Mehr Grünflächen und mehr Bäume können die Natur in Städten stärken. Wie viel sie tatsächlich zur Biodiversität beitragen, hängt jedoch von ihrer ökologischen Qualität, ihrer Vernetzung und ihrem langfristigen Management ab. Dieses Diskussionspapier zeigt, welche Voraussetzungen Städte brauchen, um hochwertige Stadtnatur dauerhaft zu entwickeln und zu erhalten.
Der Beitrag „Implementation of the EU Nature Restoration Regulation requires a shift from restoration targets to restoration landscapes“ erschien 2026 als Comment in Nature Reviews Biodiversity. Darin diskutieren Daniel Hering, Benjamin Kupilas und Rafaela Schinegger, welche wissenschaftlichen, organisatorischen und politischen Voraussetzungen notwendig sind, damit die EU Nature Restoration Regulation ihre ambitionierten Ziele langfristig erreichen kann.
Wie kann Europa die Ziele der EU-Wiederherstellungsverordnung trotz knapper öffentlicher Mittel erreichen? Ein neuer Biodiversa+-Policy Brief untersucht, wie öffentlich-private Partnerschaften (Public-Private Partnerships, PPPs) private Investitionen für die Wiederherstellung der Natur mobilisieren können. Er zeigt auf, welche politischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um naturverträgliche, investitionsreife Wiederherstellungsprojekte in Europa zu ermöglichen.
A new Roundtable published by The Nature of Cities asks a central question for the planning and implementation of nature-based solutions: whose voices shape decisions, and who remains unheard? Curated by McKenna Davis of Ecologic Institute and Natalia Andrea Burgos Cuevas of the IUCN, the Roundtable brings together 29 contributors from around the world to reflect on what meaningful inclusion, co-creation and environmental justice can look like in practice.
Städte stehen zunehmend vor Herausforderungen durch Hitze, Starkregen und Trockenheit. Naturbasierte Maßnahmen bieten vielfältige Ansatzpunkte, um diesen Entwicklungen zu begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Diese Infografikserie des Ecologic Instituts veranschaulicht zehn zentrale Maßnahmen der naturbasierten Klimaanpassung und zeigt deren Wirkungen u. a. auf das Stadtklima, den Wasserhaushalt und die Biodiversität.
Der Klimawandel wirkt sich in Städten in vielfältiger Weise aus: Hitzewellen nehmen zu, Starkregen führt häufiger zu Überflutungen und längere Trockenperioden belasten den Wasserhaushalt. Diese Infografikserie gibt einen Überblick über zentrale klimabedingte Risiken und zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen dazu beitragen können, diese zu mindern.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Der Instrumentenkasten zur naturbasierten Klimaanpassung im Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) unterstützt Kommunen mit einer qualitätsgeprüften Auswahl an Tools, Leitfäden und Planungshilfen. Das Ecologic Institut hat den Instrumentenkasten im Auftrag des Umweltbundesamts konzipiert und in das Portal integriert.
Der vorliegende Bericht stellt einen strategischen, evidenzbasierten Ansatz vor, um die Ausweitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in Europa zu unterstützen. Im Zentrum steht der MERLIN Upscaling Workflow, ein flexibles Instrument zur Entscheidungsunterstützung, das europaweite Datensätze nutzt, um Gebiete mit besonders hoher Wirkung für Renaturierungsmaßnahmen zu identifizieren.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Naturbasierte Lösungen (NbS) können mehrere Dimensionen der dreifachen planetaren Krise gleichzeitig adressieren – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung – und dabei Vorteile für Mensch und Ökosysteme schaffen. Diese Infografik veranschaulicht, wie NbS als systemische Antworten wirken können, wenn sie unter den richtigen Bedingungen konzipiert und umgesetzt werden. Sie zeigt, wie Maßnahmen wie Mangrovenrenaturierung, künstlich angelegte Feuchtgebiete und urbane grüne Infrastruktur (z. B. begrünte Fassaden und Wände) zugleich zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel beitragen, die Biodiversität stärken und Belastungen durch Umweltverschmutzung verringern können. Darüber hinaus hebt sie die breiteren gesellschaftlichen Herausforderungen hervor, zu deren Bewältigung NbS beitragen können – darunter Wasser- und Ernährungssicherheit, menschliche Gesundheit, Risikominderung sowie die Umkehrung von Umweltdegradation.
Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.
Dieser Bericht untersucht die Gründe für Unterrepräsentation "häufig ausgeschlossener Interessengruppen" und entwirft Maßnahmen zu ihrer Vermeidung. Die Veröffentlichung erläutert Vorteile der Inklusivität, identifiziert Schlüsselbarrieren wie systemische Ungleichheiten und mangelndes Vertrauen und bietet umsetzbare Strategien für die Einbindung von CES in allen Phasen der NbS-Ko-Kreation.
Dieses Poster fasst zentrale Ergebnisse der sozio-ökonomischen Bewertung blau-grüner Infrastrukturmaßnahmen im AMAREX-Projekt zusammen. Der Analyse umfasst 21 dezentrale Lösungen wie Versickerungsmulden, optimierte Baumstandorte sowie Grün- und Retentionsdächer.
Die Studie, entwickelt im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Natürlich Klimaanpassung! Resiliente naturbasierte Lösungen für Kommunen", bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung von NbS zur Klimaanpassung in deutschen Kommunen. Sie identifiziert zentrale Hindernisse für lokales Handeln – von begrenzten Ressourcen bis zu Interessenkonflikten – und zeigt Strategien und Instrumente auf, um diese zu überwinden.
In diesem Policy Brief des EU-geförderten NICHES-Projekts untersuchen Benjamin Kupilas (Ecologic Institut) und David Alejandro Camacho Caballero (UAB), wie Städte wie Barcelona, Berlin und Rotterdam den Übergang zu nachhaltigen urbanen Wassersystemen durch Nature-based Solutions (NBS) gestalten können. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Governance-Modelle, partizipativen Prozesse und methodischen Ansätze notwendig sind, um NBS wirkungsvoll in urbane Regen- und Abwassermanagement-Strategien zu integrieren.
Dieser Bericht des EU-geförderten Projekts GoNaturePositive! bietet eine umfassende Übersicht zur Unterstützung des Übergangs zu einer naturpositiven Wirtschaft. Der Bericht analysiert EU-Politikinstrumente und Kooperationsinitiativen im Detail, bewertet deren Ausrichtung auf naturpositive Prinzipien und identifiziert Potenziale zur Verringerung von Umweltschäden, zur Wiederherstellung von Ökosystemen und zur Förderung systemischer Veränderungen.
Dieser sektorbezogene Kurzbericht beleuchtet, wie eine naturpositive Ausrichtung der marinen Wirtschaft gestaltet werden könnte, um aus bisherigen Verursachern des Biodiversitätsverlusts zentrale Akteure für den Schutz und die Wiederherstellung der Ozeane zu machen. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! erarbeitet.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie der Übergang zu einer naturpositiven Wirtschaft den Tourismus von einem Treiber der Umweltzerstörung zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung von Ökosystemen umwandeln kann. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
Die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 enthält das Ziel, dass alle europäischen Städte mit mehr als 20.000 Einwohnenden "Pläne für die Begrünung" erstellen. Diese Pläne sollen ambitionierte Ziele und Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, zur Förderung des Wohlbefindens von Menschen sowie zu Klimaschutz und -anpassung enthalten und zügig umgesetzt werden. Inzwischen werden diese Pläne von der EU-Kommission als "Stadtnatur-Pläne" bezeichnet. Ziel des hier dokumentierten Vorhabens war es, einen Diskurs um Stadtnatur-Pläne in Deutschland anzuregen und Empfehlungen für Kommunen zu entwickeln.
Dieser sektorale Kurzbericht untersucht, wie politische Rahmenbedingungen und praktische Ansätze in der EU die Forstwirtschaft in Richtung einer naturpositiven Wirtschaftsweise lenken können. Er wurde im Rahmen des EU-Forschungsprojekts GoNaturePositive! entwickelt.
