Dieses Policy Brief, das im Rahmen des Horizon-Europe-Projekts CAFAMORE entwickelt wurde, untersucht den vorgeschlagenen EU Buyers’ Club für Carbon Farming. Es zeigt auf, wie der Club gestaltet werden sollte, um die frühe Nachfrage nach CRCF-Zertifikaten für Carbon Farming zu fördern und gleichzeitig Umweltintegrität sicherzustellen sowie Vorteile für Landwirt:innen zu schaffen.
Der Bericht identifiziert und charakterisiert systemische Umweltrisiken, untersucht ihre Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Systemen und analysiert Governance-Ansätze für den Umgang mit diesen Risiken. Vorgestellt werden sogenannte Risikokonstellationen als praxisnaher Ansatz zur Analyse komplexer Risikozusammenhänge.
Die Publikation dokumentiert die im Projekt entstandenen Informations- und Lehrmaterialien für Medizin, Pharmazie und Gesundheitskommunikation. Ziel des Projekts war es, den Eintrag von Arzneistoffen in die Umwelt zu verringern und Umweltwissen stärker in Ausbildung, Lehre und Praxis zu verankern. Entstanden sind frei verfügbare Materialien für Hochschulen, Berufsschulen, Fortbildungen, Apotheken und die interessierte Öffentlichkeit. Ergänzend wurde ein Onlineportal aufgebaut, das wissenschaftliche Hintergründe, Infografiken und Unterrichtsmaterialien bündelt.
ECNOs Update 2026 liefert erstmals eine umfassende Bewertung aller 27 finalen Nationalen Energie- und Klimapläne (NECPs). Analysiert wird, ob die Beiträge der Mitgliedstaaten sowie ihre politischen Rahmenbedingungen ausreichen, um die Klima- und Energieziele der EU für 2030 zu erreichen. Die Ergebnisse zeichnen ein klareres und vollständigeres Bild als frühere Bewertungen.
Naturbasierte Lösungen (NbS) gewinnen im Kontext von Biodiversitätsschutz, ökologischer Vernetzung und Klimaanpassung zunehmend an Bedeutung, insbesondere dann, wenn sie im Landschaftsmaßstab gedacht und umgesetzt werden. Gleichzeitig sind ihre Bewertung und Implementierung mit erheblichen methodischen und praktischen Anforderungen verbunden. Dieser Fachartikel untersucht diese Herausforderungen am Beispiel sogenannter „Pondscapes“, vernetzter Systeme aus Kleingewässern und ihren angrenzenden Lebensräumen.
Diese Arbeit untersucht eine intransparente Gemeinsame Erklärung (GE) zur Gasversorgungssicherheit in Mittel- und Osteuropa, die am 24. Februar 2026 in Washington, D. C., am Rande eines vom Weißen Haus, seinem „National Energy Dominance Council“ sowie dem „Donald J. Trump Institute of Peace“ organisierten Ministertreffens unterzeichnet wurde. Unterzeichner sind die Vereinigten Staaten (USA), acht EU-Mitgliedstaaten sowie vier Beitrittskandidaten.
Städte stehen zunehmend vor Herausforderungen durch Hitze, Starkregen und Trockenheit. Naturbasierte Maßnahmen bieten vielfältige Ansatzpunkte, um diesen Entwicklungen zu begegnen und gleichzeitig die Lebensqualität in urbanen Räumen zu verbessern. Diese Infografikserie des Ecologic Instituts veranschaulicht zehn zentrale Maßnahmen der naturbasierten Klimaanpassung und zeigt deren Wirkungen u. a. auf das Stadtklima, den Wasserhaushalt und die Biodiversität.
Der Klimawandel wirkt sich in Städten in vielfältiger Weise aus: Hitzewellen nehmen zu, Starkregen führt häufiger zu Überflutungen und längere Trockenperioden belasten den Wasserhaushalt. Diese Infografikserie gibt einen Überblick über zentrale klimabedingte Risiken und zeigt, wie naturbasierte Maßnahmen dazu beitragen können, diese zu mindern.
Dieser Beitrag untersucht, wie Innovationen in der Stakeholder-Beteiligung zur Transformation von Wasser-Governance beitragen können. Auf Grundlage einer systematischen Auswertung von 61 Studien zeigt die Publikation, dass Beteiligungsansätze vielfältige Formen annehmen und häufig unterschiedliche Governance-Modi miteinander kombinieren. Öffentliche Akteure treten dabei oft als Initiatoren auf, während zivilgesellschaftliche Akteure in vielen Fällen eine zentrale Rolle spielen.
