Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel (ESABCC) hat den Bericht „Klimaanpassung und -schutz im Agrar- und Ernährungssystem – Empfehlungen für eine kohärente EU-Politik“ veröffentlicht. Darin fordert er die EU auf, Klimaschutz und Klimaanpassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärker zu verzahnen. Ziel ist es, die Ernährungssicherheit zu sichern, die Existenzgrundlagen von Landwirt:innen zu stärken und das Agrar- und Ernährungssystem mit den Klimazielen der EU in Einklang zu bringen.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Dieser Policy Brief untersucht, inwieweit bestehende Klimaschutz-Anreizmechanismen die ökologische Landwirtschaft als systemischen und klimaresilienten Ansatz berücksichtigen – oder verfehlen. Analysiert werden monetäre, regulatorische und unterstützende Instrumente auf EU-Ebene, mit besonderem Fokus auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sowie die Verordnung zum Carbon Removal and Carbon Farming (CRCF).
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.
Der Klimawandel verschärft Trockenheit, Niedrigwasser und Starkregen in deutschen Flusseinzugsgebieten und stellt Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Ökosysteme sowie kommunale Planungen vor neue Herausforderungen. Das Verbundprojekt KliMaWerk untersuchte, wie der Landschaftswasserhaushalt durch integrierte, praxisnahe Strategien und Maßnahmen klimaresilient gestaltet werden kann. Der KliMaWerk-Abschlussbericht fasst die zentralen Ergebnisse und strategischen Schlussfolgerungen zusammen.
Dieses Poster fasst zentrale Ergebnisse der sozio-ökonomischen Bewertung blau-grüner Infrastrukturmaßnahmen im AMAREX-Projekt zusammen. Der Analyse umfasst 21 dezentrale Lösungen wie Versickerungsmulden, optimierte Baumstandorte sowie Grün- und Retentionsdächer.
Der europäische Agrarsektor birgt enormes Potenzial, um Klima- und Umweltziele voranzubringen. Um dieses Potenzial zu nutzen, braucht es die richtige Kombination aus Finanzierung und gezielter Unterstützung. Der vorliegende Bericht, entstanden unter Leitung des Ecologic Instituts, gemeinsam mit Partnern im Projekt Climate Farm Demo (CFD), stellt ein Rahmenwerk vor, das hilft, die Vielfalt an Förder- und Anreizmechanismen besser zu verstehen und zu nutzen, die Landwirt:innen bei der Einführung klimaintelligenter Praktiken unterstützen.
Die Studie, entwickelt im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Natürlich Klimaanpassung! Resiliente naturbasierte Lösungen für Kommunen", bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von NbS zur Klimaanpassung in deutschen Kommunen. Sie identifiziert zentrale Hindernisse für lokales Handeln – von begrenzten Ressourcen bis zu Interessenkonflikten – und zeigt Strategien und Instrumente auf, um diese zu überwinden.
In diesem Policy Brief des EU-geförderten NICHES-Projekts untersuchen Benjamin Kupilas (Ecologic Institut) und David Alejandro Camacho Caballero (UAB), wie Städte wie Barcelona, Berlin und Rotterdam den Übergang zu nachhaltigen urbanen Wassersystemen durch Nature-based Solutions (NBS) gestalten können. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Governance-Modelle, partizipativen Prozesse und methodischen Ansätze notwendig sind, um NBS wirkungsvoll in urbane Regen- und Abwassermanagement-Strategien zu integrieren.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie der Übergang zu einer naturpositiven Wirtschaft den Tourismus von einem Treiber der Umweltzerstörung zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung von Ökosystemen umwandeln kann. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie politische Rahmenbedingungen und praktische Ansätze in der EU die Forstwirtschaft in Richtung einer naturpositiven Wirtschaftsweise lenken können. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
In diesem Policy Brief analysieren Ida Meyenberg und Evgeniya Elkina welche Governance-Ansätze die erfolgreiche Umsetzung von Nature-based Solutions (Nbs) gegen Mischwasserüberläufe (Combined Sewer Overflows - CSO) in Städten ermöglichen. Zentrale Fragestellung ist, welche institutionellen, prozessualen und finanziellen Rahmenbedingungen Kommunen und Wasserbehörden benötigen, um Nbs wirkungsvoll in urbane Regenwassermanagement-Strategien zu integrieren. Das Ecologic Institut war Projektleitung im NICHES Projekt und hauptverantwortlich für die Analyse von Governance und Best-Practice Beispielen in fünf europäischen und nordamerikanischen Städten, woraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen abgeleitet wurden.
Dieser ETC-BE-Bericht untersucht, wie gezielte Wassersparmaßnahmen die Resilienz von Ökosystemen und Wirtschaftssektoren gegenüber den Folgen des Klimawandels stärken können. Die zentrale Frage ist: Welche Einsparpotenziale bestehen in Agrar-, Stromerzeugungs-, Industrie- und Wasserversorgungsbereichen, und wie lassen sich diese durch technische, ökonomische und Governance-gestützte Hebel realisieren? Gerardo Anzaldúa und Levin Scholl (Ecologic Institut) untersuchten, wie der Industriesektor in Europa mit dieser Frage umgeht und gaben kritische Einblicke in Potenziale und Ansatzpunkte.