Naturbasierte Lösungen (NbS) gewinnen im Kontext von Biodiversitätsschutz, ökologischer Vernetzung und Klimaanpassung zunehmend an Bedeutung, insbesondere dann, wenn sie im Landschaftsmaßstab gedacht und umgesetzt werden. Gleichzeitig sind ihre Bewertung und Implementierung mit erheblichen methodischen und praktischen Anforderungen verbunden. Dieser Fachartikel untersucht diese Herausforderungen am Beispiel sogenannter „Pondscapes“, vernetzter Systeme aus Kleingewässern und ihren angrenzenden Lebensräumen.
Der Klimawandel wirkt sich in Städten in vielfältiger Weise aus: Hitzewellen nehmen zu, Starkregen führt häufiger zu Überflutungen und längere Trockenperioden belasten den Wasserhaushalt. Diese Infografikserie gibt einen Überblick über zentrale klimabedingte Risiken und zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen dazu beitragen können, diese zu mindern.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Dieser Policy Brief enthält Empfehlungen für politische Entscheidungstragende auf EU- und nationaler Ebene, um eine diversifizierte Finanzierung für die Renaturierung zu ermöglichen. Er stützt sich auf Erkenntnisse aus vier Horizont-2020-Projekten – MERLIN, REST-COAST, SUPERB und WaterLANDS –, die gemeinsam in ganz Europa daran gearbeitet haben, zu testen, wie Renaturierungsprojekte breitere Unterstützung und Finanzierung gewinnen können.
Der vorliegende Bericht stellt einen strategischen, evidenzbasierten Ansatz vor, um die Ausweitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in Europa zu unterstützen. Im Zentrum steht der MERLIN Upscaling Workflow, ein flexibles Instrument zur Entscheidungsunterstützung, das europaweite Datensätze nutzt, um Gebiete mit besonders hoher Wirkung für Renaturierungsmaßnahmen zu identifizieren.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Rumanien bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Portugal bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Das praxisorientierte Handbuch „RESTORE4Cs – Restoring Coastal Wetlands in Europe: Implementation Roadmap to Guide National Action“ unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Strategien zur Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten. Die Implementierungs-Roadmap basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bündelt zentrale Ergebnisse, Instrumente und Methoden des RESTORE4Cs-Projekts in einem kohärenten Entscheidungsunterstützungsansatz.
Myanmar zählt zu den globalen Hotspots der Biodiversität und beherbergt über 570 Süßwasserfischarten, darunter zahlreiche endemische Arten. Gleichzeitig stehen die Flüsse des Landes unter wachsendem Druck durch Verschmutzung, Landnutzungsänderungen und sinkende Wasserqualität. Diese Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie tropische Fischgemeinschaften auf diese Belastungen reagieren.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.
Dieser Gastartikel von Christoph Heinrich, erschienen im Table.Forum Biodiversity (Table.Media), beschreibt die zentrale Bedeutung biologischer Vielfalt für das Funktionieren von Ökosystemen und für menschliche Lebensgrundlagen.
In diesem Papier wird das politische Regelwerk der Europäischen Union (EU) sowie internationale und regionale Abkommen zum Schutz und zur Wiederherstellung von Feuchtgebieten mit Schwerpunkt auf Küstenökosystemen analysiert. Auf der Grundlage einer inhaltlichen Analyse der Politik wird bewertet, inwiefern 36 EU-Politiken und multilaterale Abkommen die Bemühungen zur Wiederherstellung und zum Schutz von Küstenfeuchtgebieten in Europa unterstützen oder einschränken.
Der Bericht fasst die Ergebnisse eines vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Auftrag des Alpenbiodiversitätsrats (ABB) organisierten Workshops zusammen und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung im Alpenraum stärken und zu einer widerstandsfähigen, vernetzten Alpenlandschaft beitragen kann.
Wasserinsekten sind eine wichtige Nahrungsquelle für terrestrische Organismen wie Spinnen, Fledermäuse oder Vögel. Wenn Gewässer durch Landwirtschaft oder Urbanisierung beeinträchtigt werden, wirken sich diese Eingriffe über Ökosystemgrenzen hinweg aus; sie schwächen die Verbindung zwischen aquatischen und terrestrischen Nahrungsnetzen. Eine neue Studie, an der Dr. Benjamin Kupilas (Ecologic Institut) gemeinsam mit internationalen Partnern beteiligt war, zeigt, wie diese Verbindungen funktionieren und wie sie durch menschliche Störungen beeinflusst werden.
Dieser sektorbezogene Kurzbericht beleuchtet, wie eine naturpositive Ausrichtung der marinen Wirtschaft gestaltet werden könnte, um aus bisherigen Verursachern des Biodiversitätsverlusts zentrale Akteure für den Schutz und die Wiederherstellung der Ozeane zu machen. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! erarbeitet.