Die Grafik unterstreicht damit eine zentrale Erkenntnis des Clean Industrial Transition Monitor: Europa verfügt bereits über viele der notwendigen Bausteine für eine klimaneutrale Industrie. Entscheidend wird nun sein, verbleibende Engpässe zu adressieren und eine kohärente Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette sicherzustellen.
Die Transformation zu einer sauberen und wettbewerbsfähigen Industrie ist entscheidend für die wirtschaftliche Resilienz und Unabhängigkeit Europas. Der Clean Industrial Transition Monitor von ECNO analysiert die tatsächlichen Fortschritte anhand von mehr als 50 Indikatoren und zeichnet ein differenziertes Gesamtbild des Fortschritts sowie der verbleibenden Defizite.
Dieses Poster wurde auf dem European Carbon Farming Summit 2026 vorgestellt und fasst zentrale Ergebnisse zu Risiken, Chancen und Auswirkungen der Integration temporärer Kohlenstoffzertifikate aus dem Bereich "Carbon Farming" in die EU-Agrar- und Klimapolitik zusammen.
Der Policy Brief macht deutlich, dass ein grundlegender Wandel im Umgang mit Pestiziden erforderlich ist: Statt den chemischen Einsatz weiter zu optimieren, müssen landwirtschaftliche Systeme insgesamt neu ausgerichtet werden. Um diesen Übergang zu unterstützen, benennt der Policy Brief konkrete politische Maßnahmen auf EU-Ebene. Dazu gehören verbindliche Reduktionsziele für Pestizide, eine stärkere Förderung agroökologischer Ansätze, der Ausbau unabhängiger Beratungsstrukturen, gerechtere Wertschöpfungsketten sowie mehr Transparenz beim Pestizideinsatz.
Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel (ESABCC) hat den Bericht „Klimaanpassung und -schutz im Agrar- und Ernährungssystem – Empfehlungen für eine kohärente EU-Politik“ veröffentlicht. Darin fordert er die EU auf, Klimaschutz und Klimaanpassung entlang der gesamten Wertschöpfungskette stärker zu verzahnen. Ziel ist es, die Ernährungssicherheit zu sichern, die Existenzgrundlagen von Landwirt:innen zu stärken und das Agrar- und Ernährungssystem mit den Klimazielen der EU in Einklang zu bringen.
Während Europa versucht, seine geschädigten Süßwasserökosysteme wiederherzustellen, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wird die wichtigste Agrarpolitik der EU ihren Umweltversprechen tatsächlich gerecht? In einem neuen Beitrag für die Sonderausgabe „Wetlands in a Changing Climate: Restoring Coasts and Floodplains" untersucht Dr. Josselin Rouillard, ob die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2023–2027 die Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen wirksam unterstützt.
Naturbasierte Klimaanpassung entfaltet ihre Wirkung nicht nur im Stadtraum, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Ob Begrünung, Wasserrückhalt oder Hitzevorsorge: Damit Maßnahmen verstanden, akzeptiert und unterstützt werden, braucht es eine klare und zielgerichtete Kommunikation. Der neue Kurzleitfaden des Umweltbundesamtes zeigt, wie Kommunen Pressearbeit gezielt einsetzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen und verständlich zu vermitteln.
Naturbasierte Klimaanpassung kann ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn sie die Menschen erreicht. Inklusive Öffentlichkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie sorgt dafür, dass Maßnahmen nicht nur geplant und umgesetzt, sondern auch verstanden, akzeptiert und mitgestaltet werden. Dieser Leitfaden, der vom Ecologic Institut im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, bietet Kommunen praxisnahe Orientierung, wie Öffentlichkeitsarbeit zu naturbasierter Klimaanpassung inklusiv gestaltet werden kann.
Was haben schattige Wege, begrünte Dächer und renaturierte Gewässer gemeinsam? In vielen Städten sind sie längst Teil des Stadtbilds – und bleiben dennoch oft unbeachtet. Der neue Leitfaden des Umweltbundesamtes rückt diese bestehenden Maßnahmen in den Fokus. Er zeigt, wie Kommunen Stadtkarten nutzen können, um naturbasierte Klimaanpassung sichtbar zu machen, einzuordnen und nachvollziehbar zu vermitteln.