In diesem Policy Brief analysieren Ida Meyenberg und Evgeniya Elkina welche Governance-Ansätze die erfolgreiche Umsetzung von Nature-based Solutions (Nbs) gegen Mischwasserüberläufe (Combined Sewer Overflows - CSO) in Städten ermöglichen. Zentrale Fragestellung ist, welche institutionellen, prozessualen und finanziellen Rahmenbedingungen Kommunen und Wasserbehörden benötigen, um Nbs wirkungsvoll in urbane Regenwassermanagement-Strategien zu integrieren. Das Ecologic Institut war Projektleitung im NICHES Projekt und hauptverantwortlich für die Analyse von Governance und Best-Practice Beispielen in fünf europäischen und nordamerikanischen Städten, woraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen abgeleitet wurden.
Im Fokus dieser Publikation steht die Frage, wie Kommunen Fördermittel der Städtebauförderung gezielt für die Erhaltung und Förderung urbaner Biodiversität einsetzen können. Das Ecologic Institut war im Forschungsprojekt "BioViBeS – Biologische Vielfalt berücksichtigen in der Städtebauförderung" als Kooperationspartner des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) maßgeblich an der Analyse von Best-Practice-Beispielen, der Ableitung praxisorientierter Handlungsfelder und Entwicklung von Empfehlungen beteiligt.
Der Brief beleuchtet, wie Politik, Wirtschaft und Praxis den urbanen Raum in eine naturpositive Zukunft führen können, indem sie ökologische Resilienz und Lebensqualität mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden. Er enstand im EU-Forschungsprojekt GoNaturePositive!
Dieser Sectoral Brief zu Agri-Food-Systemen zeigt politische Handlungsspielräume auf, um die europäische Landwirtschaft in eine naturpositive Richtung zu lenken und so Ernährungssicherheit mit ökologischer Regeneration zu vereinen. Er enstand im EU-Forschungsprojekt GoNaturePositive!
In dieser Studie wird untersucht, wie Klima- und Umweltziele wirksamer in den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für die Zeit nach 2027 integriert werden können. Dazu bewertet sie die Wirksamkeit der derzeitigen Mainstreaming-Instrumente, zu denen Klimaschutz- und Biodiversitätsausgabenziele, das Prinzip "Do No Significant Harm" (DNSH), Ausgabenverfolgungssysteme und Finanzierungsausschlüsse gehören.
Ergänzend zu den politischen Leitlinien präsentiert diese illustrierte Broschüre eine Vielzahl von Beispielen für naturbasierte Lösungen (NbS) in den Bereichen Wasser, Stadtentwicklung, Verkehr, Landwirtschaft und Meeresumwelt.
Naturbasierte Lösungen, wie Grünflächen oder Flussrenaturierungen, können einen wertvollen Beitrag zur kommunalen Klimaanpassung leisten. Die neue Themenseite "Naturbasierte Klimaanpassung in Kommunen" auf der Website des Umweltbundesamts beleuchtet unterschiedliche Aspekte solcher Ansätze und bietet Kommunen gezielte Unterstützung bei deren Planung und Umsetzung. Neben Informationen zum rechtlichen Rahmen oder zu Finanzierungsfragen finden sich dort auch Praxisbeispiele und hilfreiche Publikationen. Das Ecologic Institut hat die Seite im Auftrag des Umweltbundesamts inhaltlich konzipiert und umgesetzt.
Das Ecologic Institut freut sich, die Veröffentlichung "Locally Rooted, Globally Connected: Lessons from Europe–Latin America Knowledge Exchanges in a Transdisciplinary Research Project" vorzustellen, die im Rahmen des INTERLACE-Projekts entstanden ist, das vom Institut koordiniert wurde. Die Publikation fasst zentrale Erkenntnisse und praktische Lehren aus vier Jahren Zusammenarbeit zwischen Städten, Forschenden, Städtenetzwerken und weiteren Akteuren in Europa und Lateinamerika zusammen. Sie beleuchtet den Wert und die Komplexität der gemeinsamen Entwicklung naturbasierter Lösungen (NbS) in unterschiedlichen kulturellen, institutionellen und geografischen Kontexten.