Dieser Bericht des EU-geförderten Projekts GoNaturePositive! bietet eine umfassende Übersicht zur Unterstützung des Übergangs zu einer naturpositiven Wirtschaft. Der Bericht analysiert EU-Politikinstrumente und Kooperationsinitiativen im Detail, bewertet deren Ausrichtung auf naturpositive Prinzipien und identifiziert Potenziale zur Verringerung von Umweltschäden, zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zur Förderung systemischer Veränderungen.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie der Übergang zu einer naturpositiven Wirtschaft den Tourismus von einem Treiber der Umweltzerstörung zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung von Ökosystemen umwandeln kann. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 enthält das Ziel, dass alle europäischen Städte mit mehr als 20.000 Einwohnenden "Pläne für die Begrünung" erstellen. Diese Pläne sollen ambitionierte Ziele und Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Förderung des Wohlbefindens von Menschen sowie zu Klimaschutz und -anpassung enthalten und zügig umgesetzt werden. Inzwischen werden diese Pläne von der EU-Kommission als "Stadtnatur-Pläne" bezeichnet. Ziel des hier dokumentierten Vorhabens war es, einen Diskurs um Stadtnatur-Pläne in Deutschland anzuregen und Empfehlungen für Kommunen zu entwickeln.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie politische Rahmenbedingungen und praktische Ansätze in der EU die Forstwirtschaft in Richtung einer naturpositiven Wirtschaftsweise lenken können. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
Im Fokus dieser Publikation steht die Frage, wie Kommunen Fördermittel der Städtebauförderung gezielt für die Erhaltung und Förderung urbaner Biodiversität einsetzen können. Das Ecologic Institut war im Forschungsprojekt "BioViBeS – Biologische Vielfalt berücksichtigen in der Städtebauförderung" als Kooperationspartner des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) maßgeblich an der Analyse von Best-Practice-Beispielen, der Ableitung praxisorientierter Handlungsfelder und Entwicklung von Empfehlungen beteiligt.
Der Brief beleuchtet, wie Politik, Wirtschaft und Praxis den urbanen Raum in eine naturpositive Zukunft führen können, indem sie ökologische Resilienz und Lebensqualität mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden. Er enstand im EU-Forschungsprojekt GoNaturePositive!
Dieser Sectoral Brief zu Agri-Food-Systemen zeigt politische Handlungsspielräume auf, um die europäische Landwirtschaft in eine naturpositive Richtung zu lenken und so Ernährungssicherheit mit ökologischer Regeneration zu vereinen. Er enstand im EU-Forschungsprojekt GoNaturePositive!
In dieser Studie wird untersucht, wie Klima- und Umweltziele wirksamer in den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Zeit nach 2027 integriert werden können. Dazu bewertet sie die Wirksamkeit der derzeitigen Mainstreaming-Instrumente, zu denen Klimaschutz- und Biodiversitätsausgabenziele, das Prinzip "Do No Significant Harm" (DNSH), Ausgabenverfolgungssysteme und Finanzierungsausschlüsse gehören.
Ergänzend zu den politischen Leitlinien präsentiert diese illustrierte Broschüre eine Vielzahl von Beispielen für naturbasierte Lösungen (NbS) in den Bereichen Wasser, Stadtentwicklung, Verkehr, Landwirtschaft und Meeresumwelt.
Moore wieder vernässen - aber wie? Die neue Arbeitshilfe bietet einen Überblick über die wesentlichen Schritte bei Planung, Finanzierung und Zulassung von Moorschutzprojekten in Niedersachsen und damit verbundene Maßnahmen. Die Broschüre entstand im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz, Felix Dengler und Ulf Stein haben für das Ecologic Institut wesentliche Bausteine beigetragen.
Naturbasierte Lösungen, wie Grünflächen oder Flussrenaturierungen, können einen wertvollen Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung leisten. Die neue Themenseite "Naturbasierte Klimaanpassung in Kommunen" auf der Website des Umweltbundesamts beleuchtet unterschiedliche Aspekte solcher Ansätze und bietet Kommunen gezielte Unterstützung bei deren Planung und Umsetzung. Neben Informationen zum rechtlichen Rahmen oder zu Finanzierungsfragen finden sich dort auch Praxisbeispiele und hilfreiche Publikationen. Das Ecologic Institut hat die Seite im Auftrag des Umweltbundesamts inhaltlich konzipiert und umgesetzt.
Das Ecologic Institut freut sich, die Veröffentlichung "Locally Rooted, Globally Connected: Lessons from Europe–Latin America Knowledge Exchanges in a Transdisciplinary Research Project" vorzustellen, die im Rahmen des INTERLACE-Projekts entstanden ist, das vom Institut koordiniert wurde. Die Publikation fasst zentrale Erkenntnisse und praktische Lehren aus vier Jahren Zusammenarbeit zwischen Städten, Forschenden, Städtenetzwerken und weiteren Akteuren in Europa und Lateinamerika zusammen. Sie beleuchtet den Wert und die Komplexität der gemeinsamen Entwicklung naturbasierter Lösungen (NbS) in unterschiedlichen kulturellen, institutionellen und geografischen Kontexten.