Die GAP-Strategiepläne (CSPs) bündeln eine Vielzahl von Instrumenten zur Erreichung der Umwelt- und Klimaziele, insbesondere SO4 (Klimaschutz), SO5 (natürliche Ressourcen) und SO6 (Biodiversität). Diese Kombination wird als grüne Architektur (GA) bezeichnet. Diese Leitlinien unterstützen Verwaltungsbehörden und Evaluator:innen dabei, zu bewerten, wie diese Instrumente zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht nicht die isolierte Betrachtung einzelner Maßnahmen, sondern die Analyse der GA als Gesamtsystem.
Dieser Policy-Brief analysiert, inwieweit relevante GAP-Instrumente derzeit den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft adressieren, und zeigt auf, wie sie angepasst werden können, um den Übergang zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken wirksamer zu unterstützen und zu beschleunigen.
Dieser Policy Brief untersucht, inwieweit bestehende Klimaschutz-Anreizmechanismen die ökologische Landwirtschaft als systemischen und klimaresilienten Ansatz berücksichtigen – oder verfehlen. Analysiert werden monetäre, regulatorische und unterstützende Instrumente auf EU-Ebene, mit besonderem Fokus auf die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) sowie die Verordnung zum Carbon Removal and Carbon Farming (CRCF).
Auf Grundlage strukturierter Expert:innen-Workshops in ganz Europa identifiziert diese Studie zentrale wissenschaftliche, governance-bezogene und sozioökonomische Voraussetzungen für „klimafitte“ MPAs. Die Ergebnisse zeigen, dass widerstandsfähige Schutzgebiete ökologisch robust, sozial inklusiv und durch kohärente Governance-Strukturen getragen sein müssen und zugleich die Fähigkeit besitzen, sich an verändernde Meeresbedingungen anzupassen.
Die Infografik „Towards climate-ready marine protected areas: challenges and strategic pathways“ veranschaulicht den konzeptionellen Ansatz der gleichnamigen Studie. Sie führt ökologische, governancebezogene und sozioökonomische Dimensionen zusammen und zeigt, wie deren Zusammenspiel zur Bewertung und Weiterentwicklung klimafitter Meeresschutzgebiete beiträgt.
Der Instrumentenkasten zur naturbasierten Klimaanpassung im Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) unterstützt Kommunen mit einer qualitätsgeprüften Auswahl an Tools, Leitfäden und Planungshilfen. Das Ecologic Institut hat den Instrumentenkasten im Auftrag des Umweltbundesamts konzipiert und in das Portal integriert.
Die vorliegende Publikation gibt einen quantitativen Überblick über die Entwicklung und den Stand der Umweltkriminalität in Deutschland in den Jahren 2013 bis 2024. Dafür wurden Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) sowie der Strafverfolgungsstatistik des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Die Publikation bietet sowohl einen Überblick über allgemeine Trends als auch eine vertiefte Darstellung zu einzelnen Umweltdelikten. Der Bericht wurde von einem Team des Ecologic Instituts im Auftrag des Umweltbundesamts erstellt.
Auf der Grundlage einer neuartigen Analyse des gesamten Europäischen Wirtschaftsraums (EWR, einschließlich Norwegens) zeigt dieses Policy Brief, dass die US-Gasimporte in den EWR im Jahr 2025 stark angestiegen sind. Sie machen inzwischen fast 40 % der gesamten Gasimporte des EWR und nahezu 60 % der LNG-Importe aus. Dieser Trend setzt Europa erhöhtem geopolitischen Druck, Preisvolatilität und dem Risiko gestrandeter Investitionen aus.
Ziel der Analyse ist es, Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung nicht nur anhand ihrer wasserwirtschaftlichen Leistung und Kosten zu bewerten, sondern auch ihre ökologischen, sozialen und ökonomischen Zusatznutzen systematisch sichtbar zu machen.
Dieser Policy Brief enthält Empfehlungen für politische Entscheidungstragende auf EU- und nationaler Ebene, um eine diversifizierte Finanzierung für die Renaturierung zu ermöglichen. Er stützt sich auf Erkenntnisse aus vier Horizont-2020-Projekten – MERLIN, REST-COAST, SUPERB und WaterLANDS –, die gemeinsam in ganz Europa daran gearbeitet haben, zu testen, wie Renaturierungsprojekte breitere Unterstützung und Finanzierung gewinnen können.