Die Wiederherstellung europäischer Süßwasserökosysteme im erforderlichen Umfang wird sich nicht allein durch öffentliche Mittel finanzieren lassen. Dieses MERLIN-Deliverable untersucht, wie Renaturierungsteams in Europa neue Finanzierungsansätze und Partnerschaften entwickeln.
Naturbasierte Lösungen (NBS) zielen darauf ab, die Welt für alle zu verbessern, was bedeutet, dass auch marginalisierte Gruppen wie Frauen, Kinder, zugewanderte Personen und Menschen mit Behinderungen von NBS profitieren müssen. Dieser Bericht, der Teil des INTERLACE-Projekts ist, bewertet, wie diese Gruppen in die Planung und Umsetzung der Projektaktivitäten einbezogen wurden und bietet wertvolle Erkenntnisse für zukünftige NbS-Initiativen und Forschungsansätze.
Stories have the unique potential to inspire change, shape perceptions, and foster understanding across diverse audiences. This collection of stories, developed as part of the INTERLACE project, aims to convey the profound emotional and cultural importance natural surroundings have for local communities and showcase the power of collective action.
Böden sind entscheidend für den Klimaschutz, da sie erhebliche Mengen Kohlenstoff speichern. Dieser Bericht, der von Hugh McDonald, Aaron Scheid und Dr. Ana Frelih-Larsen vom Ecologic Institut mitverfasst wurde, untersucht Finanzierungsansätze zur Förderung eines klimafreundlichen Bodenmanagements in Europa, wobei der Schwerpunkt auf zwei Modellen liegt: maßnahmenorientierten und ergebnisorientierten Ansätzen. Maßnahmenorientierte Finanzierung unterstützt spezifische Maßnahmen, garantiert jedoch keine messbaren Ergebnisse, während ergebnisorientierte Finanzierung Zahlungen an verifizierte Ergebnisse knüpft. Dies fördert Innovationen, erfordert jedoch höhere Kosten und ein intensiveres Monitoring.
Naturbasierte Lösungen (NbS) bergen ein enormes Potenzial, um globale Herausforderungen wie den Klimawandel und den Verlust der biologischen Vielfalt anzugehen - aber wie können ehrgeizige Ziele endlich in die Tat umgesetzt werden? Dieser Artikel bietet wertvolle Einblicke in 250 praktische Politikinstrumente aus 41 Ländern, die NbS erfolgreich fördern. Erstmals wird eine systematische Auswertung von Good-Practice-Beispielen vorgestellt, die Städten und Gemeinden helfen soll, NbS effektiv umzusetzen. Von innovativen Ansätzen bis hin zu langfristigen, nachhaltigen Lösungen zeigen die Autorinnen auf, wie die Politikgestaltung rund um NbS weltweit optimiert werden kann. Der Artikel enthält konkrete Empfehlungen und inspirierende Erfolgsgeschichten, um die Umsetzung von NbS in Ihrer Region voranzutreiben!
Der Bericht "Overcoming policy, financial, social, and economic barriers to pondscape NBS for climate change mitigation and adaptation" wurde im Rahmen des PONDERFUL-Projekts veröffentlicht. Die Studie wurde durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union finanziert und präsentiert das finale PONDERFUL-Framework – eine umfassende Strategie zur Förderung von Teichlandschaften als effektive naturbasierte Lösungen (NbS).
Der Bericht "From Ideas to Action" (dt.: Von der Idee zur Umsetzung) stellt die Strategiepapiere der sieben INTERLACE-Partnerstädte vor, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen in Europa und Lateinamerika entwickelt wurden. Diese Papiere beleuchten maßgeschneiderte Strategien für naturbasierte Lösungen (NbS), darunter die Revitalisierung von Stadtparks in Chemnitz und die Entwicklung einer Suchmaschine für grüne Infrastrukturprojekte in Krakau. Ziel ist es, die einzigartigen Herausforderungen jeder Stadt, wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und soziale Ungleichheit, effektiv anzugehen.
