernissen gesammelt, um zu verstehen, warum Anpassungsbemühungen vor Ort erfolgreich sind – oder sich als schwierig erweisen.
Dieser Bericht stellt den evidenzbasierten Leitfaden vor, der im SCALE-UP-Projekt entwickelt wurde, um die Konzeption, Umsetzung und Monitoring kleinmaßstäblicher biobasierter Lösungen in ländlichen Gebieten zu unterstützen. Der Rahmen stützt sich auf die Erfahrungen von sechs regionalen Plattformen, die im Zuge des Projekts in Masowien (Polen), Nordschweden, Strumica (Nordmazedonien), Oberösterreich, dem französischen Atlantikbogen und Andalusien (Spanien) eingerichtet wurden. Diese Plattformen spiegeln jeweils unterschiedliche geografische, sozioökonomische und institutionelle Kontexte wider.
Der Copernicus Climate Change Service (C3S) organisiert mit Unterstützung des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts und der Karlsuniversität einen Präsenz-Workshop zum Thema Nutzung von Klimadaten und -diensten für tschechische C3S Nutzende. Der halbtägige Workshop findet in Prag als Side-Event des tschechischen nationalen Copernicus-Anwenderforums statt. Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler:innen, politische Entscheidungsträger:innen, Unternehmen und Studierende, die derzeit C3S-Daten für ihre Arbeit im Bereich des Klimawandels nutzen oder daran interessiert sind.