Für die Marktinformationsgespräche 2026 wurden zwei Informationspostkarten entwickelt. Die Postkarten unterstützen die Kommunikation der Gesprächsreihe und machen auf zentrale Herausforderungen entlang der Bio-Wertschöpfungsketten in Brandenburg aufmerksam.
Der vorliegende Bericht stellt einen strategischen, evidenzbasierten Ansatz vor, um die Ausweitung von Maßnahmen zur Wiederherstellung von Süßwasserökosystemen und die Umsetzung naturbasierter Lösungen in Europa zu unterstützen. Im Zentrum steht der MERLIN Upscaling Workflow, ein flexibles Instrument zur Entscheidungsunterstützung, das europaweite Datensätze nutzt, um Gebiete mit besonders hoher Wirkung für Renaturierungsmaßnahmen zu identifizieren.
Im Research Handbook on Climate Finance and Investment Law ist das Kapitel "International climate finance: institutions in the climate regime" von Dr. Ralph Bodle erschienen. Darin befasst sich Ralph Bodle mit der institutionellen Ausgestaltung der internationalen Klimafinanzierung innerhalb des Klimaregimes.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Rumanien bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Diese für Pilotzwecke entwickelte Roadmap unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure in Portugal bei der Erarbeitung eines strategischen Rahmens für die Planung der Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten, etwa im Zusammenhang mit nationalen Wiederherstellungsplänen. Sie basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Daten sowie auf Instrumenten und Methoden, die im EU-geförderten Projekt RESTORE4Cs entwickelt wurden.
Das praxisorientierte Handbuch „RESTORE4Cs – Restoring Coastal Wetlands in Europe: Implementation Roadmap to Guide National Action“ unterstützt nationale Behörden und relevante Akteure bei der Entwicklung und Weiterentwicklung von Strategien zur Wiederherstellung von Küstenfeuchtgebieten. Die Implementierungs-Roadmap basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bündelt zentrale Ergebnisse, Instrumente und Methoden des RESTORE4Cs-Projekts in einem kohärenten Entscheidungsunterstützungsansatz.
Dieser Bericht trägt zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen der Anpassung an den Klimawandel in der Europäischen Union bei. Sein zentrales Ziel ist die Analyse von drei wesentlichen Aspekten: den Kosten der Anpassung an den Klimawandel, den Kosten des Nichthandelns und dem derzeitigen Umfang der Finanzmittel für Anpassungsmaßnahmen. Die Analyse konzentriert sich auf drei klimasensible Sektoren von strategischer Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft der EU: Verkehr, Energie und Landwirtschaft.
Dieses Papier untersucht die Sanktionsbestimmungen im Entwurf des tschechischen Umsetzungsgesetzes, den der Umweltminister am 11. November 2025 dem Ministerpräsidenten vorgelegt hat. Es beleuchtet kurz den legislativen Stand des Entwurfs vor dem Hintergrund der politischen Lage nach der Parlamentswahl vom 3. bis 4. Oktober, bewertet seine Vereinbarkeit mit den Anforderungen der EU-MER und vergleicht ihn mit Good Practice in Dänemark und mit dem italienischen Gesetzentwurf.
Dieses Papier untersucht die Sanktionsbestimmungen im Entwurf des rumänischen Umsetzungsgesetzes, den die rumänische Regierung am 22. Juli 2025 vorgelegt hat. Es beleuchtet kurz den legislativen Stand des Entwurfs, bewertet seine Übereinstimmung mit der EU-MER und vergleicht ihn mit Good Practice in Dänemark sowie mit dem italienischen Gesetzentwurf.
Myanmar zählt zu den globalen Hotspots der Biodiversität und beherbergt über 570 Süßwasserfischarten, darunter zahlreiche endemische Arten. Gleichzeitig stehen die Flüsse des Landes unter wachsendem Druck durch Verschmutzung, Landnutzungsänderungen und sinkende Wasserqualität. Diese Studie liefert neue Erkenntnisse darüber, wie tropische Fischgemeinschaften auf diese Belastungen reagieren.