A new textbook entitled 'Urban Nature: New directions for city futures', co-authored by Ecologic Institute's McKenna Davis, has just been published. The introductory textbook with a global scope aims to train students of geography, sustainability, and urban and environmental studies to re-imagine and transform cities to meet climate, biodiversity, and sustainability challenges. It speaks directly to the twin crises of biodiversity loss and a changing climate as well as the imperative to integrate justice with urban nature and nature-based solutions, putting cities in focus as spaces and places for transformative change.
Die Europäische Umweltagentur (EUA) veröffentlichte am 15. Oktober 2024 ihren richtungsweisenden Bericht über den Zustand der EU-Gewässer, der die bisher umfassendste Bewertung des Zustands von Grundwasser, Flüssen, Seen und Küstengewässern in Europa darstellt. Unterstützt vom Ecologic Institut durch die Koordination der Beiträge des Europäischen Themenzentrums für Biodiversität und Ökosysteme, analysiert die Veröffentlichung verschiedene europäische Datenströme, die für die Wasserwirtschaft relevant sind, mit besonderem Fokus auf Daten, die von den Mitgliedsstaaten gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie gemeldet werden.
Das Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union veröffentlichte einen unabhängigen Expertenbericht mit dem Titel "Bridging Continents: Exploring the State-of-Play of Nature-Based Solutions in the EU and LAC: Building a Foundation for Collaboration" (Deutsch: "Brücken zwischen Kontinenten bauen – Untersuchung des Stands naturbasierter Lösungen in der EU und LAK: Schaffung einer Grundlage für die Zusammenarbeit"), der von Natalia Burgos und McKenna Davis vom Ecologic Institut und Daniela Rizzi verfasst wurde. Der Bericht befasst sich mit den Fortschritten, Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Umsetzung naturbasierter Lösungen in der Europäischen Union (EU) und in Lateinamerika und der Karibik (LAK).
Der Bericht "Findings and Lessons from INTERLACE Cities" (dt.: Erkenntnisse und Lektionen aus den INTERLACE-Städten), fasst die Erfahrungen der sieben Partnerstädte in Europa und Lateinamerika zusammen. Er richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen und Stadtplaner:innen, die naturbasierte Lösungen (NbS) systematisch in ihre städtischen Planungs- und Governance-Strukturen einbinden möchten. Dabei betont die Publikation die Bedeutung inklusiver Beteiligungsprozesse sowie den Einsatz moderner Daten- und Finanzierungsinstrumente, um NbS auf eine breitere Ebene zu skalieren.
Urbane Gebiete stehen weltweit vor noch nie dagewesenen Herausforderungen – Umweltverschmutzung, Klimawandel, Zersiedelung – und herkömmliche Lösungen greifen zu kurz. Nehmen Sie an unserem kostenlosen Online-Kurs teil und erfahren Sie, wie naturbasierte Lösungen einen vielversprechenden Beitrag zur Schaffung widerstandsfähiger, nachhaltiger Städte leisten können.
Dieser Bericht des INTERLACE-Projekts untersucht die gemeinsame Entwicklung von Governance-Instrumenten mit Partnerstädten und bietet wertvolle Einblicke in die kollaborative Gestaltung von politischen Maßnahmen und Instrumenten zur Unterstützung der Umsetzung naturbasierter Lösungen (NbS). Er basiert auf strukturierten Austauschen mit Stadtvertreter:innen und wurde unter der fachlichen Anleitung des Projektteams erarbeitet. Der Bericht beleuchtet sowohl die Herausforderungen als auch die praktischen Aspekte der gemeinsamen Entwicklung von Governance-Rahmenwerken für die Wiederherstellung städtischer Ökosysteme.
Die Infografik illustriert die zentralen hydrologischen Parameter, die den Wasserhaushalt in einem Ökosystem beeinflussen. Dargestellt wird der Zyklus des Wassers beginnend beim Niederschlag über verschiedene Phasen wie Verdunstung, Transpiration, Oberflächenabfluss, Sickerwasserbewegungen bis hin zur Neubildung von Grundwasser. Diese Prozesse sind grundlegend für das Verständnis von Wasserkreisläufen und deren Bedeutung für Umwelt und Klima. Die Visualisierung macht deutlich, wie Niederschläge durch die verschiedenen Schichten der Erde filtriert werden und letztlich zur Auffüllung des Grundwassers beitragen.