Naturbasierte Lösungen (NBS) zielen darauf ab, die Welt für alle zu verbessern, was bedeutet, dass auch marginalisierte Gruppen wie Frauen, Kinder, zugewanderte Personen und Menschen mit Behinderungen von NBS profitieren müssen. Dieser Bericht, der Teil des INTERLACE-Projekts ist, bewertet, wie diese Gruppen in die Planung und Umsetzung der Projektaktivitäten einbezogen wurden und bietet wertvolle Erkenntnisse für zukünftige NbS-Initiativen und Forschungsansätze.
Stories have the unique potential to inspire change, shape perceptions, and foster understanding across diverse audiences. This collection of stories, developed as part of the INTERLACE project, aims to convey the profound emotional and cultural importance natural surroundings have for local communities and showcase the power of collective action.
Die Fachtagung "Zukunftsaufgabe naturnaher Landschaftswasserhaushalt" des Bundesamts für Naturschutz (BfN) wurde am 18. April 2024 vom Ecologic Institut in Bonn ausgerichtet. Diese Veröffentlichung fasst die wichtigsten Inhalte der Tagung sowie die identifizierten Forschungs- und Umsetzungsbedarfe zusammen.
Diese interaktive Infografik zeigt auf, wie die Zukunft in 20 bis 30 Jahren aussehen könnte – in zwei Szenarien: eines mit entschlossenem Klimaschutz und eines, in dem alles beim Alten bleibt. Ziel ist es, die Folgen des Klimawandels greifbarer zu machen und die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen zu verdeutlichen.
Böden sind entscheidend für den Klimaschutz, da sie erhebliche Mengen Kohlenstoff speichern. Dieser Bericht, der von Hugh McDonald, Aaron Scheid und Dr. Ana Frelih-Larsen vom Ecologic Institut mitverfasst wurde, untersucht Finanzierungsansätze zur Förderung eines klimafreundlichen Bodenmanagements in Europa, wobei der Schwerpunkt auf zwei Modellen liegt: maßnahmenorientierten und ergebnisorientierten Ansätzen. Maßnahmenorientierte Finanzierung unterstützt spezifische Maßnahmen, garantiert jedoch keine messbaren Ergebnisse, während ergebnisorientierte Finanzierung Zahlungen an verifizierte Ergebnisse knüpft. Dies fördert Innovationen, erfordert jedoch höhere Kosten und ein intensiveres Monitoring.
Kemper, Melanie; Christin Dammann; Johanna Henkel; Juliane Petri 2024: Kommunikation zur Umsetzung von Moorschutz in Brandenburg – Empfehlungen und Handreichungen. Ecologic Institut und Deutscher Verband für Landschaftspflege. Unveröffentlicht.
Kemper, Melanie; Elisa Thomaset und Jennifer Reck 2024: Von Niederungsmanagement bis Versumpfung: Kommunikation zur Umsetzung von Moorschutz. Medienresonanz- und Kommunikationsanalyse in den moorreichen deutschen Bundesländern. Ecologic Institut, Berlin. Unveröffentlicht.
In Deutschland betrachten Landwirt:innen und andere Bodenexpert:innen die Unterbodenverbesserung als wirksames Instrument zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Unterboden und damit zur besseren Überbrückung vorübergehender Wasserdefizite. Darüber hinaus erkennen sie an, dass die Unterbodenverbesserung Starkregenereignisse abmildern kann, da sie die Infiltration und Versickerung von Wasser im Boden verbessert. Aufbauend auf dieser Erkenntnis analysieren die Autor:innen in diesem Bericht förderliche und hinderliche Faktoren für die Umsetzung des Unterbodenmanagements in einem regionalen Kontext.
Der Bericht "Overcoming policy, financial, social, and economic barriers to pondscape NBS for climate change mitigation and adaptation" wurde im Rahmen des PONDERFUL-Projekts veröffentlicht. Die Studie wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union finanziert und präsentiert das finale PONDERFUL-Framework – eine umfassende Strategie zur Förderung von Teichlandschaften als effektive naturbasierte Lösungen (NbS).
Der Bericht "From Ideas to Action" (dt.: Von der Idee zur Umsetzung) stellt die Strategiepapiere der sieben INTERLACE-Partnerstädte vor, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen in Europa und Lateinamerika entwickelt wurden. Diese Papiere beleuchten maßgeschneiderte Strategien für naturbasierte Lösungen (NbS), darunter die Revitalisierung von Stadtparks in Chemnitz und die Entwicklung einer Suchmaschine für grüne Infrastrukturprojekte in Krakau. Ziel ist es, die einzigartigen Herausforderungen jeder Stadt, wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und soziale Ungleichheit, effektiv anzugehen.
