Dieser Policy Brief untersucht, inwieweit bestehende Klimaschutz-Anreizmechanismen die ökologische Landwirtschaft als systemischen und klimaresilienten Ansatz berücksichtigen – oder verfehlen. Analysiert werden monetäre, regulatorische und unterstützende Instrumente auf EU-Ebene, mit besonderem Fokus auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sowie die Verordnung zum Carbon Removal and Carbon Farming (CRCF).
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Für die Marktinformationsgespräche 2026 wurden zwei Informationspostkarten entwickelt. Die Postkarten unterstützen die Kommunikation der Gesprächsreihe und machen auf zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg aufmerksam.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Der Klimawandel verschärft Trockenheit, Niedrigwasser und Starkregen in deutschen Flusseinzugsgebieten und stellt Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Ökosysteme sowie kommunale Planungen vor neue Herausforderungen. Das Verbundprojekt KliMaWerk untersuchte, wie der Landschaftswasserhaushalt durch integrierte, praxisnahe Strategien und Maßnahmen klimaresilient gestaltet werden kann. Der KliMaWerk-Abschlussbericht fasst die zentralen Ergebnisse und strategischen Schlussfolgerungen zusammen.
Der vorliegende Bericht des Ecologic Instituts und des Öko-Instituts untersucht, wie potenzielle künftige EU-Politikinstrumente, darunter das vorgeschlagene Agricultural Emissions Trading System (AgETS), verpflichtende Klimastandards (Mandatory Climate Standards - MCS) sowie Programme der öffentlichen Beschaffung, Kohlenstofflandwirtschaft integrieren können, ohne dabei hohe Umweltstandards zu unterlaufen. Die Studie zeigt sowohl Chancen als auch Risiken einer Verknüpfung dieser Instrumente mit dem Rahmen zur Kohlenstoffentnahme (Carbon Removals and Carbon Farming Regulation - CRCF) und ihrem System temporärer zertifizierter Kohlenstoffeinheiten auf und analysiert alternative Ansätze zur Förderung klimafreundlicher Landwirtschaft.
Der europäische Agrarsektor birgt enormes Potenzial, um Klima- und Umweltziele voranzubringen. Um dieses Potenzial zu nutzen, braucht es die richtige Kombination aus Finanzierung und gezielter Unterstützung. Der vorliegende Bericht, entstanden unter Leitung des Ecologic Instituts, gemeinsam mit Partnern im Projekt Climate Farm Demo (CFD), stellt ein Rahmenwerk vor, das hilft, die Vielfalt an Förder- und Anreizmechanismen besser zu verstehen und zu nutzen, die Landwirt:innen bei der Einführung klimaintelligenter Praktiken unterstützen.
Am 25. September 2025 untersuchte die Veranstaltung Sowing Solutions: Science & Policy for a Sustainable and Thriving EU Agriculture, organisiert vom Environmental Defense Fund Europe, diese Herausforderungen. Eine spezielle Session zu „Methanemissionen aus der Viehwirtschaft in den GAP-Strategieplänen“ brachte Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren, wie die GAP einen echten Wandel vorantreiben kann. Ziel war es, fundierte Debatten zu führen sowie neue Denkansätze und konkrete Handlungswege aufzuzeigen.
Angesichts der bis 2027 auslaufenden Umsetzungsfrist der Wasserrahmenrichtlinie und der neuen Verordnung zur Wiederherstellung der Natur, die großflächige Ökosystemsanierungen verlangt, gewinnt die Rolle der GAP beim Schutz von Flüssen, Feuchtgebieten und Einzugsgebieten an entscheidender Bedeutung. Dieses Policy Working Paper argumentiert, dass langfristige landwirtschaftliche Resilienz untrennbar mit intakten Süßwasserökosystemen verbunden ist, und zeigt, wie Gewässerrenaturierung in künftige Agrarpolitiken eingebettet werden kann, um die Wasserresilienz zu stärken.
Dieser Bericht des EU-geförderten Projekts GoNaturePositive! bietet eine umfassende Übersicht zur Unterstützung des Übergangs zu einer naturpositiven Wirtschaft. Der Bericht analysiert EU-Politikinstrumente und Kooperationsinitiativen im Detail, bewertet deren Ausrichtung auf naturpositive Prinzipien und identifiziert Potenziale zur Verringerung von Umweltschäden, zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zur Förderung systemischer Veränderungen.
Das Hintergrundpapier beleuchtet, wie Behörden unter geltendem Recht Projekte zur Wiedervernässung von Mooren rechtssicher ermöglichen und beschleunigen können. Es zeigt auf, dass trotz zahlreicher rechtlicher Hürden beachtliche Entscheidungsspielräume bestehen, insbesondere im Planungs- und im naturschutzrechtlichen Kontext.
Dieser Sectoral Brief zu Agri-Food-Systemen zeigt politische Handlungsspielräume auf, um die europäische Landwirtschaft in eine naturpositive Richtung zu lenken und so Ernährungssicherheit mit ökologischer Regeneration zu vereinen. Er enstand im EU-Forschungsprojekt GoNaturePositive!
Wie kann die internationale Politik Agrarsubventionen besser mit Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen? Dieser Bericht geht auf diese Frage ein, indem er den aktuellen Wissensstand zusammenfasst und konkrete Ansätze zur Identifizierung und Reformierung umweltschädlicher Agrarsubventionen aufzeigt.
Dieses Briefing von Anthony Cox (Senior Policy Advisor am Ecologic Institut) bietet einen aktuellen Überblick über den Beitrag des Agrarsektors zu den Treibhausgasemissionen. Es identifiziert die wichtigsten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zielkonflikte und unterstreicht die Bedeutung des Kontextes bei der Bewertung der Emissionsauswirkungen. Der Bericht enthält zudem Hinweise zur Prioritätensetzung bei Reformen von Agrarsubventionen.
Der Bericht wurde im Rahmen des EU-geförderten SCALE-UP-Projekts erstellt, das darauf abzielt, die gemeinschaftsgetriebene Bioökonomie in sechs europäischen Regionen zu beschleunigen: Nordschweden, Masowien (Polen), der französische Atlantikbogen, Oberösterreich, Andalusien (Spanien) und Strumica (Nordmazedonien).
Das Konzept der Bioökonomie stellt für politische Entscheidungsträger:innen in Europa einen attraktiven Rahmen dar, da es das Potenzial bietet, Innovationen zu fördern, die spezifische Bedürfnisse von Gemeinschaften mit regional verfügbaren Ressourcen in Einklang bringen. Das SCALE-UP-Projekt zielt darauf ab, die Kapazitäten und das Fachwissen von Multi-Akteurs-Partnerschaften zu stärken, um die Entwicklung marktreifer biobasierter Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen und deren erfolgreiche Markteinführung zu unterstützen. Darüber hinaus fördert SCALE-UP die Zusammenarbeit zwischen Primärproduzenten, KMU, Industrieclustern, sozialen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern, um einen kohärenten Innovationsansatz zu etablieren.