Aufgrund des Klimawandels gewinnt der Landschaftswasserhaushalt neben dem Hochwasserschutz zunehmend an Bedeutung. Verschiedene Maßnahmen können die Wasserbilanz der Landschaft verbessern oder die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme gegen extreme Wetterereignisse durch Überschwemmungen und Dürren verstärken. Im Rahmen des UBA-Projekts WADKlim haben die Autor:innen einen Katalog von 69 Maßnahmen zusammengestellt. Diese stammen größtenteils aus bewährten Praktiken im Wassermanagement, der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft in Deutschland und wurden aufgrund ihrer lokalen Auswirkungen und umsetzungsrelevanten Bedingungen bewertet.
Das Dokument stellt nützliche Quellen für die MS zusammen, um die Planung der Wiederherstellung der Natur zu unterstützen. Es zielt darauf ab, den MS bei der Kontextualisierung, Gestaltung und Planung von Maßnahmen zur Wiederherstellung der Natur in ihren NRPs zu helfen und enthält Links zu etablierten (i) Leitlinien und Standards, (ii) Wichtigen Plattformen und Netzwerke und (iii) Datenbanken.
Das PONDERFUL Sustainable Finance Inventory umfasst insgesamt 22 Finanzierungsinstrumente für naturbasierte Lösungen (Englisch: Nature-based Solutions, NbS). Jedes Instrument wird durch mindestens ein konkretes Praxis-Beispiel veranschaulicht. Die einzelnen Finanzierungsinstrumente haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, wodurch sie je nach Kontext und Akteur:in mehr oder weniger geeignet sind. Diese Übersicht soll Teichlandschafts-Entwickler:innen dabei helfen, die Finanzierungsmöglichkeiten zu verstehen und die für ihr Teichlandschaftsprojekt am besten geeigneten Finanzierungsinstrumente zu identifizieren.
Wie können Unternehmen und Gesellschaften den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit effektiv gestalten? Dieser Policy Brief beleuchtet die Bedeutung nachhaltiger Produktionsmethoden, Investitionen und naturpositiver Lieferketten für die Wiederherstellung von Ökosystemen und skizziert Handlungsansätze für eine nachhaltige Zukunft.
Die CLEVER Cities Guidance ist eine vom Ecologic Institut konzipierte Online-Plattform, die Ihnen einen einzigartigen Einblick in die facettenreiche Welt der nachhaltigen Stadtentwicklung bietet. Dieses Einführungsvideo verfolgt das Ziel, nicht nur das Interesse, sondern auch das Engagement von Interessierten aus kommunalen Verwaltungen, der akademischen Gemeinschaft und der breiten Öffentlichkeit zu wecken und Brücken zwischen den verschiedenen Zielgruppen zu schlagen. Das Video führt Sie durch die CLEVER Cities Guidance und hebt dabei klar hervor, welchen konkreten Beitrag sie im Kontext nachhaltiger Stadtentwicklung leistet. Es bietet eine vertiefte Einsicht in den Inhalt der Guidance und illustriert die Vielfalt der verfügbaren Materialien und Informationen.
In Anerkennung der einflussreichen Rolle der Europäischen Union (EU) bei der Gestaltung der NBS-Konzeption führten die Autor:innen eine qualitative Inhaltsanalyse von 38 EU-Richtlinien durch, um Chancen und Einschränkungen bei der Umsetzung von Teichen und Teichlandschaften als NBS zu ermitteln. Obwohl das Hauptaugenmerk auf diesen aquatischen Lebensräumen liegt, ermöglichen ihre Allgegenwärtigkeit und vielfältigen Vorteile Rückschlüsse auf weitreichendere Implikationen für NBS in der EU.
Dieses Papier analysiert die Rolle der UNCCD im UN-Jahrzehnt zur Ökosystemrestaurierung, indem es das Hauptziel der UNCCD, die Erreichung von Landdegradationsneutralität (LDN), mit den Anliegen und Zielen des UN-Jahrzehnts verknüpft.