A new textbook entitled 'Urban Nature: New directions for city futures', co-authored by Ecologic Institute's McKenna Davis, has just been published. The introductory textbook with a global scope aims to train students of geography, sustainability, and urban and environmental studies to re-imagine and transform cities to meet climate, biodiversity, and sustainability challenges. It speaks directly to the twin crises of biodiversity loss and a changing climate as well as the imperative to integrate justice with urban nature and nature-based solutions, putting cities in focus as spaces and places for transformative change.
Die Europäische Umweltagentur (EUA) veröffentlichte am 15. Oktober 2024 ihren richtungsweisenden Bericht über den Zustand der EU-Gewässer, der die bisher umfassendste Bewertung des Zustands von Grundwasser, Flüssen, Seen und Küstengewässern in Europa darstellt. Unterstützt vom Ecologic Institut durch die Koordination der Beiträge des Europäischen Themenzentrums für Biodiversität und Ökosysteme, analysiert die Veröffentlichung verschiedene europäische Datenströme, die für die Wasserwirtschaft relevant sind, mit besonderem Fokus auf Daten, die von den Mitgliedsstaaten gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie gemeldet werden.
Das durch Horizon 2020 finanzierte Projekt INTERLACE ist ein Beispiel für innovative transdisziplinäre Ansätze zur Bewältigung städtischer Herausforderungen durch naturbasierte Lösungen (NBS). Durch die Förderung des Engagements von Interessengruppen, die Entwicklung praktischer Instrumente und die Unterstützung der Wiederherstellung von Ökosystemen ermöglicht das Projekt Städten in Europa und Lateinamerika die Umsetzung nachhaltiger NBS. McKenna Davis und Benedict Bueb vom Ecologic Institut gaben wichtige Einblicke in die Fortschritte und Ergebnisse des Projekts.
Das technische Handbuch des PONDERFUL-Projekts zeigt, wie Teiche und Teichlandschaften als naturbasierte Lösungen (Nature-Based Solutions, NBS) genutzt werden können, um gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Wasserknappheit zu bewältigen. Das PONDERFUL-Handbuch liefert praxisorientierte Leitlinien für den Umgang mit diesen wertvollen Ökosystemen und zeigt, wie Teiche in bestehende Landschaften integriert werden können, sodass Natur und Menschen gleichermaßen profitieren.
Der jüngst veröffentlichte Leitfaden "Using ponds and pondscapes as nature-based solutions" ist eine praxisorientierte Anleitung für politische Entscheidungsträger:innen. Der Leitfaden bietet detaillierte Empfehlungen zur Nutzung von Teichen und Teichlandschaften als naturbasierte Lösungen, insbesondere zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung der Biodiversität. Neben der politischen Dimension enthält er praktische Vorschläge für das Monitoring, Management und die Wiederherstellung von Teichen.
Der Bericht "Findings and Lessons from INTERLACE Cities" (dt.: Erkenntnisse und Lektionen aus den INTERLACE-Städten), fasst die Erfahrungen der sieben Partnerstädte in Europa und Lateinamerika zusammen. Er richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen und Stadtplaner:innen, die naturbasierte Lösungen (NbS) systematisch in ihre städtischen Planungs- und Governance-Strukturen einbinden möchten. Dabei betont die Publikation die Bedeutung inklusiver Beteiligungsprozesse sowie den Einsatz moderner Daten- und Finanzierungsinstrumente, um NbS auf eine breitere Ebene zu skalieren.
Urbane Gebiete stehen weltweit vor noch nie dagewesenen Herausforderungen – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zersiedelung – und herkömmliche Lösungen greifen zu kurz. Nehmen Sie an unserem kostenlosen Online-Kurs teil und erfahren Sie, wie naturbasierte Lösungen einen vielversprechenden Beitrag zur Schaffung widerstandsfähiger, nachhaltiger Städte leisten können.
Dieser Bericht des INTERLACE-Projekts untersucht die gemeinsame Entwicklung von Governance-Instrumenten mit Partnerstädten und bietet wertvolle Einblicke in die kollaborative Gestaltung von politischen Maßnahmen und Instrumenten zur Unterstützung der Umsetzung naturbasierter Lösungen (NbS). Er basiert auf strukturierten Austauschen mit Stadtvertreter:innen und wurde unter der fachlichen Anleitung des Projektteams erarbeitet. Der Bericht beleuchtet sowohl die Herausforderungen als auch die praktischen Aspekte der gemeinsamen Entwicklung von Governance-Rahmenwerken für die Wiederherstellung städtischer Ökosysteme.