Auf einen knappen Überblick über die Sanktionsbestimmungen der EU-Methanverordnung (EU-MER) aufbauend entkräftet diese Studie das von fossilen Energieverbänden verbreitete Schreckensszenario, wonach die EU-MER für EU-Importeure fossiler Brennstoffe durch Bußgelder von bis zu 20 % des Jahresumsatzes eine "unbeherrschbare Haftung" schaffe.
Eine wettbewerbsfähige, saubere und gerechte EU-Wirtschaft hängt von intelligenter Governance ab. Dieses Papier schlägt acht vorrangige Maßnahmen vor, um die Governance der Transformation in der EU einfacher und schlanker sowie stärker leistungs- und wirkungsorientiert zu gestalten.
Dieser Bericht untersucht, wie sieben Länder, darunter Brasilien, Ruanda, Kolumbien, Schweden, Japan, Neuseeland und Panama, Klima-, Biodiversitäts- und Umweltverschmutzungspolitiken in ihren nationalen Strategien miteinander verknüpfen. Durch die Analyse nationaler Klima- und Biodiversitätspläne sowie relevanter Governance-Mechanismen in geographisch und sozioökonomisch sehr unterschiedlichen Ländern bewertet der Bericht, ob und wie diese Politikfelder integriert sind und wie institutionelle Koordination und Umsetzungsprozesse ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Das Gutachten wurde vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Auftrag gegeben, um die Bundesregierung bei der Berichterstattung zum Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zu unterstützen. Das Ecologic Institut leitete das Projekt und verantwortete die Analyse der Handlungsfelder Moore, naturnaher Wasserhaushalt, Meere und Küsten, Wildnis und Schutzgebiete, Waldökosysteme, Forschung und Kompetenzaufbau sowie Zusammenarbeit in der EU und international.
Eine Reihe von vier Infografiken visualisiert die zentralen Erkenntnisse aus zwei eng miteinander verbundenen Berichten zur planetaren Dreifachkrise, die vom Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht wurden: "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution: Drivers, Interdependencies and Impacts of the Triple Planetary Crisis" sowie "Moving from Interconnected Crises to Systemic Solutions. Resource Efficiency, Nature-based Solutions, and Systemic Transformation as Responses to the Complexity of the Triple Planetary Crisis". Gemeinsam übersetzen sie komplexe Analysen in anschauliche visuelle Darstellungen.
Naturbasierte Lösungen (NbS) können mehrere Dimensionen der dreifachen planetaren Krise gleichzeitig adressieren – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung – und dabei Vorteile für Mensch und Ökosysteme schaffen. Diese Infografik veranschaulicht, wie NbS als systemische Antworten wirken können, wenn sie unter den richtigen Bedingungen konzipiert und umgesetzt werden. Sie zeigt, wie Maßnahmen wie Mangrovenrenaturierung, künstlich angelegte Feuchtgebiete und urbane grüne Infrastruktur (z. B. begrünte Fassaden und Wände) zugleich zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel beitragen, die Biodiversität stärken und Belastungen durch Umweltverschmutzung verringern können. Darüber hinaus hebt sie die breiteren gesellschaftlichen Herausforderungen hervor, zu deren Bewältigung NbS beitragen können – darunter Wasser- und Ernährungssicherheit, menschliche Gesundheit, Risikominderung sowie die Umkehrung von Umweltdegradation.
Der Bericht "The Interconnected Challenges of Climate Change, Biodiversity Loss and Environmental Pollution" liefert eine systematische Analyse der planetaren Dreifachkrise. Er zeigt, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung nicht isoliert verstanden und angegangen werden können, sondern gemeinsame Treiber, Rückkopplungsmechanismen und kaskadierende Effekte aufweisen. Ziel des Berichts ist es, bestehende Wissenslücken zu schließen und politischen wie wissenschaftlichen Akteur:innen ein integriertes, ganzheitliches Verständnis zu vermitteln.