In einer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt, sind indigene Völker und lokale Gemeinschaften essenziell für den Erhalt ihrer Rechte, Kulturen, sowie ihres Zugangs zu Land und Ressourcen. Welche Rolle spielen sie im Dialog um Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit? Dieser Policy Brief erörtert die Herausforderungen und Möglichkeiten für indigene Völker und lokale Gemeinschaften und untersucht, wie ihre Stimmen in internationalen Foren Gehör finden und respektiert werden können.
Für die Fortschreibung der Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg konzipierte und gestaltete das Ecologic Institut mehrere Infografiken. Diese visualisieren einige der thematisierten Klimawirkungen auf die verschiedenen Handlungsfelder und unterstützen das inhaltliche Verständnis. Die Infografiken sind in Anlehnung an die Stilrichtlinien des Projekts gestaltet.
Die vom Ecologic Institut entwickelte Online-Plattform CLEVER Cities Guidance vereint Erkenntnisse, Instrumente, Indikatoren und Erfahrungen mit naturbasierten Lösungen (NBS), die im Rahmen des CLEVER Cities Projekts und seiner neun Partnerstädte gewonnen wurden. Der Leitfaden füllt eine Lücke in den verfügbaren Ressourcen und konzentriert sich auf (1) politische und planerische Strategien, (2) die Erzeugung und Messung sozialer Auswirkungen von NBS und (3) Ansätze zur Mitgestaltung und Einbindung von Interessengruppen.
Dieser Policy Brief untersucht den Ansatz der Waldlandschaftsrestaurierung (Forest Landscape Restoration, FLR), unter Berücksichtigung globaler (z. B. die Bonn Challenge) und regionaler (z. B. AFR100) Initiativen zur Wiederherstellung von (Wald-)Ökosystemen, unter anderem, und bewertet ihren Beitrag zu den multilateralen Zielen der UN.
Diese Ausgabe des Policy Briefs repräsentiert die 2023 aktualisierte und inhaltlich revidierte Fassung des ursprünglichen Dokuments, wodurch sie neueste Erkenntnisse und Entwicklungen im Bereich der Nature-based Solutions (NbS) und der Ökosystemrestaurierung integriert. Sie zielt darauf ab, evidenzbasierte politische Empfehlungen anzubieten, um die Implementierung und Mainstreaming von NbS zu vertiefen sowie die Effizienz von Ökosystemrestaurierungsmaßnahmen zu erhöhen.
Dieses Papier konzentriert sich auf die partizipative Erarbeitung von naturbasierten Lösungen und bietet praktische Beispiele und Anleitungen für lokale Entscheidungsträger*innen. Es beleuchtet den effektiven Einsatz von Co-Governance-Ansätzen, die partizipative Prozesse und die gemeinschaftliche Gestaltung von naturbasierten Lösungen fördern.
Unser Planet befindet sich in einer Krise der biologischen Vielfalt. Und auch in der EU ist das Problem gravierend: Mehr als 80 % der Lebensräume in der EU befinden sich in einem schlechten oder sehr schlechten Erhaltungszustand. Um diesen alarmierenden Trend umzukehren, hat die Europäische Kommission das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur vorgeschlagen (Nature Restauration Law), mit dem bis 2030 mindestens 20 % der Land- und Meeresflächen der EU und bis 2050 alle sanierungsbedürftigen Ökosysteme wiederhergestellt werden sollen.
Dieser Bericht untersucht das Reduktionspotential klimafreundlicher Bodenbewirtschaftungspraktiken auf globaler, EU- und deutscher Ebene. Zudem geht der Bericht auf die wichtigsten Bewirtschaftungsmaßnahmen ein, sowie den möglichen positiven Nebeneffekten, Zielkonflikten und den Herausforderungen bei der Umsetzung.
Gesunde städtische Ökosysteme und Biodiversität sind der Schlüssel für resiliente Städte. Dieser Policy Brief verdeutlicht, welche Bedeutung die Umsetzung der Ziele des EU-Gesetzes zur Wiederherstellung der Natur für städtische Ökosysteme hat.
