Dieser Leitfaden zeigt, wie Kommunen die Kosten und den Nutzen von NbS systematisch ermitteln, bewerten und vergleichen können. Er führt die Nutzer:innen schrittweise durch den Prozess der Kosten-Nutzen-Bewertung. Dokumentationstabellen und Leitfragen helfen dabei, die Schritte auf ein konkretes Projekt anzuwenden.
Dieser ACCREU-Policy-Brief entwickelt eine Forschungsagenda für die Ökonomie transformativer Klimaanpassung und zeigt auf, wo bestehende ökonomische Ansätze weiterhelfen – und wo sie ergänzt oder weiterentwickelt werden müssen.
Wie kann die Ökonomie Klimaanpassung bewerten, wenn nicht schrittweise Veränderungen, sondern grundlegende Umbauprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft erforderlich werden? Ein technischer Bericht von ACCREU untersucht dieses noch junge Forschungsfeld und formuliert acht Prioritäten für die Weiterentwicklung der Ökonomie transformativer Klimaanpassung.
Researchers at Ecologic Institute have developed a new tool to help governments to produce socially just climate adaptation strategies. The Just2Adapt tool allows the user to analyse the justice dimensions of Heat Action Plans at the strategic level as well as at the level of individual measures. It is important that heat adaptation strategies integrate social justice considerations because of the unequal way in which the heat-health effects of climate change are distributed across the population.
Mit seinen Ergebnissen liefert MEER:STARK einen praxisorientierten Rahmen für die Verknüpfung von Meeresschutz und Klimaanpassung. Die entwickelten Handlungsempfehlungen zeigen Wege auf, wie die Resilienz von Nord- und Ostsee gegenüber den Folgen des Klimawandels gestärkt werden kann. Dabei wird deutlich, dass langfristiger Erfolg vor allem durch die Kombination ökologischer, planerischer und politischer Maßnahmen erreicht werden kann. Die Ergebnisse bieten Entscheidungsträgern eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Meerespolitik.
Mangroven, Korallenriffe und andere Küstenökosysteme können die Folgen des Klimawandels abmildern und gleichzeitig Biodiversität sowie lokale Lebensgrundlagen stärken. Das Diskussionspapier zeigt, welche ökosystembasierten Anpassungsmaßnahmen bereits erfolgreich umgesetzt werden und welche Finanzierungsinstrumente ihre langfristige Wirkung sichern können.
Naturbasierte Lösungen (NbS) gewinnen im Kontext von Biodiversitätsschutz, ökologischer Vernetzung und Klimaanpassung zunehmend an Bedeutung, insbesondere dann, wenn sie im Landschaftsmaßstab gedacht und umgesetzt werden. Gleichzeitig sind ihre Bewertung und Implementierung mit erheblichen methodischen und praktischen Anforderungen verbunden. Dieser Fachartikel untersucht diese Herausforderungen am Beispiel sogenannter „Pondscapes“, vernetzter Systeme aus Kleingewässern und ihren angrenzenden Lebensräumen.
Städte stehen zunehmend vor Herausforderungen durch Hitze, Starkregen und Trockenheit. Naturbasierte Maßnahmen bieten vielfältige Ansatzpunkte, um diesen Entwicklungen zu begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Diese Infografikserie des Ecologic Instituts veranschaulicht zehn zentrale Maßnahmen der naturbasierten Klimaanpassung und zeigt deren Wirkungen u. a. auf das Stadtklima, den Wasserhaushalt und die Biodiversität.
Der Klimawandel wirkt sich in Städten in vielfältiger Weise aus: Hitzewellen nehmen zu, Starkregen führt häufiger zu Überflutungen und längere Trockenperioden belasten den Wasserhaushalt. Diese Infografikserie gibt einen Überblick über zentrale klimabedingte Risiken und zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen dazu beitragen können, diese zu mindern.
Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel (ESABCC) hat den Bericht „Klimaanpassung und -schutz im Agrar- und Ernährungssystem – Empfehlungen für eine kohärente EU-Politik“ veröffentlicht. Darin fordert er die EU auf, Klimaschutz und Klimaanpassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärker zu verzahnen. Ziel ist es, die Ernährungssicherheit zu sichern, die Existenzgrundlagen von Landwirt:innen zu stärken und das Agrar- und Ernährungssystem mit den Klimazielen der EU in Einklang zu bringen.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Dieser Policy Brief untersucht, inwieweit bestehende Klimaschutz-Anreizmechanismen die ökologische Landwirtschaft als systemischen und klimaresilienten Ansatz berücksichtigen – oder verfehlen. Analysiert werden monetäre, regulatorische und unterstützende Instrumente auf EU-Ebene, mit besonderem Fokus auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sowie die Verordnung zum Carbon Removal and Carbon Farming (CRCF).
Die Infografik „Towards climate-ready marine protected areas: challenges and strategic pathways“ veranschaulicht den konzeptionellen Ansatz der gleichnamigen Studie. Sie führt ökologische, governancebezogene und sozioökonomische Dimensionen zusammen und zeigt, wie deren Zusammenspiel zur Bewertung und Weiterentwicklung klimafitter Meeresschutzgebiete beiträgt.
Auf Grundlage strukturierter Expert:innen-Workshops in ganz Europa identifiziert diese Studie zentrale wissenschaftliche, governance-bezogene und sozioökonomische Voraussetzungen für „klimafitte“ MPAs. Die Ergebnisse zeigen, dass widerstandsfähige Schutzgebiete ökologisch robust, sozial inklusiv und durch kohärente Governance-Strukturen getragen sein müssen und zugleich die Fähigkeit besitzen, sich an verändernde Meeresbedingungen anzupassen.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Rumanien bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.