Die planetare Dreifachkrise ist eine systemische Herausforderung und nicht die Summe dreier isolierter Problemlagen: Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Verschmutzung verstärken sich gegenseitig durch gemeinsame Treiber und Rückkopplungen und gefährden sowohl planetare als auch menschliche Lebensgrundlagen. Sie wird angetrieben durch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, nicht nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Übernutzung von Land und natürlichen Ressourcen sowie durch strukturelle Ungleichheiten. Sieben der neun planetaren Belastungsgrenzen sind bereits überschritten, wodurch Ökosysteme an Kipppunkte geraten. Gleichzeitig verstärken sektorale Dynamiken – etwa der Energiesektor mit hohen Treibhausgasemissionen, Landdegradation und Schadstoffeinträgen; die Landwirtschaft mit Plastik- und Nährstoffverschmutzung, Biodiversitätsverlust und Klimawirkungen; sowie der Bausektor mit hohem Land-, Material- und Energiebedarf und entsprechenden Emissionen und Lebensraumverlusten – den Druck auf Umwelt und Gesellschaft. Die Auswirkungen sind ungleich verteilt: Indigene Gemeinschaften, einkommensarme Bevölkerungsgruppen und Länder, Frauen und Jugendliche tragen die größten Belastungen, verfügen jedoch über die geringsten Entscheidungsbefugnisse und Ressourcen zur Anpassung.
Dieses Fact sheet fasst die zentralen Inhalte der Publikation von Burgos Cuevas et al. (2025): Moving from interconnected crises to systemic solutions. Resource efficiency, nature-based solutions, and systemic transformation as responses to the complexity of the triple planetary crisis. Interim report, Climate Change 83/2025. Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau. https://doi.org/10.60810/openumwelt-8108 zusammen.
Das Fact Sheet erläutert, warum Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung als eine systemisch miteinander verflochtene Krise verstanden werden müssen, die von gemeinsamen Treibern wie Ressourcenverbrauch, Landnutzungsänderungen und strukturellen Ungleichheiten geprägt ist.
Diese Infografik stellt das derzeitige Modell der Materialnutzung dar und veranschaulicht, wie Rohstoffgewinnung, Produktion, Konsum und Entsorgung Umweltbelastungen verursachen. Zudem skizziert sie zentrale politische Handlungsansätze, um strukturelle Barrieren zu überwinden, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und das menschliche Wohlergehen vom Umweltschaden zu entkoppeln.
Diese lösungsorientierte Infografik stellt naturbasierte Lösungen (Nature-based Solutions, NbS) als systemische Antworten auf die dreifache planetare Krise vor. Sie veranschaulicht, wie Maßnahmen wie die Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Schutz von Mangroven oder grüne Infrastrukturen im urbanen Raum gleichzeitig dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und der Umweltverschmutzung entgegenwirken können und dabei zusätzliche Vorteile für Gesundheit, Resilienz und Lebensgrundlagen schaffen.
Dieser Bericht untersucht die Gründe für Unterrepräsentation "häufig ausgeschlossener Interessengruppen" und entwirft Maßnahmen zu ihrer Vermeidung. Die Veröffentlichung erläutert Vorteile der Inklusivität, identifiziert Schlüsselbarrieren wie systemische Ungleichheiten und mangelndes Vertrauen und bietet umsetzbare Strategien für die Einbindung von CES in allen Phasen der NbS-Ko-Kreation.
Naturbasierte Lösungen sind zentral für die Anpassung an den Klimawandel. Stadtgrün und blaue Infrastruktur können beispielsweise Hitze und Überflutungsrisiko in Städten reduzieren. Doch wie können Kommunen solche Maßnahmen trotz knapper Mittel umsetzen? Anhand von Praxisbeispielen zeigt dieses Fact Sheet Finanzierungswege – von Crowdfunding bis Green Bonds – und ordnet ein, welche sich wann eignen. Zudem gibt es Empfehlungen, wie Bund und Länder unterstützen können.
Der Klimawandel verschärft Trockenheit, Niedrigwasser und Starkregen in deutschen Flusseinzugsgebieten und stellt Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Ökosysteme sowie kommunale Planungen vor neue Herausforderungen. Das Verbundprojekt KliMaWerk untersuchte, wie der Landschaftswasserhaushalt durch integrierte, praxisnahe Strategien und Maßnahmen klimaresilient gestaltet werden kann. Der KliMaWerk-Abschlussbericht fasst die zentralen Ergebnisse und strategischen Schlussfolgerungen zusammen.
Der vorliegende Bericht diskutiert Kriterien, die sinnvollerweise für die Priorisierung nachgelagerter Produkte für den CBAM-Einbezug angewendet werden könnten. Erörtert werden die Bedeutung und Eignung verschiedener Kriterien sowie die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Daten für die Anwendung der Kriterien.