Der vorliegende Policy Brief unterstreicht die große Bedeutung gut funktionierender Ökosysteme für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen – nicht zuletzt im Hinblick auf den Klimawandel. Zudem wird das Potenzial der Wiederherstellung und insbesondere des Naturschutzgesetzes zur Schaffung eines gesünderen Lebensumfelds und zur Milderung diverser physischer, psychischer und sozialer Gesundheitsrisiken aufgezeigt.
Die Finanzierung für die Umsetzung des Gesetzes ist ein zentraler Aspekt und ein Spannungspunkt in den Verhandlungen. Dieses Kurzdossier befasst sich mit drei Fragen: 1.) Wie viel wird die Umsetzung der NRL kosten und wie viele Mittel sind verfügbar? 2.) Wie können die Mitgliedstaaten Mittel für die Wiederherstellung der Natur mobilisieren? 3.) Wie steht der wirtschaftliche Nutzen der Renaturierung im Vergleich zu ihren Kosten?
Was genau ist der Europäische Green Deal? Welche Rolle spielt er in unserem täglichen Leben? Und welche Herausforderungen bringt er mit sich? In unserer Podcast- und Webinarreihe "Green Deal - Big Deal?" gehen wir diesen Fragen kritisch auf den Grund und diskutieren mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft verschiedene Aspekte des Europäischen Green Deals. Das Ecologic Institut produzierte einen Reel, um die Sichtbarkeit des Podcasts zu erhöhen.
Die vorliegende Studie, die in Zusammenarbeit zwischen dem Ecologic Institut und dem IEEP für die European Public Health Alliance (EPHA) entstanden ist, untersucht 20 politische Dokumente der EU, die sich mit Anpassung, Biodiversität, Wasser, Abfall, Mobilität und Querschnittsthemen befassen, um zu analysieren, wie darin das Thema Gesundheit im breiteren Kontext der Klimaschutz- und Anpassungspolitik behandelt wird. Das Ziel war die Bewertung der Einbeziehung gesundheitsbezogener Konzepte, um so Schwachstellen bzw. Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren und entsprechende Empfehlungen für Akteure im Gesundheitswesen auszusprechen.
Dieser Think2030 Policy Brief unterstreicht die Dringlichkeit einer ambitionierten EU-Naturschutzrichtlinie – angesichts der vielfältigen Vorteile von Renaturierungen für Natur, Mensch und Wirtschaft – und erörtert, was notwendig ist, um die Umsetzung der Renaturierungsziele in den Mitgliedstaaten zu gewährleisten. Die Publikation beinhaltet Empfehlungen für die Mitgliedstaaten und die EU-Institutionen, die zur erfolgreichen Umsetzung des kommenden Gesetzes beitragen sollen. Der Policy Brief steht zum Download zur Verfügung.
An einem dieser Tage mit Temperaturen über 30 Grad spricht die Moderatorin des "Green Deal - Big Deal?"-Podcasts, Ewa Iwaszuk vom Ecologic Institut in Berlin, mit ihren Gästen über die Auswirkungen des Klimawandels in den Städten und insbesondere über die Pläne der EU, wie man sich an diese Auswirkungen anpassen und besser mit ihnen umgehen kann. Im Fokus des Gespräches stehen unter anderem die Möglichkeiten, die die Natur bietet, um uns bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Hitze und Überschwemmungen zu helfen.
In diesem Artikel geben die Autorinnen und Autoren einen Überblick über die jüngere, von der EU geförderte Forschung, Politik und Praxis, um kritische Aspekte zu identifizieren, die für eine stärkere Verbreitung von NBS noch angegangen werden müssen. Die Autorinnen und Autoren verweisen auf die vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen, die mit NBS angegangen werden können. Sie stützen sich dabei auf die Kernaussagen der 5. Europäischen Konferenz zur Anpassung an den Klimawandel (ECCA 2021) und konzentrieren ihre Analyse auf NBS zur Anpassung an den Klimawandel und zur Reduzierung des Katastrophenrisikos.